Kategorie: Kunst

Die 10 besten Fahrstuhl-Szenen im Actionfilm

Get Carter Fahrstuhl im Film

Fahrstühle und Actionfilme gehören unumstritten zusammen: Auf engsten Raum prügelt es sich umso schöner und für spektakuläre Shoot-Outs gibt’s kaum bessere Locations. Wir haben eine Top-10 der Fahrstühle im Genre Action zusammengestellt.  

Get Carter (2000): Legendäre Kampfszene mit Sylvester Stallone im Fahrstuhl

Jack Carter (Sylvester Stallone) verdingt sich als Schuldeneintreiber in Las Vegas. Als sein Bruder stirbt, stellt Carter Nachforschungen an und findet heraus, dass dessen Todesursache keineswegs so eindeutig ist, wie ursprünglich angenommen. Jack Carter wird zum Gejagten, denn die Mörder seines Bruders haben es jetzt auch auf ihn abgesehen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Remake des 1971er-Films „Get Carter“ spaltete bei Erscheinen die Zuschauer. Die Rede war von einem „banalen“ und „überflüssigen“ Film und auch von „rasanter“ und „hochspannender“ Action. Egal, wie man zu dem Film steht: Wie Jack Carter zwei Angreifer im Aufzug erledigt, sobald der letzte Fahrgast ausgestiegen ist, gehört definitiv zu den Hinguckern in diesem Genre.

Total Recall (1990): Zum finalen Kampf in den Fahrstuhl

Die Erde in der fernen Zukunft: Douglas Quaid (Arnold Schwarzenegger) ist Arbeiter in einem Steinbruch und führt ein eher unscheinbares, aber glückliches Leben mit seiner Frau (Sharon Stone). Seit einiger Zeit plagen ihn allerdings eigenartige Träume über den Mars. Als Quaid auf „Recall“, eine Firma, die künstliche Erinnerungen verkauft stößt, entschließt er sich, dort einen implantierten Marsurlaub zu kaufen. Im Recall-Labor kommt es jedoch zu einem folgenschweren Zwischenfall.   

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Auf dem Mars geht es zum finalen Kampf in den Fahrstuhl. Der Zweikampf zwischen Quaid und Cohagen ist ein launiges Finale, das – gemäß des 80er-Zeitgeistes – mit markigen One-Linern daherkommt. Schwarzenegger benötigt jemanden, der ihm „eine Hand reicht“.

Smokin‘ Aces (2006): Kill-Off im Fahrstuhl perfekt inszeniert

Las Vegas-Bühnenzauberer Buddy „Aces“ Israel (Jeremy Piven) will als Kronzeuge vor Gericht gegen seinen ehemaligen Partner, den Mafiaboss Sparazza, aussagen. Der setzt auf Israel ein Kopfgeld von einer Millionen Dollar aus. Die FBI-Beamten Messner (Ryan Reynolds) und Carruthers (Ray Liotta), die den Zauberer beschützen sollen, bekommen eine Menge zu tun. Denn mehr als ein Dutzend rivalisierender Auftragskiller versuchen den Hotelturm einzunehmen, in dem sich der Kronzeuge verschanzt hat.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wenn sich in „Smokin‘ Aces“ die Killer gegenseitig dezimieren, geht jedem Action-Freund das Herz auf. Das gilt natürlich auch für den Kill-Off im Fahrstuhl, Thrill und Action von einem echten Könner perfekt inszeniert.

Matrix (1999): Wegweisende Aufzug-Szene mit Neo und Trinty

Thomas Anderson (Keanu Reeves) ist Mitarbeiter einer Software-Firma. In seiner Freizeit ist er als Hacker Neo aktiv. Durch die Bekanntschaft mit der Hackerin Trinity kommt Neo mit Morpheus (Laurence Fishburne) in Kontakt. Dieser offenbart ihm Unglaubliches: Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht real, sondern eine komplexe Simulation, erschaffen von Maschinen. Jenseits der Matrix halten Roboterwesen die Menschen als Sklaven, züchten sie in riesigen Brutstätten und ernähren sich von ihnen. Laut einer Prophezeiung, so Morpheus, könnte Neo der Auserwählte sein, der die Tyrannei der Maschinen endgültig zerstören würde.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Matrix hat unumstritten eine ganze Dekade des Actionfilms der Postmoderne neu definiert. Der Style ist sensationell, die Inszenierung war damalig wegweisend. Das gilt auch für die Aufzug-Szene, in der Neo und Trinty ein Halteseil des Fahrstuhls kappen, um mit dem Gegengewicht der Kabine an einem anderen Seil in die Höhe rasen.

