Alle Artikel von Jörn Käsebier

#fahrstuhl im April: Selfies und Spahn im Aufzug

Spahn im Aufzug

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Im April sorgte vor allem ein Foto für Furore: das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Aufzug eines hessischen Krankenhauses. Als Antwort hagelte es Fahrstuhlselfies.

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#liftclip: Shanghai Tower – Architektur ist nicht alles

Shanghai Tower

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche blicken wir auf den Shanghai Tower, in dem einige der weltschnellsten Aufzüge fahren. Sie werden jedoch seltener benötigt als geplant.

Der Shanghai Tower ist mit 632 Metern Höhe das zweithöchste Gebäude der Welt. Nähme man der Nummer 1, dem Burj Khalifa, seine lange Spitze weg, wären die beiden Wolkenkratzer sogar nur wenige Meter auseinander. Der Shanghai Tower könnte also eine Erfolgsgeschichte sein, die das aufstrebende China auch gern als solche verkauft hätte.

Doch bereits zur Eröffnung 2015 waren nicht alle Flächen vermietet. Und noch immer sind ausgerechnet die exklusivsten Flächen in den oberen Stockwerken ungenutzt. So fahren die Aufzüge kaum mal bis nach oben. Bei den derzeitigen wirtschaftlichen Aussichten ist es auch zweifelhaft, ob sich die Vermietungsquote verbessern lässt. Gründe dafür, warum der Turm bei Mietern nicht so gefragt ist, gibt es jedoch mehrere. Einer davon liegt ausgerechnet in seiner außergewöhnlichen Architektur, zeigt der Beitrag von B1M, der mit Untertiteln auf Youtube abrufbar ist. Er erklärt, welche Schwierigkeiten das Projekt von Beginn an begleiten, und warum sie bis heute nicht gelöst sind.

Die Probleme des Shanghai Tower

#fahrstuhl im März: Twitter zu Corona und Aufzug

Twitter zu Corona und Aufzug

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Im März dominierte das Coronavirus auch auf Twitter das Geschehen. Deshalb widmen wir uns diesesmal ebenfalls dem Thema – und sind um Aufklärung bemüht.

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#liftclip: Paw Patrol – Fellfreunde mit Aufzug

Paw Patrol Fellfreunde im Aufzug

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche widmen wir uns einer Kinder-Serie, in der Hundewelpen die Stars sind: die Paw Patrol.

Eine der derzeit erfolgreichsten Kinderserien für Drei- bis Sechsjährige sind die Helfer auf vier Pfoten. Marshall, Chase, Rubble, Rocky, Zuma, Skye sind mit dabei und bilden die Paw Patrol. Die Hundewelpen schlüpfen jeder in eine bestimmte Rolle wie Polizist, Feuerwehrmann und Handwerker. Jeder von ihnen verfügt über spezielle Ausrüstung und ein Fahrzeug. Ihre Einsätze koordiniert der zehnjährige Junge Ryder.

Ohne die Paw Patrol wäre Adventure Bay eindeutig aufgeschmissen. Für Eltern sind die unwahrscheinlichen Abenteuer, sich wiederholenden Sprüche und überzeichneten Figuren der computeranimierten Serie nicht immer leicht zu ertragen. Gar nicht zu reden von den inzwischen wohl unvermeidlichen Merchandising-Artikeln rund um die Serie. Doch Kinder lieben sie. Und Eltern und Kinder müssen ja nicht alles gemeinsam schauen.

Seit 2013 sind die Helfer auf vier Pfoten im Einsatz. Die Welpen sind nicht sehr gereift, doch ihre Fahrzeuge sind ausgereifter. Mittlerweile gibt es eine fliegende Einsatzzentrale, eine schwimmende und eine fahrende. Auch die Ausrüstung der Hunde hat sich verändert. Gleich geblieben ist jedoch, dass der Feuerwehrhund Marshall ein liebenswerter Tolpatsch ist. Das zeigt sich vor allem in den Szenen, wenn die Hunde zur Zentrale hetzen und in den Aufzug steigen. Marshall ist hier immer der Letzte – und richtet einiges Chaos an.

Paw Patrol, in den Aufzug!

Wer direkt zur Aufzugsszene möchte, startet bei 8:40.

