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#fahrstuhl im März: Twitter zu Corona und Aufzug

Twitter zu Corona und Aufzug

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Im März dominierte das Coronavirus auch auf Twitter das Geschehen. Deshalb widmen wir uns diesesmal ebenfalls dem Thema – und sind um Aufklärung bemüht.

Es begann alles recht harmlos. Von einer Pandemie war noch nicht die Rede. Deshalb war auch die Leipziger Buchmesse Anfang des Monats noch nicht abgesagt. Doch jemand schien vorausgeahnt zu haben, dass #bücherhamstern bald wichtig werden würde …

Wir wir jedoch alle wissen, blieb es nicht bei Büchern. Bei der Bevorratung stand vor allem ein Produkt im Mittelpunkt. Und dessen Knappheit führte sogar in Fahrstühlen zu passiv-agressiven Botschaften an die Nachbarn …

Ganz wichtig im Alltag und noch wichtiger in Corona-Zeiten ist die Hygiene im Lift. Ein Gedanke, der sich nicht bei allen gleich durchsetzte.

Dieses widerliche Verhalten machte zum Glück nicht Schule. Ob es aber gleich so extreme Schutzmaßnahmen braucht?

Positives auf Twitter zu Corona und Aufzug

Damit alle möglichst sicher in Zeiten von Corona unterwegs sein können, haben wir bereits die Regeln für Aufzug und Fahrtreppe zusammengestellt. An vielen Fahrstühlen wird zudem extra darauf hingewiesen.

Um das Drücken der Knöpfe mit den Fingern vermeiden zu können, weichen manche Aufzugfahrer derzeit zudem auf andere Hilfsmittel als den Jacken- oder Pulloverärmel aus.

Während die weltweite Pandemie grassiert, gibt es mancherorts bereits technische Lösungen, die den guten alten Druckknopf oder die Tastenbedienung ersetzen …

Auch über das Tragen einer Schutzmaske im Fahrstuhl kann man nachdenken, um Mitfahrer oder nachfolgende Nutzer zu schützen. Diese Anregung gab zumindest Anja Witt.

Aber wir wollen ja nicht nur zeigen, was nicht mehr geht, sondern vor allem, was auch in diesen Zeiten im und mit dem Fahrstuhl möglich ist. So bleibt die Aufzugkabine in vielen Häusern das schwarze Brett, auf dem Neuigkeiten an die Nachbarn zu lesen sind.

Vielseitige Verwendung

Auch für Familien ist der Aufzug weiterhin eine gute Verbindung …

Für Solokünstler ist die Aufzugkabine ebenfalls eine gute Wahl. Sei es zum Singen …

… oder für Lesungen.

Fahrstuhlselfies gefahrlos möglich

Unsere Stammgäste in der Twitterschau, die Fotografen, wussten schon immer, dass man das Fahrstulselfie am besten alleine und nicht im vollen Aufzug macht.

Und auch, wer Aufzüge derzeit nicht nutzt und mehr Zeit auf der Couch verbringt, kann sich dennoch vom Fahrstuhl inspirieren lassen.

Diese Liste ließe sich noch deutlich verlängern, wie unsere Serie Aufzug auf der Leinwand gezeigt hat. Nicht verschweigen wollen wir, dass Lifte auch in vielen Spielen eine tragende Rolle haben – wenn auch nicht immer so eine zuverlässige, wie wir es im Alltag gewohnt sind …

Die Pandemie führt im März rund um den Erdball dazu, dass viele Läden, Fabriken und Museen vorläufig schließen mussten. Aus einem Museum kommt eine Nachricht, die Hoffnung macht. Denn in Halle bereitet man sich bereits auf die Zeit der Wiedereröffnung vor. Und hier spielt der Abbau von Barrieren eine große Rolle.

In diesem Sinne: Schauen wir gemeinsam optimistisch in die Zukunft. Und bleiben Sie gesund!

Schutz vor Keimen: ESCALITE sterilisiert Handläufe

UVIS -Günderinnen Katharina Obladen (li.) und Tanja Nickel auf der Fahrtreppe.

Die Infektionen mit dem Coronavirus nehmen weiter zu. Vor allem an Objekten, die viele Menschen berühren – wie Handläufe von Fahrtreppen – können sich eine Menge Keime befinden. Damit sie nicht weiterverbreitet werden, hat das Unternehmen UVIS eine technologische Lösung mit dem Namen ESCALITE zur Sterilisierung von Handläufen entwickelt. Senkrechtstarter sprach mit Tanja Nickel, einer der beiden Gründerinnen und Geschäftsführerinnen.

Senkrechtstarter: Welche Keime tötet Escalite ab? Bekämpft es das Coronavirus SARS-CoV-2?

Tanja Nickel: Ja, ESCALITE zerstört alle Bakterien, Viren und Pilze bis zu 99,99 Prozent.

Wie funktioniert das? Warum sterben Bakterien, Pilze und Viren durch UV-C-Licht ab?

Auf jeder Seite des Handlaufs ist ein ESCALITE-Modul eingebaut. Dieses besteht aus jeweils drei UV-C-Lampen, die so angeordnet sind, dass sie die Form des Handlaufs perfekt abbilden. Das kurzwellige UV-C-Licht zerstört die DNA aller Mikroorganismen und macht diese somit unschädlich. Dieses geschieht je nach Strahlungsintensität und -dauer innerhalb von Sekunden. Der Handlauf ist dadurch in Sekundenschnelle keimfrei und man kann sich beruhigt am Handlauf festhalten.

UVIS ESCALITE desinfiziert Handläufe von Fahrtreppen.
Sicherer Halt: ESCALITE desinfiziert Handläufe von Fahrtreppen.

Wo genau befindet sich die UV-C-Lichtquelle? Kann man sie von außen erkennen?

Die ESCALITE-Module sind im Inneren der Fahrtreppe verbaut. So sind die Module vor äußeren Einwirkungen, wie z.B. vor Vandalismus, geschützt und es ist sichergestellt, dass kein UV-C-Licht nach außen tritt. Da es – wie andere UV-Strahlungen – auch für die menschliche Haut und Netzhaut ungesund ist. Grundsätzlich leuchten die UV-C-Lampen blau. Dies ist von außen für den Nutzer jedoch nicht sichtbar. Deswegen wird an der Balustrade der Fahrtreppe ein Aufkleber aufgebracht, der die Nutzer auf die keimfreien Handläufen hinweist und dazu auffordert, sich am Handlauf festzuhalten.

ESCALITE eignet sich auch für die Nachrüstung

Wie lange dauert die Nachrüstung einer Fahrtreppe mit ECSALITE?

Die Nachrüstung der Fahrtreppen mit ESCALITE geschieht innerhalb von wenigen Stunden. Die Module werden durch das Serviceteam von Schindler in den Fahrtreppen eingebaut.

Welche weiteren Hygieneempfehlungen geben Sie für die Nutzung von Fahrtreppen, insbesondere in der aktuellen Zeit der steigender Corona-Infektionen?

Aus Sicherheitsgründen sollte man dennoch immer den Handlauf festhalten. ESCALITE bietet hier einen sehr guten Schutz, da man keine Angst haben muss, sich am Handlauf anzustecken. Ansonsten gilt, wie bei allen anderen Oberflächen im öffentlichen Raum auch, regelmäßiges und gründliches Händewaschen!

Mehr Infos zum Unternehmen gibt es auf dessen Website.

Mehr Hygienetipps für die Nutzung von Aufzügen und Fahrtreppen gibt es hier.

Aufzug und Rolltreppe: Sicher unterwegs in der Corona-Krise

UVIS Fahrtreppe keimfrei

Bakterien, Pilze und Viren tummeln sich – ganz natürlich – überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Zum Beispiel auf Türtastern von Bus und Bahn oder auf Türklinken aller Art. Aufzüge und Fahrtreppen bilden da keine Ausnahme. Einige einfache Tipps helfen, sicher und gesund durch den vertikal-mobilen Alltag zu kommen und die Weiterverbreitung des Coronavirus und anderer Keime per Aufzug und Rolltreppe zu vermeiden.