Mission Impossible (1996): Schockierende Fahrstuhl-Szene in den ersten Minuten

Ursprünglich war Mission Impossible eine beliebte TV-Serie, Brian De Palma brachte die Reihe Ende der 90er ins Kino und etablierte damit eine Filmserie, die es locker mit den 007-Abenteuern aufnehmen kann. Im ersten Mission Impossible ist Top-Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise) auf der Flucht. Nach dem alle Agenten seines „Impossible Mission Force“-Teams bei einem Einsatz in Prag getötet wurden, steht Hunt in Verdacht, die Mission sabotiert zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Maulwurf zu enttarnen, stellt Ethan Hunt im Untergrund ein neues Team zusammen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In den ersten Minuten von Mission Impossible kommt ein Team-Mitglied von Ethan Hunt auf recht grausame Art im Fahrstuhlschacht zu Tode.

Stirb langsam – Jetzt erst recht (1995): Schießerei auf engstem Raum im Aufzug

Zweimal hat der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) schon Weihnachten gerettet und internationale Terroristen zur Strecke gebracht. Vom einstigen Ruhm ist nichts geblieben: Seine Frau und die Kinder wollen nichts mehr von ihm wissen und McClane selbst ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Als ein Terrorist, der sich Simon (Jeremy Irons) nennt, überall in New York Bomben detonieren lässt, wird McClane zurück in den Dienst berufen. Denn Simon hat eine persönliche Rechnung mit dem Cop offen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Stirb-langsam-Filmreihe hat nicht nur im ersten Film (1988) eine ikonische Fahrstuhlszene zu bieten. Aus dem Film brachte es ein Zitat sogar zum T-Shirt-Aufdruck: “Now I have a machine gun! Ho, Ho, ho“. In Teil 3 der Reihe („Jetzt erst recht“) gibt’s eine -Szene, die ihren Platz in den Annalen der Hollywood-Filmgeschichte verdient hat: eine Schießerei zwischen McClane und vier Gegnern auf engstem Raum im Aufzug.

True Lies (1994): Aufzug-Verfolgung mit Arnold Schwarzenegger auf einem Pferd

Harry Tasker (Arnold Schwarzenegger) ist ein knallharter Geheimagent, der für die US-Regierung die schwierigsten Jobs meistert. Seine Frau Helen (Jamie Lee Curtis) ahnt von alle dem nichts und glaubt, mit einem braven Bürohengst verheiratet zu sein. Als Helen im Begriff ist, eine Affäre einzugehen, will Tasker sich rächen und inszeniert mit seinem Team ein Possenspiel. Helen soll glauben, dass sie einen Geheimauftrag für die Regierung übernehmen muss, um Terroristen unschädlich zu machen. Der harmlose Spaß gerät jedoch völlig aus dem Ruder, als sich echte Killer einmischen. Und die haben zu allem Überfluss auch Atomsprengköpfe im Arsenal.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Regisseur James Cameron liefert immer wieder das Nonplusultra ab, wenn es um legendäre Aufzug-Action geht. Einer der besten Gags in True Lies ist definitiv die Aufzug-Verfolgung: Arnold Schwarzenegger reitet auf einem Pferd in einen gläsernen Fahrstuhl und „verfolgt“ den Terroristen, der auf Motorrad sitzend im Aufzug gegenüber fährt.

Skyscraper (2018): Fahrstuhl-Szene mit Dwayne „The Rock“ Johnson ist das Highlight des Films

Der ehemalige FBI-Mitarbeiter Will Sawyer (Dwayne Johnson) zieht mit seiner Familie nach Hongkong. Dort übernimmt er im „The Pearl“, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt, den Job des Sicherheitschefs. Als in dem 240 Stockwerke hohen Haus ein Feuer ausbricht, begibt sich Sawyer auf Rettungsmission, um die Bewohner und seine Familie aus dem Wolkenkratzer zu befreien.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Über die darstellerischen Fähigkeiten des Ex-Wrestlers Dwayne „The Rock“ Johnson kann man schon streiten. Nicht aber darüber, dass er gefühlt jeden Tripple-A-Hollywood-Actioner mit seiner Anwesenheit in einer Hauptrolle beehrt. Skyscraper ist ein typisches Johnson-Vehikel, das ohne Ende Spektakel bietet. Die Szene, in der er versucht seine Familie mit einem Aufzug aus dem flammenden Inferno zu retten, ist unbestritten das Highlight des Films.

Maximum Risk (1996): sehenswerte Kampfszene im Aufzug – wenn auch etwas unangenehm

Doppelter Schock für Inspektor Alain Moreau (Jean Claude Van Damme) macht eine grausige Entdeckung: Er findet heraus, dass der tote Mafiosi Mikhail Suverov sein Zwillingsbruder war, von dessen Existenz er noch nichts wusste. Von der Bardame Alex (Natasha Henstridge) erfährt Moreau, dass Suverov vor seinem Tod bestrebt war, aus der Szene auszusteigen. Der Inspektor schlüpft in die Rolle des Toten, um dessen Mörder dingfest zu machen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ende der 90er-Jahre war der Stern von Jean Claude Van Damme zwar ein weinig gesunken, aber hin und wieder hatte der Belgier immer noch einige tolle Einsätze als Actionheld. Maximum Risk gehört zu den späteren, sehenswerten Einträgen. Die Kampfszene im Aufzug ist definitiv sehenswert – wenn auch etwas unangenehm anzusehen.  

James Bond „Skyfall“ (2012): Daniel Craig auf Verfolgungsjagd

Ein Verbrecher droht damit, die Identität sämtlicher NATO-Agenten preiszugeben. MI-6-Chefin M (Judi Dench) wird auch selbst zur Zielscheibe. Ihre gemeinsame Vergangenheit mit 007 (Daniel Craig) bringt diesen wieder auf den Plan. James Bond ist auf der Jagd nach dem Strippenzieher hinter der Organisation Skyfall und bekommt es dabei auch mit dem Cyber-Terroristen Silva (Jarvier Bardem) zu tun.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Abenteuer von James Bond führen in jedem Film der Reihe durch zahlreiche Länder. Selbstverständlich bildet hier „Skyfall“ keine Ausnahme. Die Fahrstuhl-Aufnahmen in Shanghai wurden allerdings ausnahmsweise nicht in China gedreht. Bond observiert und verfolgt den Attentäter Patrice nämlich in London. Drehort war das damalige Hotel Four Seasons in Canary Wharf, London. Heute heißt der der Komplex Canary Riverside Plaza Hotel. 

Ambient Music: Warum ist Ambient die perfekte Fahrstuhlmusik?

Schindler Fahrstuhlmusik

Musik, die so unauffällig ist, dass sie leicht ignoriert werden kann – bei der wir ungestört unseren Gedanken nachgehen können, die konzentriertes Arbeiten ermöglicht und auch bei Gesprächen nicht stört. Das alles und noch viel mehr charakterisiert Ambient Music. Klingt langweilig? Das ist es ganz und gar nicht. Wir tauchen ein in die Sphären dieses spannenden Genres elektronischer Musik.

Definition: Was ist Ambient Music?

Unter den Begriff Ambient Music fallen verschiedene Spielarten elektronischer Musik, geprägt von langen, leisen sowie ausbalancierten Tönen. Neben elektronisch generierten Klängen finden vielfach auch Field Recordings, also Aufnahmen von Umgebungsgeräuschen, ihren Weg in die Stücke der Ambient Music. Diese stammen unter anderem aus der Natur, zum Beispiel Geräusche von Tieren, Wind oder Wellen, aber auch aus anderen Quellen.

Stimme – sei es als melodischer Gesang oder Sprechgesang – ist bei Ambient Music eher eine Seltenheit und wird, wenn überhaupt, sehr behutsam eingesetzt. Ebenso spärlich setzen die Künstler Beats und Rhythmen ein. Viel zu sehr würden diese Elemente Ambient Music in den Vordergrund rücken und ihrer originären Funktion als Hintergrundmusik entgegenstehen. Stattdessen wabert Ambient Music in Wellen durch den Raum – so allumspannend und schwer fassbar, dass für die Beschreibung der Musik gern sprachliche Bilder wie Klangteppich, Klangtapete oder Klanglandschaft herangezogen werden.

Wer hat Ambient erfunden?

Ein musikalisches Genre erfinden – geht das überhaupt? Bei Ambient Music scheint es so zu sein. In allen Publikationen und Abhandlungen zu Ambient Music fällt stets ein Name: Brian Eno. Mit keinem anderen Namen ist Ambient wohl stärker verknüpft. Der britische Musiker und Musikproduzent Eno hat sich zunächst als Musiker der Band Roxy Music bekannt gemacht, die er aber schon nach dem zweiten Album verließ. Von Beginn an experimentierte Brian Eno mit Keyboards und Synthesizer. Ausgehend vom opulenten Glam Rock fand er allmählich zu Minimal Music und dem heute sogenannten Ambient.

Offiziell aus der Taufe gehoben wurde das Musikgenre 1978 mit seinem Album „Ambient 1: Music for Airports“. Im Klappentext des Albums fügte er auch gleich eine Definition des Genres an. Ambient Music sei etwas, das sich ihrer Umgebung einfügt und Teil von ihr wird, sodass die Musik nicht isoliert von der Umgebung betrachtet werden könne. Gleichzeitig wird die Umgebung intensiver wahrgenommen. Sie erscheint angenehmer und spannender.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Obwohl Brian Eno mit „Ambient 1: Music for Airports“ als Erfinder von Ambient Music in die Musikgeschichte eingegangen ist, gab es auch schon vorher Musikalben, die heute als Ambientplatten gelten. Die wohl allererste Ambientplatte stammt demnach nicht von Brian Eno, sondern von Wendy Carlos. Auf „Sonic Seasonings“, erschienen 1972, mischte sie instrumentale und elektronische Klänge mit Field Recordings und schuf ein musikalisches Abbild der vier Jahreszeiten.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Welche Wirkung hat Ambient auf die Hörer?

Abgeschliffen, ohne Seele und Charakter ist Ambient Music ganz und gar nicht. Bei gut gemachter Ambient Music werden die zurückgenommenen, minimalistischen Klänge so eingesetzt, dass sie den Hörer in bestimmte Stimmungen versetzt. Das kann eine erholsame oder wohlige Stimmung sein, erzeugt durch warme, ausbalancierte Klänge. Dann ist Ambient Music die perfekte Entspannungsmusik. Musik an, Augen zu und Seele baumeln lassen. So lautet hier die Devise. Wer sich fallen und von den Klangwellen treiben lässt, findet sich wieder auf imaginären Reisen und in ausgeschmückten Traumlandschaften.

Ambient Music kann aber auch ganz anders: Dank frischer, moderner und lebendiger Klänge wirken manche Spielarten von Ambient Music stimulierend. Unbehagen, Schaudern und Frösteln kann Ambient Music ebenso hervorrufen wie Glück und Seligkeit. Auf vielen Pfaden menschlicher Empfindungen sind Ambient-Music-Künstler heute unterwegs – doch immer auf leisen Sohlen. Nur zu extremen Gefühlausbrüche motivieren sie nicht. So erzeugt Ambient Music zwar Stille – doch eine Stille, in die man gern hineinhorcht.

Wirkung von Ambient Music in öffentlichen Räumen

Brian Eno hatte Ambient Music als Hintergrundmusik im Sinn, die positiv auf die Menschen an öffentlichen Plätzen und in öffentlichen Gebäuden wirkt. An Bahnhöfen und Flughäfen sollten sich die Passanten dank der Musik entspannen und ausruhen können. Ein akustisches Gegengewicht zu Schnelllebigkeit, Hektik und Stress.