#liftclip: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Wie funktioniert eine Rolltreppe

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche werden wir einmal etwas technischer und widmen uns der Frage: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Wir haben uns als Blog zur vertikalen Mobilität schon oft und gern der Rolltreppe oder auch Fahrtreppe gewidmet. Dabei haben wir uns vielen Details gewidmet, sei es der Handlauf, die Bremse oder die Beschaffenheit der Stufen. Heute werden wir einmal grundsätzlich und erklären mithilfe von Jared Owen und seinen 3D-Animationen, wie eine Rolltreppe aufgebaut ist.

Der Amerikaner ist bereits seit 2010 auf Youtube, veröffentlicht seit acht Jahren und hat sich mit seinen Erklärvideos eine treue Fan-Gemeinde aufgebaut. Seine Clips sind mit der Zeit aufwendiger und besser geworden, was man dem Rolltreppen-Video auch anmerkt. Er selbst begann als Software-Entwickler und lebt mittlerweile von seiner Animationsarbeit.

Animiert: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

Der Clip ist zwar nur im englischen Original verfügbar. Doch durch die Bilder bleibt das fünf Minuten lange Filmchen auch für Nicht-Muttersprachler leicht verständlich. Außerdem sind deutsche Untertitel verfügbar. Diese sind zwar sprachlich nicht perfekt, erleichtern aber zumindest das Verständnis. Doch nun viel Freude mit der animierten Antwort auf die Frage: Wie funktioniert eine Rolltreppe?

#fahrstuhl – Die besten Tweets im Februar

Tweets unter Fahrstuhl im Februar

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter Fahrstuhl. In diesem Jahr war der Februar einen Tag länger – schauen wir mal, wie Twitter das genutzt hat.

Was der Unterschied zwischen Aufzug und Fahrstuhl ist, haben wir bereits thematisiert. Doch vielleicht müssen wir noch einmal genauer definieren, woran man einen Fahrstuhl erkennt?

Dabei weiß doch jedes Kind, was einen Aufzug ausmacht – zumindest die guten unter den vertikalen Mobilitätsmaschinen …

Zu den Vorzügen des Fahrstuhlfahrens gehört jedoch, dass man nicht nur nach unten, sondern auch nach oben gelangt. In manchen Fällen sogar nach ganz oben ...

Damit die Fahrt auch gelingt, ist es jedoch notwendig, mit dem Aufzug zu kommunizieren. Und solange die Nutzer nicht zuvor per App eingeben, wohin es gehen soll, und sich die Sprachsteuerung noch nicht durchgesetzt hat, bleibt es beim guten alten Tastendruck. Da sollte man dann aber auch eindeutige Wünsche äußern.

Wobei das mit den Tasten und Zielen manchmal auch verwirrend ist ...

Es kann zudem passieren, dass man die Kabine betritt und gleich völlig aus dem Konzept gebracht wird. Sei es durch Werbung ...

... oder illegale Entsorgung von – Sperrmüll?!?

Ein Datum als Palindrom

Aber war da nicht noch etwas im Februar? Irgendetwas mit Jahreszeiten oder Festen? Was sagen denn die Tweets unter Fahrstuhl der vergangenen Wochen?

Nein, Weihnachten ist doch längst vorbei! Vielleicht hilft ein Blick auf das Datum, um sich besser zu erinnern?

Zwar interessant und voller Schönheit der Zahlen, doch des Rätsels Lösung ist natürlich ...

Tata, tata, tata – die Narren waren los! Vielen Dank für den Hinweis unserer Kollegen vom rheinischen Airport. Genau, dass sind die mit den besten Aufzügen. In der jecken Zeit verlor so mancher Mensch seine Hemmung ...

Zum Glück sind wir hier nicht im richtigen Leben. Doch auch auf Twitter war am Aschermittwoch mal wieder alles vorbei, und es begannen sieben brutale Wochen.

Personenkult im Aufzug

Nicht jeder kann und will sich an diese Tipps halten. Zumal ja Fahrstuhlfahrten zum Beispiel etwas Schönes sind. Selbst die Vorstellung, mit jemand anderem im Aufzug stecken zu bleiben, verliert gleich viel von ihrem Schrecken, wenn man sich die Mitfahrer aussuchen darf ...

Bevor wir jetzt aber alle zusammen zu lange an diesem Artikel hängenbleiben, kommen wir besser zum Ende. Doch weil es ein Schaltjahr ist und der Februar einen Tag länger war, wollen auch wir noch einen dranhängen. Ist auch ein echter Geheimtipp!