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#liftclip: Blicke im Fahrstuhl

"Frame of mind: Elevate" von Braden Summers.

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche erleben wir die Blicke im Fahrstuhl einer zufälligen Gruppe. Alltäglich? Nicht für alle…

Der Fahrstuhl als große Welt im Kleinen. Künstler, Soziologen und Historiker haben sich bereits am Verdichtungsraum Aufzug abgearbeitet. Wie benehmen sich Menschen in dieser intimen Öffentlichkeit. Wer grüßt wen? Muss ich mich Smalltalk machen? Oder hat mein Chef hier wirklich ein Ohr für den sprichwörtlichen Elevator Pitch? Fragen über Fragen. Und die Antworten sind so vielfältig wie die Menschen, die tagein, tagaus mit dem Fahrstuhl fahren.

Was aber ist mit den Menschen, für die der Fahrstuhl unversehens – und ungewollt – zur Bühne wird? Weil sie die Neugier ihrer Mitfahrer wecken. Weil sie anders scheinen. Weil sie nicht in das übliche Raster passen. Wie geht es ihnen in einem Raum, der kaum Rückzugsmöglichkeiten bietet?

Blicke im Fahrstuhl, denen manche nicht ausweichen können

Der Filmemacher Braden Summers hat einen Kurzfilm über so eine Person gedreht. „Frame of Mind – elevate“, heißt er. In einer Einstellung – in der Filmsprache „Frame“ – sehen wir, wie eine Transsexuelle Person in einen Fahrstuhl steigt, und während der kurzen Fahrt fast durchgängig im Mittelpunkt des Interesses steht. Dabei sind nicht einmal alle Blicke unfreundlich. Manche sind mitfühlend, freundlich oder bewundernd. Aber auch ruppiges Verhalten ist dabei. Und solches, zum fremdschämen. Blicke im Fahrstuhl, das lehrt uns dieser kurze Film, können zudringlich und verletzten sein. Auch, wenn sie gar nicht böse gemeint sind.

Daher sollten wir uns vielleicht häufiger einmal selbst fragen, ob wir unseren Vorurteilen nicht zu leicht nachgeben. Oder ob wir uns nicht lieber darüber erheben (elevate) wollen. Höfliche Zurückhaltung ist im Verdichtungsraum Fahrstuhl jedenfalls meist die klügere Option.

#fahrstuhl im Juni: Das Runde muss ins Eckige

Schwergewicht: Unser Fahrstuhl streikt bei mehr als 600 Kilogramm Gesamtgewicht. Oder einer Fehlfunktion.

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Und im Juni ging es dort wieder ordentlich rund – denn das muss ja bekanntlich immer noch ins Eckige. Egal, wie ausgelutscht Sportmetaphern inzwischen sind.

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Aedes: Snøhetta Ausstellung in Berlin

Schutzhütte in der Snøhetta Ausstellung in Berlin

Schneekuppe – so heißt nicht nur ein Berg in Norwegen, sondern auch ein Designbüro, das sich auf Landmarken-Architektur spezialisiert hat. Ab dem 4. Juli zeigt die Snøhetta Ausstellung in Berlin, wie die Architekten Projekte in unwirtlichen Regionen realisieren. Und dabei nicht nur schöne, sondern auch nachhaltige Architektur entwickeln.

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#liftclip: Ein letzter Job im Aufzugsschacht

Ein letzter Job – Juwelendiebstahl

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche steigen wir mit ein paar Dieben im Pensionsalter in den Aufzugsschacht. Im Film Ein letzter Job mit Michael Caine ist dies der Weg zu wertvollen Juwelen.

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Tor nach Mekka – Schindler liefert die Aufzüge

Referenz: Tor nach Mekka

Schindler wird Aufzüge unf Fahrtreppen für das Bauprojekt King Abdul Aziz Road in Mekka liefern. Es handelt sich um eines der größten Stadtentwicklungsvorhaben am Persischen Golf. Die 160 Aufzüge und Rolltreppen werden für vertikale Mobilität an einigen der belebtesten Orte Mekkas sorgen – darunter die Al-Haram-Moschee, das größte islamische Gotteshaus der Welt. Bereits Ende 2021 sollen die Pläne für das neue Tor nach Mekka umgesetzt sein.

Für das Projekt King Abdul Aziz Road (KAAR) in der Heiligen Stadt, auch als Projekt „Tor nach Mekka“ bekannt, ist ein breites Mobilitätsangebot geplant. Busse, U-Bahnen und Hochgeschwindigkeitszüge werden hier verkehren. Die Planer rechnen daher damit, dass mehr als 100.000 Menschen zugleich unterwegs sein werden. Damit diese genügend Platz haben, ist eine breite Straße allein für Fußgänger vorgesehen.

Fußgängerfreundliches Tor nach Mekka

Schindler und NESMA, Schindlers Partner-Unternehmen in Saudi-Arabien, wollen es Bewohnern und Besuchern Mekkas erleichtern, zur Heiligen Moschee zu gelangen. Die Prachtstraße für Fußgänger wird mehr als 3,5 Kilometer lang und bis zu 60 Meter breit sein. Sie verbindet die Al-Haram-Moschee und den Bahnhof im Westen der Stadt. Von dort verkehren Hochgeschwindigkeitszüge nach Dschiddah sowie dem dortigen internationalen Flughafen.

„Das Projekt soll das Leben der Menschen in Mekka und das der ehrenwerten Besucher verbessern“, sagt Yasser Abuateeq, MD und CEO von Umm Al Qura for Development and Construction (UAQ), Eigentümer und Chefentwickler des Projekts. „Um dieses Ziel zu erreichen, brauchten wir einen ausgeklügelten Plan, der das Stadtentwicklungsprojekt zu einem Modellvorhaben macht. Die Planungen berücksichtigen die Größe des Projekts, das als eines der wichtigsten Vorhaben der Region angesehen wird, in einer Art und Weise, die auch das Bestreben der saudischen Führung unterstützt, Mekka bis 2030 als weltweites Kulturzentrum zu etablieren.“

Wirkung für die gesamte Region

„Wir freuen uns riesig darauf, am KAAR-Projekt teilzuhaben,“ sagt Elsayed Abdulrahman, Verkaufsleiter und Marketingchef von Schindler Olayan mit Sitz in Dschiddah. „Als eines der größten öffentlichen Verkehrsprojekte in Saudi-Arabien und in der Heiligen Stadt Mekka wird dieses Vorhaben Schindlers Präsenz im Land weiter ausbauen. Und es unterstreicht unser Bekenntnis, immer erstklassige vertikale Transportlösungen anzubieten. Außerdem bietet es die Gelegenheit, eine neue Geschäftsbeziehung mit Umm Al Qura aufzubauen, einem der größten Projektentwickler in Mekka, sowie unsere Verbindung zu NESMA zu stärken.“

Der Beitrag erschien zunächst in englischer Sprache. Der vollständige Text ist auf den Seiten der Schindler Gruppe nachzulesen.