Schindler stattet Wuhan Greenland Center aus

Wuhan-Greenland-Center

Wuhan ist die bevölkerungsreichste Stadt Zentralchinas und zugleich ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Davon hat die Metropole profitiert. Und ihr Wachstum symbolisiert vor allem das Wuhan Greenland Center. Noch befindet sich der Wolkenkratzer im Bau. Doch nach seiner Fertigstellung wird er zu den höchsten weltweit gehören. Für die vertikale Mobilität setzen die Projektentwickler der Greenland Group in erster Linie auf Schindler. Mehr als 130 Aufzüge und Fahrtreppen des Schweizer Konzerns werden installiert.

Weltweit die Nummer 2

Mit einer Höhe von 636 Metern wird das Wuhan Greenland Center das zweithöchste Gebäude der Welt und zugleich das höchste Chinas werden. Diesen Titel dürfte es allerdings nicht lange halten, da bereits mit dem Zhongnan Center in Suzhou ein Wolkenkratzer in der Entwicklung ist, der die Marke von 700 Metern überschreiten soll. Für die Architekten des Büros Adrian Smith + Gordon Gill bedeutete die 600-Meter-Marke in Wuhan, dass sie das Design anpassen mussten. Den starken Winden in dieser Höhe sowie dem Erdbebenrisiko begegneten sie mit einem dreikantigen Entwurf, der nach oben hin schlanker wird. Außerdem ist das Gebäude nachhaltig geplant. So soll es nach Angaben der Architekten deutlich weniger Energie und Ressourcen benötigen als andere Gebäude dieser Kategorie.

Das Hochhaus ist in erster Linie als Bürogebäude geplant. Rund 200.000 Quadratmeter stehen Unternehmen und ihren Mitarbeitern offen. Doch auch Luxus-Appartements sind vorgesehen sowie ein Hotel der Fünf-Sterne-Kategorie. Und ganz oben ist ein Club vorgesehen, von dem aus die Besucher einen spektakulären Ausblick genießen können – in einem Saal mit einer 27 Meter hohen Decke.

Greenland Center mit Aufzügen von Schindler

57 Fahrtreppen liefert Schindler für das Wuhan Greenland Center. Außerdem werden 74 Aufzüge installiert, die mit der PORT-Technologie ausgestattet sind. Das innovative System sorgt für einen reibungslosen und effizienten Ablauf. Gebäudenutzer gelangen mit seiner Hilfe schnellstmöglich zum gewählten Ziel. Bis Ende des Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres soll der Wolkenkratzer stehen.

PORT

Das innovative PORT-System wird im Greenland Center zum Einsatz kommen. Foto: Schindler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .