Kategorie: Kunst

Aedes: Snøhetta Ausstellung in Berlin

Schutzhütte in der Snøhetta Ausstellung in Berlin

Schneekuppe – so heißt nicht nur ein Berg in Norwegen, sondern auch ein Designbüro, das sich auf Landmarken-Architektur spezialisiert hat. Ab dem 4. Juli zeigt die Snøhetta Ausstellung in Berlin, wie die Architekten Projekte in unwirtlichen Regionen realisieren. Und dabei nicht nur schöne, sondern auch nachhaltige Architektur entwickeln.

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Auf und ab – eine Kulturgeschichte des Fahrstuhls

Kulturgeschichte des Aufzugs: Shirley MacLaine und Jack Lemmon im Spielfilm "Das Appartement" von Billy Wilder. Quelle: Youtube

Manche Themen sind echte Dauerbrenner. Zum Beispiel, wenn es um die Bedeutung von Aufzügen geht. Die Geschichte der vertikalen Mobilität mit ihren technischen und kulturhistorischen Aspekten regt immer wieder zu neuen Betrachtungen an. Der Deutschlandfunk beteiligt sich nun mit einem hörenswerten Feature an diesem Diskurs.

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James-Simon-Galerie: Ein Tor zu Berlins Sammlungen

Highlight auf dem schmalen Gelände zwischen Neuem Museum und Kupfergrabenkanal. Quelle: Simon Menges/David Chipperfield Architects

Die Museumsinsel ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeit Berlins. Fünf unterschiedliche Museen zeigen Objekte und Kunstwerke über die Entwicklung der Menschheit. Nun ergänzt die neu eröffnete James-Simon-Galerie das Ensemble: Der lang erwartete Bau ist der zentrale Zugang zu den prächtigen Sammlungen.

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eVolo 2019 – weitere prämierte Entwürfe

Hochhäuser, wo immer wir leben möchten. Ein prämierter Entwurf des eVolo-Magazins. Quelle: eVolo

Der Wettbewerb des Architekturmagazins eVolo sucht immer wieder nach aufregenden Visionen für die Zukunft, nach interessanten und wegweisenden  Entwürfen und nach möglichen Lösungen für aktuelle Probleme. 

Vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle die Sieger des eVolo-Wettbewerbs 2019 vorgestellt. Themen wie Klimawandel und wachsende Metropolen standen im Vordergrund der gekürten Entwürfe. Weil aber auch die andern Beiträge so aufregend waren, wollen wir hier noch einmal auf vier weitere ausgewählte Projekte eingehen. 

Abschied von der Stadt – und zurück aufs Land, warum nicht im Hochhaus? Quelle: eVolo
Abschied von der Stadt – und zurück aufs Land, warum nicht im Hochhaus? Quelle: eVolo

Jack and the Woodstock

„Jack and the Woodstock“ stammt vom Team Amanda Gunawan und Joel Wong aus den USA. Es hinterfragt die Urbanisierung und geht von dem Grundsatz aus, dass wir nur aus wirtschaftlichen Effizienzgründen in Städten leben. Daher stelle sich die Frage nach Hochhäusern in neuen, nicht wirtschaftlich  bestimmten Standorten. Dies beantworten die beiden mit Entwürfen für Hochhäuser, die aus Holz gefertigt sind. Damit liegen die beiden voll im Trend, wie wir an dieser Stelle schon gezeigt haben. Die modular entworfenen Gebäude können an jedem Flecken dieser Erde entstehen. Vorausgesetzt, die Menschen wollen dort auch wohnen.

Temporäre Struktur für Geflüchtete. Quelle: eVolo
Temporäre Struktur für Geflüchtete. Quelle: eVolo

No Nation-Tower

Das Projekt der horizontalen Stadt keiner Nation stammt aus der Feder von Zhichen Gong, Yong Chen, Tianrong Wu, Yingzhi He, Congying He aus China. Die Planer thematisieren die weltweiten Flüchtlingsströme, die zu oft menschenunwürdiger Unterbringung vieler Heimatloser führen. Als oLösung entwickelm sie große Hochhäuser, die an der Grenze zwischen Staaten stehen könnten. In ihen befinden sich Unterkü+nfte. Aber auch viele Einrichtungen, um den Menschen ein soziales Überleben zu ermöglichen.

Hightech-Sperre gegen schmelzende Gletscher- der Ice Dam. Quelle: eVolo
Hightech-Sperre gegen schmelzende Gletscher- der Ice Dam. Quelle: eVolo

Die Schmelzbremse

Den Ice Dam haben Jae Min Jo, Geonuk Yun, Kyungjun Park, Hobin Bae, Jiyeon Kim, Weonkyung Cho und Ganghui Lee aus Südkorea entworfen. Das Vorhaben entstand als Antwort auf die schmelzen Gletscher vor allem an den Polarkappen der Erde. Dabei fungieren die Ice Dam-Hochhäuser als Sperrriegel oder Damm, der Gletschereis daran hindert, zu schmelzen und weiter talwärts zu strömen. Technische Module funktionieren wie ein großer Wärmeaustauscher und entziehen dem Schmelzwasser Wärme.

Höher, immer höher: Der Turm wird zur vertikalen Stadt. Quelle: eVolo
Höher, immer höher: Der Turm wird zur vertikalen Stadt. Quelle: eVolo

Stadt der Nachhaltigkeit

Das Vorhaben „The Vertical Sustainable City“ schließlich thematisiert die Nachhaltigkeit in den Metropolen. Aus der Feder der BKV Group aus den USA (https://bkvgroup.com/) versteht sich er Entwurf als Antwort auf den zunehmenden Platzmangel am Boden. Die konsequente Verdichtung entsteht durch vertkale Landwirtschat, integrierte Wohnhäuser und Einzelhandelsflächen. Für den Energiebedarf sorgen natürlich nachhaltige Energiequellen. So weit entfernt von heutigen Entwürfen ist dieser Tower nicht.