Leben mit Roboter: Schindler unterstützt Künstler

Anna Dumitriu und ein Loomo-Roboter. Quelle: SchindlerAnna Dumitriu und ein Loomo-Roboter. Quelle: Schindler

Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Wie leben wir dort? Und wie arbeiten wir künftig mit Maschinen zusammen? Um diese und andere Fragen zu beantworten, unterstützt der Aufzughersteller Schindler die beiden Künstler Anna Dumitriu und Alex May. Die Zusammenarbeit ist Teil des EU-Artist-in-Residence-Programms von STARTS

Anna Dumitriu und Alex May sind zwei britische Künstler, die als Pioniere bei der Schaffung von Roboter-Kunstwerken gelten. Sie erforschen die Beziehungen der Menschen zu neuen Technologien auf performative Weise, wie es heißt. Seit 2011 arbeiten die beiden gemeinsam an Digital- und Robotikprojekten und haben in vielen internationalen Galerien und Museen ausgestellt. 

Wie hängen Kunst und technische Innovation zusammen?

Mit Unterstützung durch das Schindler-Technologie-Team untersuchen die beiden Künstler nun den Zusammenhang von zwischen Kunst und technischer Innovation. Dabei sollen sie Innovationen aus einem neuen Blickwinkel betrachten und die sozialen Auswirkungen von Robotern im städtischen Verkehr kreativ erkunden.

„Wir wissen noch nicht genau, wie Roboter und Menschen im Alltag miteinander umgehen. Dies wird in Zukunft ein wichtiges Thema sein“, sagt Dr. Martin Kusserow, Principal Engineer im Team von Schindler New Technologies. „Ich habe das Residenzprogramm als eine Möglichkeit gesehen, über den Tellerrand hinaus zu denken und neue Ideen für die gemeinsame Mobilität von Mensch und Roboter in Aufzügen zu entwickeln. “

Hintergrund des Projekts ist die zunehmende Automatisierung und der Einsatz von Robotern in der Stadtentwicklung. Ein Beispiel ist der Roboter Loomo, ein maschineller Assistent auf einem Segway-Gestell. Dieses und andere Beispiele zeigen, dass Roboter nicht nur die Arbeiten von Menschen übernehmen, sondern sich auch Arbeits- und Lebensräume mit den Menschen teilen müssen. 

Dabei stellt sich gerade im urbanen Umfeld die Frage, wie sich der Einsatz von Robotern auf die Gestaltung von Gebäuden und Mobilitätsdiensten auswirkt. Und wie Menschen mit ihnen interagieren. Schindler nutzt zum Beispiel bereits Roboter für die Installation von Aufzügen.

Eine neue Roboter-Installation

Die Künstler Anna Dumitriu und Alex May besuchen regelmäßig Schindler-Einrichtungen. Während ihres Aufenthalts im Schindler-Hauptquartier in der Schweiz tauschen sie sich mit dem Schindler-Team aus, um die Konzepte und Probleme zu verstehen, mit denen diese konfrontiert sind. 

Anschließend wollen die Künstler eine neue Roboter-Installation schaffen. Sie soll den Menschen nahe bringen, wie sich humanoide Roboter bewegen, Menschen „beobachten“ und auf sie reagieren. Im März 2020 wollen die beiden Künstler ihre Kunstwerke auf internationalen Ausstellungen und Festivals präsentieren.

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