#Liftclip: Funny Elevator Pranks

Harmlose Streiche: Drei Protagonisten drängen eine Unbekannte in ein Rollenspiel im Aufzug. Quelle: Youtube

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Internet werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star. In unserer Reihe #liftclip zeigen wir davon die besten Szenen. In dieser Woche geht es um soziale Zwänge, um Rollenspiele und um die Kunst des animierten Kurzclips. Und das alles hat mit dem Aufzug zu tun.

Bei Pranks geht es darum, die Erwartungen und Gewohnheiten einer anderen Person bewusst zu täuschen und eine emotionale Reaktion zu provozieren. So spielen vor allem Horror-Pranks mit existenziellen Ängsten anderer. Mittlerweile gibt es Millionen von Videos auf verschiedenen Plattformen im Netz, in denen Menschen ihren Mitmenschen Streiche spielen. Die so entstandene Prank-Kultur hat dazu geführt, dass eigene YouTube-Kanäle zu diesem Thema entstanden sind. 

Funny Elevator Prank im Raum ohne Ausflucht

Klar, dass sich dafür besonders der Aufzug anbieten. Denn der abgeschlossene Raum macht eine Reaktion unvermeidbar. Weil Aufzüge alltäglich sind, sind Streiche umso überraschender. Deswegen nutzen sogenannte Elevator Pranks diese Situation aus, um die Opfer vorzuführen. 

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So bietet der Kanal Laugh Area Elevator auf Youtube fast nur Funny Elevator Pranks. Die Streiche der Kanal-Macher wirken harmlos, ihr Muster ist ähnlich: Eine schüchtern wirkende junge Frau wird im Aufzug dazu gedrängt, eine Rolle in einem ihr unbekannten Spiel zu übernehmen. Die zögerliche Teilnahme und häufige Überinterpretation der übernommen Rolle führt zu den emotionalen Reaktionen des Betrachters. Der schwankt zwischen Empathie, Abwehr und Faszination.  

Elevator-Pranks: Abschied von der Spontanität

Mittlerweile haben sich die Filme von einem mehr oder weniger dokumentarischen Charakter verabschiedet. Denn Video-Schnitt und animierte Elemente unterstreichen die Emotionen und Reaktionen. So entstehen kleine comicartige Clips. Die Animation gibt den inhaltlich oft gleichförmigen Pranks eine zusätzliche künstlerisch-gestalterische Ebene. Und die hat aber mit der ursprünglichen Spontanität nur noch wenig zu tun.

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