Kategorie: Unterhaltung

Künstler & Kreative: Hier pflegen wir die hohe Kunst der Unterhaltung

#liftclip: Gefilmte Fahrt im Hammetschwand-Lift

Gefilmte Fahrt: Hammetschwand-Lift über dem Wolkenmeer.

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche fahren wir endlich mit dem Hammetschwand-Lift. Kennen Sie nicht? Dann steigen Sie ein und entdecken Sie mit uns den höchsten, freistehenden Aufzug Europas.

Zugegeben. Wir haben eine Schwäche für den Hammetschwand-Lift. Er war schon mehrmals bei uns Thema. Was uns aber bislang noch nicht gelungen ist, ist einmal (virtuell) mitzufahren. Selbst in unserer beliebten Reihe „Gefilmte Fahrt“ gab es keinen Fahrstuhlenthusiasten, der die 152,8-Meter-Fahrt vom Felsenweg am Berg Bürgenstock hinauf zur Hammetschwand in 1132 Metern Höhe für uns eingefangen hätte. Aber da haben wir wohl einfach nicht gut genug geguckt. Denn bereits im Oktober 2014 dokumentierte Olaf Gregor seinen Ausflug in den Himmel über Luzern mit seiner Digitalkamera.

Hammetschwand-Lift für die ganze Familie

Dass er dabei nicht die kräuselnden Wellen des Vierwaldstättersees eingefangen hat, sondern ein kaum weniger spektakuläres Wolkenmeer, macht eigentlich fast garnix. Denn das gibt uns in dieser Woche Gelegenheit, ausnahmsweise gleich noch einen zweiten Clip hinterherzuschieben. Schließlich wissen wir ja, dass viele von uns nicht nur das Aufzugfahren, sondern auch das Reisen schmerzlich vermissen. Und deshalb begleiten wir Swiss Family Fun dabei, wie sie die Hammetschwand erkunden. Und schließlich auch die Liftfahrt in die Tiefe genießen – bei klarem Sonnenschein.

Über den Wolken mit Olaf Gregor:

Auf Entdeckungstour mit Swiss Family Fun:

#liftclip: Bleib‘ noch ein bisschen mit Faithless

Faithless: Why go, when you can stay with me?

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche führt uns die britische Band Faithless vor Augen, dass es immer schon gute Gründe gab, zu Hause zu bleiben.

Na klar, wir haben alle lange und mehr oder weniger geduldig darauf gewartet, endlich wieder unser normales Leben aufnehmen zu können. Also raus aus dem Haus und mitten hinein ins Getümmel? Halt, halt, bitte nicht so schnell! Denn einerseits müssen wir uns alle ja immer noch ein bisschen am Riemen reißen. Und andererseits hat sich ja vielleicht doch schon mal der ein oder andere gefragt: warum gehen? Wenn die Zweisamkeit Zuhause doch gerade so gemütlich ist.

Und deshalb bleiben wir in dieser Woche noch einmal beim Thema Fahrstuhlmusik. Denn die Trip-Hopper von Faithless haben bereits 1999 ein paar gute Gründe geliefert, warum man das Weggehen irgendwie vergessen kann. Guter Kaffee und ein halbwegs passables Fernsehprogramm zum Beispiel. Oder man hat das Taxi verpasst. Ganz zum Schluss rücken sie dann noch mit den besseren Gründen heraus. „Diese Art, wie Dein Lächeln den Raum erfüllt. Bleib noch ein bisschen und zieh‘ die Schuhe aus. Geh‘ nicht.“

Mit Faithless auf der Rolltreppe

Na, dann bleiben wir doch einfach noch ein bisschen. Sehen dabei zu, wie sich die Heldin des Videos ins Nachtleben stürzt und auf der Rolltreppe ihrem Traumprinzen begegnet. Und der Rest? Der ist quasi der altbekannte Tanz des Lebens. Was so alles passieren kann, wenn man einfach mal da bleibt, wo man ist!

