Alle Artikel vonJan Ahrenberg

#liftclip: Ein Elefant im Schwerlastaufzug

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche begleiten wir einen Elefanten bei der Jobsuche. Die führt ihn zu guter Letzt in einen Schwerlastaufzug …

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Browsergame: Fühle den Fahrstuhl

Es soll ja Zeitgenossen geben, welche die Dienste eines Aufzugs nicht so recht zu schätzen wissen. Sprechen von Uralttechnik oder schimpfen ihn Lastesel. Doch wie heißt es doch? Urteile nie über einen Fahrstuhl, bevor du nicht mindestens einen Mond lang in seinem Schacht gefahren bist. Oder so. Mit diesem Browsergame ist das möglich…

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Schickes Wohnsilo in Kopenhagen

Bei dem Begriff Wohnsilo schwingt meist eine kleine Portion bedauern über lieblos gemachte Architektur mit. Doch wer eins der stylishen Apartments in diesem ehemaligen Kopenhagener Silo bezieht, darf seine Unterkunft künftig mit stolzer Brust so nennen. Denn was das ortsansässige Architekturbüro Cobe hier an die Wasserkante gestellt hat, ist alles andere konturlose Massenarchitektur.

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Hüpfen bis der Arzt kommt

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln… In dieser Folge: Mit Muskelkraft gegen die Erdanziehung.

Liftboy: Guten Tag, der Herr. Welche Etage darf’s denn sein?

KeyJay: Tach! Innen Sechsten, bitte.

Liftboy: Sechste Etage? Es geht sofort los.

KeyJay: (sieht sich ängstlich in der schon etwas antiquierten Kabine um) Aber nicht, dass der abstürzt.

Liftboy: Der Aufzug? Keine Sorge. Aufzüge gelten als die sichersten Verkehrsmittel der Welt. Und dieses wunderschöne Exemplar aus der Gründerzeit hat erst kürzlich einen nigelnagelneue Bremse bekommen. (aufmunternd) Keine Angst, der kann gar nicht abstürzen, selbst wenn er wollte.

KeyJay: Aber was wenn doch? Kann man sich in einem abstürzenden Fahrstuhl durch Springen vor dem Aufprall retten?

Liftboy: Definitiv: Nein.

KeyJay: Aber wieso nicht? Ich meine, man weiß nicht genau, wann man aufprallt. Aber theoretisch halt.

Liftboy: Nichts für ungut. Aber diese Frage taucht immer wieder auf. Dabei ist es ganz einfache Physik: Körper fallen auf der Erde mit einer Beschleunigung von 9,81 m/s. Dafür sorgt die Gravitationskraft. Und die wirkt eben nicht nur auf die Fahrstuhlkabine, sondern auch auf die Personen darin. Aus 30 Meter Höhe, also etwa dem sechsten Stock, treffen sie mit einer Geschwindigkeit von rund 86 Kilometern pro Stunde auf den Boden auf. Ein Mann von ihrer Statur… etwa 75 Kilogramm?

KeyJay: (verwirrt) …äh, ja?

Liftboy: …würde mit etwa 22070 Joule aufprallen. Der amerikanische Basketballer Michael Air Jordan, einer der besten seines Fachs, soll in seiner stärksten Phase 1,22 Meter hoch gesprungen sein – und wog dabei 92 Kilogramm. Die Hubarbeit, die seine Schenkel dabei verrichtet haben, liegt also bei etwa 1100 Joule. Fehlen noch 20970 Joule, um den Aufprall abzufedern. Statt mit 86 Kilometer pro Stunde schlägt er mit 85 auf – und ist genauso tot.

KeyJay: Sind wir jetzt da?

Liftboy: Ja.

KeyJay: In 30 Metern Höhe?

Liftboy: Ja, aber wie gesagt: keine Angst! Heutzutage stürzen Fahrstühle nicht mehr ab. Aber bei Treppen, bei Treppen da wäre ich vorsichtig. Die haben nämlich noch keine Fangvorrichtung.

Wind Tower: Energiesparen in der Wüste

In Nordeuropa ist energiesparendes Bauen eng mit Dämmstoffen, alternativen Energien und moderner Verglasung verbunden. Nicht so auf der arabischen Halbinsel. Hier geht es beim Energiesparen vor allem darum, den Stromverbrauch für Klimaanlagen zu reduzieren. Und auch dafür gibt es intelligente Ansätze, die sich an traditionellen Bauweisen orientieren. Dass dabei äußerst moderner Wohnraum entstehen kann, zeigt das Projekt „Wind Tower“ in Kuwait-Stadt.

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