Gleichzeitig soll Ambient Music die Eigenheiten der Umgebung betonen – und sie möglicherweise sogar beeinflussen. Ambient Music kann der Umgebung eine leichte Tönung geben; eine kaum wahrnehmbare Schattierung verleihen. Ähnlich wie die Duftpartikel eines Parfüms legen sich die wabernden Klänge von Ambient über den Raum und nehmen Einfluss auf die dort aufhaltenden Personen. Betreiber von öffentlichen Plätzen, Bürogebäuden und Kaufhäusern können sich diese Wirkung von Ambient Music durchaus zunutze machen, um die Aufenthaltsqualität an bestimmten Orten zu erhöhen, beispielsweise in Fahrstühlen, Wartehallen oder Einkaufscentern. Ob Musik ihre Zuhörer zu bestimmten Handlungen motivieren kann, ist jedoch umstritten.

Das sind die wichtigsten Ambient Künstler

Über die Jahrzehnte hinweg haben sich einige namhafte Künstler und Musiker mit Ambient beschäftigt. Wie bei so vielen Genres kann es keine vollständige Liste nicht geben. Ebenso kommt es unter Musik-Nerds bei der ein oder anderen Person immer wieder zu lebhaften Debatten, ob diese nun Ambient macht/machte oder nicht. Elf wichtige Namen seien dennoch hier stellvertretend genannt – quer durch die Geschichte des Genres:

  1. Brian Eno
  2. Jon Hassell
  3. Warren Sampson
  4. Sun Ra and his Solar Arkestra
  5. Lucette Bourdin
  6. Mixmaster Morris
  7. Michael Turtle
  8. Laraaji
  9. Biosphere
  10. Thomas Köner
  11. Max Richter

Ebenfalls eng mit den Anfängen von Ambient Music verknüpft ist der Name Erik Satie. Satie war ein französischer Komponist (gestorben 1925), dessen Arrangements die Neue Musik, Populärmusik sowie Sounddesign bis heute prägt. Aus seiner Feder stammt unter anderem Musique d’ameublement (übersetzt: Möbelmusik), mehrere Stücke aus dem frühen 20. Jahrhundert, die vor allem minimalistische elektronische Musik beeinflusste.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ambient – verwandte Stile und Abgrenzung

Es gibt sehr viele Arten elektronischer Musik sowie verschiedene kreative und gestalterische Arbeitsweisen mit Klängen und Geräuschen, die Ambient sehr nahekommen. Die Fülle an Genres und Subgenres auseinanderzuhalten und eindeutig voneinander abzugrenzen fallen selbst den größten Musikliebhabern schwer. Deshalb werden die Genre- und Subgenre-Bezeichnungen häufig synonym oder mit schwammiger Bedeutung verwendet.

Nah an Ambient Music, aber nicht mit ihr zu verwechseln, sind beispielsweise Sound Art und Sound Design sowie Environmental, Deep Listening, Electronica, Chill Out, Lounge Music, New Age, Brainwave Music und Space Music. Darüber hinaus existieren verschiedene Subgenres wie Ambient Club, Ambient Dub, Dark Ambient, Post-Industrial Ambient und Ambient Jungle.

Warum ist Ambient die perfekte Fahrstuhlmusik?

Ambient Music gehört zu denjenigen Musikgenres, die wir häufig in Fahrstühlen hören. Wirklich überraschend ist es nicht. Schließlich ist sie in vielen Fällen für den Zweck komponiert worden, um öffentlich zugängliche Räume für Personen, die sich in ihnen aufhalten, angenehm zu gestalten. Ihre zurückhaltenden, sanften Klänge fügen sich gut ein in die Atmosphäre in einem Fahrstuhl.

Als Fahrstuhlmusik behindert Ambient Music keine Gespräche unter Kollegen oder Telefonate. Auf dem Weg zum nächsten Meeting lenkt sie nicht ab und ist man allein unterwegs, kann man sich mit Lauschen der Musik die Zeit vertreiben. Kurzum: Ambient Music ist unscheinbar genug, dass sie nicht stört, gleichzeitig kein nerviges Hintergrundgedudel, sondern spannende und entspannende Musik.