#fahrstuhl im April: Selfies und Spahn im Aufzug

Spahn im Aufzug

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Im April sorgte vor allem ein Foto für Furore: das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Aufzug eines hessischen Krankenhauses. Als Antwort hagelte es Fahrstuhlselfies.

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Lost Places: Allein sein mit der Architektur

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche begleiten wir eine kleine, eingeschworene Gemeinde zu den größten Lost Places der Welt. Sie wissen nicht, was das ist? Wir erklären es Ihnen!

Es ist nicht immer ganz legal. Oder ungefährlich. Aber seit Jahren erfreuen sich Expeditionen zu sogenannten Lost Places wachsender Beliebtheit. Und in den sozialen Medien dokumentieren die „Lost Places Hunter“ ihre Abenteuer. Wie meinen? Ach ja, diesen Jargon müssen wir erklären. Verlorene Orte sind nichts anderes als Abrisshäuser und Geisterstädte. Dazu gehören auch verlassene Kliniken, Fabriken oder Vergnügungsparks.

Nicht immer sind die Eigentümer damit einverstanden, dass sich Fremde auf ihrem Privatbesitz herumtreiben. Und natürlich bergen baufällige Architekturen auch ein ziemliches Unfallrisiko. Deshalb sei an dieser Stelle gewarnt: Wer selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, sollte sich unbedingt offiziellen Führungen anschließen. Die werden zum Beispiel für die Geisterstadt Kolmannskuppe in Namibia angeboten. Und in Berlin gehörte der Spreepark lange Zeit zu einem der erstaunlichsten verlorenen Orte in Deutschland, den man ab und an erkunden durfte. Doch nun soll er wieder zum Leben erweckt werden.

Videotour zu den größten Lost Places der Welt

Derzeit können wir ohnehin nur davon träumen, auf Reisen zu gehen. Oder Abenteuer in exotischen Ländern zu bestehen. Deshalb bieten wir heute eine Alternative. Eine filmische Reise zu den größten verlassenen Städten und Architekturen der Welt. Und da wir ohnehin nicht vor Ort sein können stört es auch sicher niemanden, dass dort alle Fahrstühle und Rolltreppen außer Betrieb sind. Sollen doch andere über brüchige Stiegen steigen – wir machen es uns weiterhin zu Hause gemütlich!

#liftclip: Der Soundtrack zur Krise

Fahrstuhlmusik: Der Soundtrack zur Krise

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche haben wir uns gefragt, wie eigentlich der Soundtrack zur Krise klingt. Und darauf kann es natürlich nur eine Antwort geben…

Auch wenn gerade die ersten Lockerungen in Kraft getreten sind: Das Corona-Virus beschäftigt uns weiter. Und immer deutlicher wird, dass der gewohnte Alltag erst mit einem Impfstoff zurückkehren wird. Durchhalten heißt die Devise. Doch das fällt nicht allen leicht, spielt sich das eigentliche Drama doch für die meisten unsichtbar hinter geschlossenen Krankenhaustüren ab. Doch die Haltung „was ich nicht sehen kann, nehme ich nicht ernst“ ist gefährlich. Schon warnen die ersten Experten vor einer neuen Sorglosigkeit, welche die Kurve schnell wieder hochtreiben kann. Wer eine Auffrischung braucht, wie man sich in der Krise richtig verhält, wird hier fündig.

Der Soundtrack zur Krise als Langfassung

Und auch sonst können wir aushelfen. Mit Wartezeit vor geschlossenen Türen und wie man sie versüßt kennen wir uns schließlich aus. Jetzt können wir leider nicht alle Haushalte mit unserer höchst unterhaltsamen Doorshow beglücken. Dafür können wir aber das Internet auf der Suche nach dem Soundtrack zur Krise durchpflügen. Nervenberuhigend soll er sein. Leicht verdaulich, sodass die Zeit wie im Fluge vergeht. Ahnen Sie schon was? Natürlich, mit Fahrstuhlmusik pendelt man gleich ein wenig beschwingter zwischen Kühlschrank und Couch. Und bei diesem – sagenhafte zehn Stunden langen – Zusammenschnitt, können wir ganz entspannt die Füße hochlegen und in die Aprilsonne blinzeln, während die Kurve weiter runtergeht. Viel Spaß dabei!

#zusammenzuhause: Hochhaus aus Papier basteln

#architecturefromhome Illu: Foster & Partners

Auch nach den Osterferien dürfen noch nicht alle Kinder wieder in die Schule. Deshalb bleibt es für viele Eltern wichtig, nach den Lerneinheiten in Wohnzimmer und Küche für Ablenkung zu sorgen. Die gute Nachricht ist: Für die Herausforderung #zusammenzuhause erhalten sie oft prominente Unterstützung. Zum Beispiel vom Stararchitekten Sir Norman Foster. Der zeigt nun, wie man gemeinsam ein Hochhaus aus Papier basteln kann.

Im Grunde sind Architekten so etwas wie Bastelprofis. Denn: Bevor Hochhäuser und Türme in den Himmel wachsen, müssen sie erst einmal sorgfältig geplant werden. Zeichnungen per Hand und Computer sind dabei natürlich sehr hilfreich, aber Modelle sind weit mehr dazu geeignet, die Bauherren und -frauen von den eigenen Ideen zu überzeugen. Schließlich kann man sie anfassen und aus allen Richtungen ausgiebig betrachten. Weshalb in großen Architekturbüros nicht selten Spezialisten arbeiten, die sich hauptsächlich mit der Umsetzung der Entwürfe als Modell beschäftigen.

Eines dieser großen Architekturbüros ist das des Briten Norman Foster. Er ist schon seit vielen Jahren rund um den Erdball erfolgreich als Architekt tätig. Im Jahr 1990 schlug ihn sogar Queen Elizabeth, die Königin von England, zum Ritter. Seither darf er sich Sir Norman Foster nennen. In Deutschland ist er vor allem für den Bau der Reichstagskuppel in Berlin bekannt. Doch auch mit Hochhäusern kennt er sich aus. Berühmtestes Beispiel dafür ist Hauptverwaltung der Swiss Re in London, welche die Londoner aufgrund ihrer Form liebevoll Gurke (engl. Gherkin) getauft haben. Eigentlich wollte er die Londoner auch noch mit einen Turm in Form einer Tulpe beglücken. Doch das lehnte der Bürgermeister der Stadt letztlich ab. Vielleicht war dem Architekten doch ein bisschen die Fantasie durchgegangen.

Krönung: Die Glaskuppel des Berliner Reichstags stammt aus der Feder von Sir Norman Foster. Foto: Olga Ernst/ Wikimedia Commons

#zusammenzuhause trifft auf #architecturefromhome

Macht aber nix, irren gehört zum kreativen Prozess. Denn nur so entsteht Neues. Auch zur Coronakrise hat sich das Architekturbüro Foster & Partners etwas ganz besonderes ausgedacht. Unter dem #architecturefromhome (Architektur von Zuhause) möchte es zeigen, wie viel Spaß die Planung und der Bau eines Hochhausmodells machen kann. Oder sogar der Bau eines ganzen Stadtmodells. Denn auf der Website des Unternehmens findet man nicht nur die Vorlage für den Bau eines modernen Hochhauses, sondern auch für Wohnhäuser, Stadtmobiliar und Straßenbäume. In loser Folge kommen zudem weitere Vorlagen hinzu. Wer Zuhause keinen Drucker zur Verfügung hat, kann die Vordrucke auch mit Lineal und Geodreieck abzeichnen. So lernt man sogar noch ein bisschen mehr darüber, wie Architekturmodelle geplant werden – und der Spaß dauert auch noch etwas länger an. Hier geht’s zur Website #architecturefromhome.