Hygiene im Aufzug

Wenn man es ganz genau mit der Norm nimmt, braucht jeder Mensch im Aufzug nur 0,15 Quadratmeter. Das könnte ganz schön eng werden. Gerade in der Erkältungszeit oder wenn Viren wie derzeit SARS-CoV-2 kursieren, sollte man den Sardinen-Stil im Aufzug vermeiden und Platz lassen: Mit 1,5 Meter Entfernung vom nächsten Fahrgast ist man auf der sichereren Seite. Das bedeutet: Lieber mal den Aufzug weiterfahren lassen und den nächsten nehmen.

Nicht alle Aufzüge verfügen über das Schindler myPORT-System und lassen sich bequem per App über das eigene Smartphone rufen. Meistens müssen die Tasten – von allen – gedrückt werden, um den Aufzug zu steuern. Bis zum nächsten gründlichen Händewaschen sollten die Finger daher besser weg von Nase, Mund oder Auge bleiben. Ein Taschentuch oder Jackenärmel zwischen Hand und Knopf ist ebenso eine gute Möglichkeit, die direkte Berührung der Taster zu vermeiden.

Handläufe in den Kabinen geben einen sicheren Halt bei der Fahrt – zum Beispiel bei Problemen mit dem Gleichgewicht. Auch hier ist es ratsam, sich bis zum Händewaschen nicht mit den Händen ins Gesicht zu fassen.

Juckt es im Hals oder kribbelt es in der Nase? Alle Mitfahrer im Aufzug sind jedem dankbar, der es noch bis zum nächsten Stopp aushält und den Aufzug zum Niesen und zum Husten verlässt. Klappt das nicht, gelten auch hier die üblichen Knigge-Regeln: sich von den Menschen in der direkten Umgebung abwenden, ein Taschentuch vor Nase und Mund halten oder zur Not in die Armbeuge husten oder niesen.

Sicher und gesund auf Rolltreppe und Fahrsteig

Mehr als 7.000 Personen kann eine Rolltreppe pro Stunde transportieren. Halten sich alle fest, sind das ebenso viele Hände am Handlauf. Eine gute Idee ist es also, nach der Fahrt sich oder andere Menschen, beispielsweise das eigene Kind, nicht im Gesicht oder an den Händen zu berühren, bis Sie sich selbst die Hände gründlich gewaschen haben.

Eine saubere Sache für Handläufe ist die Erfindung ESCALITE der Firma UVIS. Eine UV-C-Lichtquelle, die verdeckt in der Umkehrstation des Handlaufs montiert ist, beleuchtet ihn – und macht den Handlauf dadurch in Sekunden keimfrei. Zu 99,99 Prozent werden Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze abgetötet. Die innovative Technologie kann direkt bei Schindler bestellt und von den Monteuren des Aufzugs- und Fahrtreppenherstellers installiert werden – egal ob es sich um eine Neuanlage oder um eine Nachrüstung für eine bestehende Anlage handelt.

Sorgen Sie mithilfe des Handlaufs für einen sicheren Stand, damit Sie nicht stürzen. Wenn Sie die Tipps zur Handhygiene beachten, gehen Sicherheit und Gesundheit so bestens zusammen. Auch bei der Nutzung der Fahrtreppen gilt: Abstand halten und beim Husten und Niesen ein Taschentuch benutzen.

Zum Glück für Nutzer des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs lassen sich die Türen von Straßenbahnen, Zügen und Bussen an allen Haltestellen auch automatisch vom Fahrer öffnen. Und für alle Türklinken-Skeptiker mit 3D-Drucker daheim sei die Seite des belgischen Unternehmens Materialise genannt: Hier gibt es die kostenfreie Druck-Vorlage für einen Türklinken-Aufsatz, der das Anfassen erübrigt.

Die wichtigsten Infos haben wir für Sie noch einmal in diesem Pdf zusammengefasst.

#liftclip: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Wie funktioniert eine Rolltreppe

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche werden wir einmal etwas technischer und widmen uns der Frage: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Wir haben uns als Blog zur vertikalen Mobilität schon oft und gern der Rolltreppe oder auch Fahrtreppe gewidmet. Dabei haben wir uns vielen Details gewidmet, sei es der Handlauf, die Bremse oder die Beschaffenheit der Stufen. Heute werden wir einmal grundsätzlich und erklären mithilfe von Jared Owen und seinen 3D-Animationen, wie eine Rolltreppe aufgebaut ist.

Der Amerikaner ist bereits seit 2010 auf Youtube, veröffentlicht seit acht Jahren und hat sich mit seinen Erklärvideos eine treue Fan-Gemeinde aufgebaut. Seine Clips sind mit der Zeit aufwendiger und besser geworden, was man dem Rolltreppen-Video auch anmerkt. Er selbst begann als Software-Entwickler und lebt mittlerweile von seiner Animationsarbeit.

Animiert: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Der Clip ist zwar nur im englischen Original verfügbar. Doch durch die Bilder bleibt das fünf Minuten lange Filmchen auch für Nicht-Muttersprachler leicht verständlich. Außerdem sind deutsche Untertitel verfügbar. Diese sind zwar sprachlich nicht perfekt, erleichtern aber zumindest das Verständnis. Doch nun viel Freude mit der animierten Antwort auf die Frage: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

#fahrstuhl – Die besten Tweets im Februar

Tweets unter Fahrstuhl im Februar

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter Fahrstuhl. In diesem Jahr war der Februar einen Tag länger – schauen wir mal, wie Twitter das genutzt hat.

Was der Unterschied zwischen Aufzug und Fahrstuhl ist, haben wir bereits thematisiert. Doch vielleicht müssen wir noch einmal genauer definieren, woran man einen Fahrstuhl erkennt?

Dabei weiß doch jedes Kind, was einen Aufzug ausmacht – zumindest die guten unter den vertikalen Mobilitätsmaschinen …

Zu den Vorzügen des Fahrstuhlfahrens gehört jedoch, dass man nicht nur nach unten, sondern auch nach oben gelangt. In manchen Fällen sogar nach ganz oben ...

Damit die Fahrt auch gelingt, ist es jedoch notwendig, mit dem Aufzug zu kommunizieren. Und solange die Nutzer nicht zuvor per App eingeben, wohin es gehen soll, und sich die Sprachsteuerung noch nicht durchgesetzt hat, bleibt es beim guten alten Tastendruck. Da sollte man dann aber auch eindeutige Wünsche äußern.

Wobei das mit den Tasten und Zielen manchmal auch verwirrend ist ...

Es kann zudem passieren, dass man die Kabine betritt und gleich völlig aus dem Konzept gebracht wird. Sei es durch Werbung ...

... oder illegale Entsorgung von – Sperrmüll?!?

Ein Datum als Palindrom

Aber war da nicht noch etwas im Februar? Irgendetwas mit Jahreszeiten oder Festen? Was sagen denn die Tweets unter Fahrstuhl der vergangenen Wochen?

Nein, Weihnachten ist doch längst vorbei! Vielleicht hilft ein Blick auf das Datum, um sich besser zu erinnern?

Zwar interessant und voller Schönheit der Zahlen, doch des Rätsels Lösung ist natürlich ...

Tata, tata, tata – die Narren waren los! Vielen Dank für den Hinweis unserer Kollegen vom rheinischen Airport. Genau, dass sind die mit den besten Aufzügen. In der jecken Zeit verlor so mancher Mensch seine Hemmung ...

Zum Glück sind wir hier nicht im richtigen Leben. Doch auch auf Twitter war am Aschermittwoch mal wieder alles vorbei, und es begannen sieben brutale Wochen.

Personenkult im Aufzug

Nicht jeder kann und will sich an diese Tipps halten. Zumal ja Fahrstuhlfahrten zum Beispiel etwas Schönes sind. Selbst die Vorstellung, mit jemand anderem im Aufzug stecken zu bleiben, verliert gleich viel von ihrem Schrecken, wenn man sich die Mitfahrer aussuchen darf ...

Bevor wir jetzt aber alle zusammen zu lange an diesem Artikel hängenbleiben, kommen wir besser zum Ende. Doch weil es ein Schaltjahr ist und der Februar einen Tag länger war, wollen auch wir noch einen dranhängen. Ist auch ein echter Geheimtipp!