Ambient Music und Muzak: Was ist Fahrstuhlmusik?

Häufig ist das, was wir typischerweise als Hintergrundmusik oder Fahrstuhlmusik bezeichnen, kein Ambient Music, sondern Muzak. Muzak war ursprünglich ein Markenname, unter dem die US-amerikanischen Firma Muzak Holding Gebrauchsmusik in der Mitte des 20 Jahrhunderts auf den Markt brachte.

Die Musik wurde und wird beispielsweise zur Beschallung von Ladengeschäften designt. Oft handelt es sich um Instrumentalmusik mit Elementen aus dem Smooth Jazz oder Lounge Music – und gilt als eher anspruchslose und gefällige Musik. Viele Eigenschaften von Muzak trifft ebenfalls auf Ambient Music zu, doch sind ihre Intention, Wirkung und Charakter von dem Genre zu unterscheiden.

#fahrstuhl im Oktober: Wir sind wieder da!

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Im Oktober dominierte das soziale Leben das Geschehen. Wenn doch alles so einfach wäre …

Denn die Rückkehr ins soziale Leben stellt uns ja alle vor ganz schöne Herausforderungen, das muss man ja mal sagen. Kein Wunder, dass die Advisors FL auf Twitter sofort ein Gruppenbild posten, wenn sie mal zusammen im Aufzug fahren.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Wie schwierig der soziale Umgang miteinander ist, das merkt manch einer aber im Alltag. Nämlich dann, wenn er im Aufzug auf andere Menschen trifft. Einfachste Regelverletzungen werden rigoros verwünscht:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Wer heute in den Aufzug steigt, der muss deshalb seinen inneren Schweinehund überwinden. Das hat Twitter-Userin Tacitussi vollkommen zu Recht festgestellt. https://twitter.com/Tacitussi/status/1449055869384249356

Und das liegt nicht nur daran, weil wir eben erst Halloween überlebt haben und entsprechend traumatisiert durch die Häuser streifen:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Sondern die soziale Verrohung findet allerorten statt. Sie richtet sich sogar gegen harmlose Maschinen. Dieser Serviceroboter hatte vermutlich nichts Böses auf der Platine, als er den Aufzug bestieg …

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Kein Wunder, dass sogar Maschinen ans Ende ihrer Geduld kommen und einfach ausfallen. Wie der Aufzug im Hamburger Michel.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Oder viele Aufzüge in Berlin: Auch wenn Dysfunktion das in der Bundeshauptstadt ja schon längst Standard ist. Wir wundern uns jedenfalls längst nicht mehr wie Twitter-User Histox:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Wobei die Zahnradbahn in der Stadt Biella im italienischen Piemont wieder funktionsbereit ist – falls es jemanden in die Gegend verschlägt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Die Kunst rund um den Aufzug

Es ist ja eine allseits bekannte Tatsache, dass einer, der mit dem Leben nicht voran kommt, gern in die Kunst flüchtet. Aktiv, passiv, Hauptsache mit Kampfgeist, meint Twitter-User True Gore Art. 

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

User HorseaTLobster geht sogar einen Schritt weiter: Hier sind süße Pinguine dabei, sich in der Kabine zu kabbeln.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Allein in den virtuellen Installationen des Shaun Hu aus New York fehlt das kämpferische Element. Kein Wunder, dass das Gif-Loop kein Ende nehmen möchte. Wieder und wieder will der Beobachter entschlüsseln, woher die Person links kommt, die rechts verschwindet. 

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Und derweil stülpen wir uns Kopfhörer über die Ohren und lauschen verzückt dem Song Elevator, den Rob Benedict gerade erst und frisch herausgebracht hat. Auch hier die Widerkehr: Klingen da nicht die 80er durch? Und ein Hauch der 60er? 

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

So seltsam ist die Welt des Aufzugs heute, dass wir nichts anderes tun können als Olivierbulcke zuzustimmen: Mehr als 5 Prozent unseres Gehirns nutzen wir nicht …

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

… und das macht uns ein bißchen traurig. Danke Nitaniti84:

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden