Alle Artikel von Fabian Paffendorf

Warum es in so vielen Videospielen Fahrstühle gibt

Game Metal Gear Solid Fahrstuhl

Vertikale Mobilität ist in Videospielen seit Anbeginn ein großes Thema. Meistens spielen sie zwar mit unrealistischen Fantasien. Trotzdem ist es gut, diese 10 Meilensteine in der Beziehungsgeschichte zwischen Aufzug und Gamedesign zu kennen.

1. Elevator Action (1983) von Taito

Spieleklassiker: Elevator Action
Der Spieleklassiker: Elevator Action

„Elevator Action“ gehört neben Donkey Kong und Pac-Man zu den Klassikern der Arcadespiel-Automaten. Die Spielidee ist simpel: In einem hohen Gebäude muss die Spielfigur von oben nach unten zu gelangen, ohne von Gegnern erschossen zu werden. Hilfreich dabei sind zahlreiche Türen und Aufzüge, die das Vorwärtskommen ermöglichen.

Der Spieleklassiker Elevator Action ist komplexer als man denkt

So einfach wie es sich in der Theorie anhört, ist „Elevator Action“ nicht. Schon nach kurzer Zeit wird klar, dass die Spieler nach dem Try-and-Error-Prinzip die richtigen Strategien erarbeiten müssen, um die Level zu meistern. Taitos Hohelied auf die vertikale Mobilität gibt es auch in verschiedenen, modernisierten Versionen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

2. Final Fight (1989) von Capcom

Die Verbrecherorganisation Mad Gear terrorisiert Metrocity. Als die Gangster die Tochter des Bürgermeisters entführen, zieht der mit den kampfsporterprobten Freunden der Entführten durch die Straßen, um schlagkräftig aufzuräumen. Die 2D-Ästhetik erinnert an die Anfänge auf den Spielautomaten von Arcade. Die Handlung verläuft wie auf einer seitwärts laufenden Leinwand, was Fachleute in die Spieldesigns „side-scrolling“ nennen.

Das Fahrstuhl-Level in Final Fight

„Final Fight“ ist der Urahn des scrolling „Beat‘ em Ups“, zu deutsch: „Schlag sie zusammen!“, was unschwer zu erraten für Kampf steht. Final Fight definierte die Regeln für das Subgenre des Brawlers, die bis heute auch für diese Art Videospiel gelten. Und eine Regel davon lautet: Jeder vernünftige Vertreter dieses Genre braucht einen Fahrstuhl-Level.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

3. Streets of Rage (1991) von Sega

Die vierteilige Prügelspiel-Serie „Streets of Rage“ (1991 bis 2020) präsentiert eine kunterbunte Heldentruppe. In Teil 3 ist sogar ein boxendes Känguru dabei! Diese Helden ziehen gegen eine kriminelle Organisation in einer fiktiven Metropole zu Felde.

Fahrstuhl-Level im ersten Spiel von Streets of Rage

Das Spiel ist ein klassischer Vertreter des „Brawler“. So nennen die Spieler Actionspiele mit rustikalem Körpereinsatz. Wie es sich für dieses Genre gehört, residieren die ranghöchsten Bösewichte selbstverständlich in futuristischen Hochhäusern. Daher müssen die Kämpfer im Spiel regelmäßig Aufzüge besteigen. Im ersten Spiel spielt sich sogar ein ganzer Level als actionreiche Fahrstuhlfahrt ab.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

4. Turrican 3 (1993) von Factor 5

Mal wieder streift Bren McGuire den „Turrican“-Roboteranzug über, um die Welt namens „Alterra“ zu erkunden und „Morgul“ zu vernichten. Das ist eine künstliche Lebensform, welche die menschliche Kolonie besetzt hält. Der Spieler kann auf zahlreiche Waffen zurückgreifen, um die kniffligen Level der Welt zu durchlaufen.

Kampf auf dem abstürzenden Lastenaufzug in Turrican 3

Die Turrican-Reihe ist essentiell für das Run ‘n‘ Gun- Genre. Von ihren Anfängen auf dem Heimcomputer „Commodore Amiga 500“ bis zum Remake für die aktuelle Konsolengeneration hat die Serie Maßstäbe gesetzt. Unter den vielen denkwürdigen Aufzugszenen in den Spielen ist der abstürzende Lastenaufzug im dritten Teil eine der interessantesten.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

5. Castlevania: Symphony of the Night (1997) von Konami

Im Jahre 1796 verschwindet der legendäre Vampirkiller Richter Belmont unter mysteriösen Umständen. Maria Renard und Alucard begeben sich auf die Suche nach Richter. Als sie ihn in Draculas altem Schloss finden, stellt sich heraus, dass nach dem Tod des Grafen dort eine neue sinistere Macht eingezogen ist.

Fahrstuhl fahren in Draculas Schloss

25 Jahre nach Erscheinen ist das Spiel immer noch aktuell. Das liegt weniger an der auch für heutige Sehgewohnheiten noch fantastischen 2D-Präsentation, sondern am sogenannten Gameplay. So nennt man das Design des beabsichtigten Spielerlebnisses. Das überzeugt hier mit Action ebenso wie mit kniffligen Rätseleinlagen. In dem riesigen Schloss, das es zu erkunden gilt, wird natürlich auch öfter mal Fahrstuhl gefahren.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

6. Metal Gear Solid (1998) von Konami

„Foxhound“ ist ein abtrünniges Spezialkommando genetisch veränderter Supersöldner. Das unternimmt Ende Februar 2005 einen Putsch in einer geheimen Abrüstungseinrichtung der US-Regierung in Alaska. Die Putschisten bringen neben mehreren Atomsprengköpfen auch den Superroboter Metal Gear Rex in ihre Gewalt. Das ehemalige Foxhound-Mitglied Solid Snake soll die Basis infiltrieren und unbemerkt eindringen, um die Terroristen aufzuhalten.

Action und Spannung in Aufzügen gehört bei Metal Gear Solid dazu

Konamis „Metal Gear Solid“-Spielreihe gilt als Meilenstein in der Videospiel-Geschichte, der sämtliche Superlative verdient. Die gesamte Story um Nanotechnologien und genetische Klone ist bemerkenswert komplex. Die Biografien einzelner Spielfiguren telefonbuchdick. Dazu gesellt sich ein revolutionäres Gameplay und graphisches Design. Und auch hier gilt: Action und Suspense in Aufzügen gehört bei Metal Gear Solid zum guten Ton.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

7. Mega Man X8 (2005) von Capcom

Im Jahr 21XX gibt es immer wieder massive Unruhen unter den Robotern. Um dem zu entgehen, bauen die Menschen einen Aufzug zum Mond. Dort soll eine Siedlung entstehen, für die eine neue Roboter-Generation entwickelt wurde. Als der Projektleiter entführt wird, treten die Maverick Hunter X, Zero und Axl auf den Plan.

Die Hintergrundgeschichten der Mega Man-Spiele und ihrer Ableger kann man allerdings vernachlässigen. Die mehr als 30 Spiele der Serie zeichnen sich durch Jump’n’Run-Action vom Feinsten aus. Und X8 bietet den sehenswerten Level mit dem „Cosmic Elevator“.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

8. God of War 3 (2010) von Sony

Wir versetzen uns ins antike Griechenland. Der Krieger Kratos wurde von den Göttern betrogen und sinnt auf Rache. Als er herausfindet, dass Zeus der Strippenzieher hinter dem Tod seiner Familie ist, macht sich Kratos auf den Weg zum Olymp. Sein Ziel: Jeder der Götter soll sterben.

Gigantische Fahrstühle im antiken Griechenland von God of War 3

Die God-of-War-Reihe steht für packende Action und opulent inszenierte Boss-Kämpfe. Teil 3 der Serie ist ein bombastisches Spektakel, das bis heute kaum etwas von seiner Faszination eingebüßt hat. Da der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, gibt es in diesem antiken Griechenland auch gigantische Fahrstühle. Darin verprügelt Kratos die bösen Helfer der Unterwelt (Hades) und des Göttersitzes (Olymp).

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

9. Dead Space 2 (2011) von Electronic Arts

In der Dead Space-Reihe übernimmt der Spieler die Rolle von Isaac Clarke, einem Techniker im Jahre 2508. Im ersten Teil strandet Clarke auf dem Bergbauraumschiff USG Ishimura und findet heraus, dass ein außerirdisches Artefakt ein Tor zur Hölle öffnete. Im zweiten Teil findet sich die Hauptfigur im „Sprawl“ wieder, einer gigantischen Raumstation. Zum Ausruhen bleibt ihm aber keine Zeit, denn die Kreaturen, die bereits die Crew der USG Ishimura abschlachteten, überrennen nun die Station.

Die Aufzugfahrten in Dead Space 2 sind etwas für hartgesottene Spieler

Die Games der Dead Space-Reihe gehören mit zum Besten, was das Survival-Horror-Genre zu bieten hat. Fahrstühle gibt es in allen Größen und Arten unzählige in den Spielen zu bewundern. Und durchweg ist jede Aufzugfahrt ein Abgleiten in das totale Grauen. Selbst hartgesottenen Spielern wird hier echt mulmig. Exemplarisch haben wir eine denkwürdige Fahrstuhlszene aus Dead Space 2 in diese Liste aufgenommen.  

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

10. Resident Evil 6 (2012) von Capcom

Die Umbrella Corparation ist in naher Zukunft zu einem der mächtigsten Weltkonzerne aufgestiegen. Bei Experimenten mit dem neuartigen T-Virus kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall im Labor. Das Virus macht aus Menschen blutdurstige Untote und lässt auch Tiere zu tollwütigen mutieren.

In Resident Evil übernimmt der Spieler die Kontrolle über verschiedene Figuren, die sich in einer postapokalyptischen Welt in vier parallel verlaufenden Geschichten behaupten müssen.

Bei Resident Evil wird der Aufzug zum Fluchtort

Die Welt von Resident Evil ist voller Aufzüge. Mal sind sie Fluchtorte, dann wieder Kabinen des Terrors. In anderen Serienablegern hingegen müssen Rätsel gelöst werden, um defekte Fahrstühle wieder in Gang zu bringen. In Resident Evil 6 kommt es zum spektakulärsten Aufzugabsturz der gesamten Reihe. Gut, dass so etwas nur im Spiel vorkommt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die 10 besten Fahrstuhl-Szenen im Actionfilm

Get Carter Fahrstuhl im Film

Fahrstühle und Actionfilme gehören unumstritten zusammen: Auf engsten Raum prügelt es sich umso schöner und für spektakuläre Shoot-Outs gibt’s kaum bessere Locations. Wir haben eine Top-10 der Fahrstühle im Genre Action zusammengestellt.  

Get Carter (2000): Legendäre Kampfszene mit Sylvester Stallone im Fahrstuhl

Jack Carter (Sylvester Stallone) verdingt sich als Schuldeneintreiber in Las Vegas. Als sein Bruder stirbt, stellt Carter Nachforschungen an und findet heraus, dass dessen Todesursache keineswegs so eindeutig ist, wie ursprünglich angenommen. Jack Carter wird zum Gejagten, denn die Mörder seines Bruders haben es jetzt auch auf ihn abgesehen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Das Remake des 1971er-Films „Get Carter“ spaltete bei Erscheinen die Zuschauer. Die Rede war von einem „banalen“ und „überflüssigen“ Film und auch von „rasanter“ und „hochspannender“ Action. Egal, wie man zu dem Film steht: Wie Jack Carter zwei Angreifer im Aufzug erledigt, sobald der letzte Fahrgast ausgestiegen ist, gehört definitiv zu den Hinguckern in diesem Genre.

Total Recall (1990): Zum finalen Kampf in den Fahrstuhl

Die Erde in der fernen Zukunft: Douglas Quaid (Arnold Schwarzenegger) ist Arbeiter in einem Steinbruch und führt ein eher unscheinbares, aber glückliches Leben mit seiner Frau (Sharon Stone). Seit einiger Zeit plagen ihn allerdings eigenartige Träume über den Mars. Als Quaid auf „Recall“, eine Firma, die künstliche Erinnerungen verkauft stößt, entschließt er sich, dort einen implantierten Marsurlaub zu kaufen. Im Recall-Labor kommt es jedoch zu einem folgenschweren Zwischenfall.   

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Auf dem Mars geht es zum finalen Kampf in den Fahrstuhl. Der Zweikampf zwischen Quaid und Cohagen ist ein launiges Finale, das – gemäß des 80er-Zeitgeistes – mit markigen One-Linern daherkommt. Schwarzenegger benötigt jemanden, der ihm „eine Hand reicht“.

Smokin‘ Aces (2006): Kill-Off im Fahrstuhl perfekt inszeniert

Las Vegas-Bühnenzauberer Buddy „Aces“ Israel (Jeremy Piven) will als Kronzeuge vor Gericht gegen seinen ehemaligen Partner, den Mafiaboss Sparazza, aussagen. Der setzt auf Israel ein Kopfgeld von einer Millionen Dollar aus. Die FBI-Beamten Messner (Ryan Reynolds) und Carruthers (Ray Liotta), die den Zauberer beschützen sollen, bekommen eine Menge zu tun. Denn mehr als ein Dutzend rivalisierender Auftragskiller versuchen den Hotelturm einzunehmen, in dem sich der Kronzeuge verschanzt hat.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Wenn sich in „Smokin‘ Aces“ die Killer gegenseitig dezimieren, geht jedem Action-Freund das Herz auf. Das gilt natürlich auch für den Kill-Off im Fahrstuhl, Thrill und Action von einem echten Könner perfekt inszeniert.

Matrix (1999): Wegweisende Aufzug-Szene mit Neo und Trinty

Thomas Anderson (Keanu Reeves) ist Mitarbeiter einer Software-Firma. In seiner Freizeit ist er als Hacker Neo aktiv. Durch die Bekanntschaft mit der Hackerin Trinity kommt Neo mit Morpheus (Laurence Fishburne) in Kontakt. Dieser offenbart ihm Unglaubliches: Die Welt, wie wir sie kennen, ist nicht real, sondern eine komplexe Simulation, erschaffen von Maschinen. Jenseits der Matrix halten Roboterwesen die Menschen als Sklaven, züchten sie in riesigen Brutstätten und ernähren sich von ihnen. Laut einer Prophezeiung, so Morpheus, könnte Neo der Auserwählte sein, der die Tyrannei der Maschinen endgültig zerstören würde.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Matrix hat unumstritten eine ganze Dekade des Actionfilms der Postmoderne neu definiert. Der Style ist sensationell, die Inszenierung war damalig wegweisend. Das gilt auch für die Aufzug-Szene, in der Neo und Trinty ein Halteseil des Fahrstuhls kappen, um mit dem Gegengewicht der Kabine an einem anderen Seil in die Höhe rasen.

Mission Impossible (1996): Schockierende Fahrstuhl-Szene in den ersten Minuten

Ursprünglich war Mission Impossible eine beliebte TV-Serie, Brian De Palma brachte die Reihe Ende der 90er ins Kino und etablierte damit eine Filmserie, die es locker mit den 007-Abenteuern aufnehmen kann. Im ersten Mission Impossible ist Top-Agenten Ethan Hunt (Tom Cruise) auf der Flucht. Nach dem alle Agenten seines „Impossible Mission Force“-Teams bei einem Einsatz in Prag getötet wurden, steht Hunt in Verdacht, die Mission sabotiert zu haben. Um seine Unschuld zu beweisen und den wahren Maulwurf zu enttarnen, stellt Ethan Hunt im Untergrund ein neues Team zusammen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In den ersten Minuten von Mission Impossible kommt ein Team-Mitglied von Ethan Hunt auf recht grausame Art im Fahrstuhlschacht zu Tode.

Stirb langsam – Jetzt erst recht (1995): Schießerei auf engstem Raum im Aufzug

Zweimal hat der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) schon Weihnachten gerettet und internationale Terroristen zur Strecke gebracht. Vom einstigen Ruhm ist nichts geblieben: Seine Frau und die Kinder wollen nichts mehr von ihm wissen und McClane selbst ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Als ein Terrorist, der sich Simon (Jeremy Irons) nennt, überall in New York Bomben detonieren lässt, wird McClane zurück in den Dienst berufen. Denn Simon hat eine persönliche Rechnung mit dem Cop offen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Stirb-langsam-Filmreihe hat nicht nur im ersten Film (1988) eine ikonische Fahrstuhlszene zu bieten. Aus dem Film brachte es ein Zitat sogar zum T-Shirt-Aufdruck: “Now I have a machine gun! Ho, Ho, ho“. In Teil 3 der Reihe („Jetzt erst recht“) gibt’s eine -Szene, die ihren Platz in den Annalen der Hollywood-Filmgeschichte verdient hat: eine Schießerei zwischen McClane und vier Gegnern auf engstem Raum im Aufzug.

True Lies (1994): Aufzug-Verfolgung mit Arnold Schwarzenegger auf einem Pferd

Harry Tasker (Arnold Schwarzenegger) ist ein knallharter Geheimagent, der für die US-Regierung die schwierigsten Jobs meistert. Seine Frau Helen (Jamie Lee Curtis) ahnt von alle dem nichts und glaubt, mit einem braven Bürohengst verheiratet zu sein. Als Helen im Begriff ist, eine Affäre einzugehen, will Tasker sich rächen und inszeniert mit seinem Team ein Possenspiel. Helen soll glauben, dass sie einen Geheimauftrag für die Regierung übernehmen muss, um Terroristen unschädlich zu machen. Der harmlose Spaß gerät jedoch völlig aus dem Ruder, als sich echte Killer einmischen. Und die haben zu allem Überfluss auch Atomsprengköpfe im Arsenal.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Regisseur James Cameron liefert immer wieder das Nonplusultra ab, wenn es um legendäre Aufzug-Action geht. Einer der besten Gags in True Lies ist definitiv die Aufzug-Verfolgung: Arnold Schwarzenegger reitet auf einem Pferd in einen gläsernen Fahrstuhl und „verfolgt“ den Terroristen, der auf Motorrad sitzend im Aufzug gegenüber fährt.

Skyscraper (2018): Fahrstuhl-Szene mit Dwayne „The Rock“ Johnson ist das Highlight des Films

Der ehemalige FBI-Mitarbeiter Will Sawyer (Dwayne Johnson) zieht mit seiner Familie nach Hongkong. Dort übernimmt er im „The Pearl“, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt, den Job des Sicherheitschefs. Als in dem 240 Stockwerke hohen Haus ein Feuer ausbricht, begibt sich Sawyer auf Rettungsmission, um die Bewohner und seine Familie aus dem Wolkenkratzer zu befreien.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Über die darstellerischen Fähigkeiten des Ex-Wrestlers Dwayne „The Rock“ Johnson kann man schon streiten. Nicht aber darüber, dass er gefühlt jeden Tripple-A-Hollywood-Actioner mit seiner Anwesenheit in einer Hauptrolle beehrt. Skyscraper ist ein typisches Johnson-Vehikel, das ohne Ende Spektakel bietet. Die Szene, in der er versucht seine Familie mit einem Aufzug aus dem flammenden Inferno zu retten, ist unbestritten das Highlight des Films.

Maximum Risk (1996): sehenswerte Kampfszene im Aufzug – wenn auch etwas unangenehm

Doppelter Schock für Inspektor Alain Moreau (Jean Claude Van Damme) macht eine grausige Entdeckung: Er findet heraus, dass der tote Mafiosi Mikhail Suverov sein Zwillingsbruder war, von dessen Existenz er noch nichts wusste. Von der Bardame Alex (Natasha Henstridge) erfährt Moreau, dass Suverov vor seinem Tod bestrebt war, aus der Szene auszusteigen. Der Inspektor schlüpft in die Rolle des Toten, um dessen Mörder dingfest zu machen.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Ende der 90er-Jahre war der Stern von Jean Claude Van Damme zwar ein weinig gesunken, aber hin und wieder hatte der Belgier immer noch einige tolle Einsätze als Actionheld. Maximum Risk gehört zu den späteren, sehenswerten Einträgen. Die Kampfszene im Aufzug ist definitiv sehenswert – wenn auch etwas unangenehm anzusehen.  

James Bond „Skyfall“ (2012): Daniel Craig auf Verfolgungsjagd

Ein Verbrecher droht damit, die Identität sämtlicher NATO-Agenten preiszugeben. MI-6-Chefin M (Judi Dench) wird auch selbst zur Zielscheibe. Ihre gemeinsame Vergangenheit mit 007 (Daniel Craig) bringt diesen wieder auf den Plan. James Bond ist auf der Jagd nach dem Strippenzieher hinter der Organisation Skyfall und bekommt es dabei auch mit dem Cyber-Terroristen Silva (Jarvier Bardem) zu tun.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die Abenteuer von James Bond führen in jedem Film der Reihe durch zahlreiche Länder. Selbstverständlich bildet hier „Skyfall“ keine Ausnahme. Die Fahrstuhl-Aufnahmen in Shanghai wurden allerdings ausnahmsweise nicht in China gedreht. Bond observiert und verfolgt den Attentäter Patrice nämlich in London. Drehort war das damalige Hotel Four Seasons in Canary Wharf, London. Heute heißt der der Komplex Canary Riverside Plaza Hotel. 

Was tun, wenn man im Aufzug stecken bleibt?

Aufzug steckenbleibt

Der Fahrstuhl gilt als sicherstes Verkehrsmittel überhaupt. Trotz regelmäßiger Wartung und technischer Überprüfungen kann es aber in Einzelfällen dennoch mal vorkommen, dass ein Aufzug stecken bleibt. Um den Fall der Fälle halten sich beständig einige Mythen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum „Steckenbleiben“.

Wie sollte ich mich verhalten, wenn der Aufzug stecken bleibt?

Als wichtigste Regel gilt: Ruhe bewahren! Panik ist unangebracht, denn passieren kann jetzt nicht Schlimmes. Man sollte nun ruhig durchatmen und den Notrufknopf am Bedienfeld der Kabine drücken. Faustregel: Der Notrufknopf sollte 3 bis 5 Sekunden lang gedrückt gehalten werden. So ist sichergestellt, dass eine Verbindung zur Notrufzentrale aufgebaut werden kann.

Wie lange dauert es, bis ich aus dem Fahrstuhl befreit werde, wenn der Notruf abgesetzt wurde?

Gesetzliche Vorgaben, wie lange es dauert, gibt es nicht. Allerdings sollte im besten Fall innerhalb von 30 Minuten ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin zur Personenbefreiung vor Ort sein.

Was soll ich tun, wenn ich die Notrufzentrale nicht erreichen kann?

Für gewöhnlich sollte der Mobiltelefonempfang nicht beeinträchtigt sein. Am Bedienfeld des Aufzugs ist zumeist eine Notrufnummer angegeben. Ist unter dieser Nummer niemand erreichbar, kann auch ganz klassisch die 112 angerufen werden. Außerdem sollte man sich vor Ort bemerkbar machen. Rufen und Klopfen ist nie verkehrt.

Hat denn jeder Aufzug einen Notrufknopf?

Seit Mitte 2016 ist vorgeschrieben, dass Betreiber zu jeder Aufzugsanlage auch einen Notfallplan erstellen müssen. Seit Ende 2020 muss zudem in jedem Fahrkorb ein Zwei-Wege-Kommunikationssystem installiert sein, dass rund um die Uhr einen direkten Kontakt zu einem Notdienst ermöglicht.

Sollte ich versuchen, mich selbst aus dem Aufzug zu befreien?

Unter keinen Umständen sollten Passagiere selbstständig versuchen, die Türen des Fahrstuhls von innen zu öffnen oder auf das Dach der Kabine zu gelangen. Im schlimmsten Fall kann es dabei zu einem Sturz in den Fahrstuhlschacht kommen.

Kann man im Fahrstuhl ersticken, wenn die Personenrettung zu lange dauert?

Im Aufzug zu ersticken ist unmöglich. Auch wenn sich Personen dicht an dicht drängen wird die Luft in der Kabine nicht ausgehen. Sowohl an den Türen wie auch an der Kabinendecke gibt es Lüftungsöffnungen.

Können die Zugseile des Fahrstuhls reißen?

Fahrkabinen hängen an mehreren Tragseilen, die so ausgesucht wurden, dass sie sogar das Zwölffache des zulässigen Gesamtgewichts tragen können. Horrorszenarien wie in Hollywood-Filmen, in denen Aufzüge in die Tiefe rauschen, sind quasi unmöglich. Denn Fahrstühle besitzen zudem eine Art Notbremse, die den Fall im Ernstfall abbremsen.

Wer kommt für die Kosten einer Personenrettung aus dem Aufzug auf?

Ist die Situation nicht selbstverschuldet, dann hat der Eigentümer des Gebäudes beziehungsweise der Betreiber des Fahrstuhls die Kosten zu tragen. Denn es obliegt seiner Pflicht oder den Personen, die diese übertragen wurde (Vermieter, Hausmeister oder Hausverwalter), den ordnungsgemäßen Betrieb des Fahrstuhls sicherzustellen.

Die 10 spektakulärsten Fahrstuhl-Szenen im Film

Fahrstuhl im Film spektakulärste Szenen

Der Fahrstuhl als filmischer Raum ist aus dem großen (und kleinen) Kino nicht wegzudenken. Aufzüge sind der Schauplatz romantischer Techtelmechtel, pointierter Gags und ausufernder Action. Sie werden Orte der Suspense, des Schreckens und des Terrors – oder Schutzräume. Auf engsten Raum erleben wir Action, Thrill und emotionale Achterbahnfahrten. Wir haben 10 Filme zusammengestellt, in denen Fahrstühle mehr als nur bloßer Schauplatz des Geschehens sind.

König des Fahrstuhlfilms: Psychothriller „Abwärts“ von Carl Schenkel (1984)

Freitagabend in einem deutschen Bürohaus: Werbefachmann Jörg (Götz George), seine Arbeitskollegin Marion (Renée Soutendijk), der rebellische Piz (Hannes Jaennicke) und der der wortkarge Herr Gössmann (Wolfgang Kieling bleiben im Expressaufzug stecken. In der klaustrophobischen Enge des Aufzugs entwickeln und entladen sich Konflikte zwischen den Insassen. Trotzdem müssen sie zusammenarbeiten, um zu überleben. Denn die Zugseile des Fahrstuhls drohen zu reißen.

Der Psychothriller von Carl Schenkel gebührt mit Recht der Titel „König des Fahrstuhlfilms“. Um Hochspannung zu erzeugen, reichen hier drei Personen und ein Fahrstuhl aus. „Abwärts“ ist ein hervorragend besetztes Kammerspiel, das gänzlich ohne Firlefanz auskommt. Zum Ende hin gibt’s sogar noch einen recht gelungenen Plot-Twist zu bewundern.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Mörderisches Eigenleben: Horrorthriller „Fahrstuhl des Grauens“ von Dick Maas (1983)

Eine niederländische Technikfirma hat illegale Tests mit einem neuen, lernfähigen Mikrochipsystem in der Haustechnik eines modernen Hauskomplexes durchgeführt. Infolge dessen entwickelt ein Fahrstuhl des Hauses ein mörderisches Eigenleben. Der zuständige Techniker (Huub Stapel) und eine Reporterin (Willeke van Ammelrooy) versuchen, Erklärungen für die mysteriösen Todesfällen im Haus zu finden.

Ein Film, in dem ein intelligenter (!) Fahrstuhl absichtlich Blinde in einen Schacht stürzen lässt gefällig? Vielleicht auch einer, in dem ein Haustechniker und eine Journalistin gegen jenen Aufzug kämpfen? „Fahrstuhl des Grauens“ bietet das alles. Allerdings ist der Film von Dick Maas weitaus weniger albern, als man glaubt. Vielmehr handelt es sich um einen atmosphärisch dichten Horrorthriller, der schwarzhumorige Einschübe aufbietet. Unter dem Titel „Down“ durfte Maas 2001 auch eine Hollywood-Neuverfilmung seines Klassikers inszenieren.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Komödie im Lastenfahrstuhl: „Abbuzze! – Der Badesalz-Film“ von Roland Willaert (1996)

Versicherungsvertreter Erich (Henni Nachtsheim) bleibt im Lastenfahrstuhl eines durch und durch sonderbaren Hauses stecken. Da es spät am Freitagnachmittag ist, kann er nicht unbedingt darauf hoffen, schnell aus seiner misslichen Lage befreit zu werden. Zu seiner Überraschung ist er aber nicht allein im Aufzug: In einer dunklen Ecke hat es sich Richard (Gerd Knebel) schon gemütlich gemacht. Erich will nur raus aus dem Aufzug, aber Richard beginnt schon damit, sich häuslich einzurichten.

Der Humor des Comedy-Duos „Badesalz“ ist spezieller Natur. Bei Henni Nachtsheim und Gerd Knebel treffen allesamt skurrile Charaktere in absurden Situationen an noch absurderen Orten aufeinander. Obenauf als Sahnehäubchen servieren die Komiker hessisches Mundartgebabbel. Ungewöhnlich wie diese Mischung ist auch ihr Spielfilmdebüt, das am ehesten als Ansammlung von Sketchen bezeichnet werden kann. Die Rahmenhandlung findet in einem Fahrstuhl statt: Wenn Richard dort seinen Spezial-Kaffee aufbrüht oder Erich seinen Aktenkoffer zweckentfremdet, dann ist das nicht unbedingt immer geschmackssicherer Humor.  

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Führstühle voller Monster: Horror-Komödie „The Cabin in the Woods“ von Drew Goddard (2012)

Fünf Collegekids verbringen ihr Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte. Jules (Anni Hutchison), Curt (Chris Hemsworth), Holden (Jesse Williams),Marty (Fran Kranz) und Dana (Kristen Connolly) sind allerdings nicht so allein, wie sie glauben. Tief unter der Hütte erstreckt sich ein geheimer, gigantischer Forschungskomplex, dessen Beschäftigte ganz besonderen Aufgaben nachgehen. An der Oberfläche müssen sich die Kids derweil einem Angriff von Untoten und Serienkillern erwehren.

„Cabin in the Woods“ ist beinahe schon überladen an Zitaten und Querverweisen der gesamten Horrorfilm-Historie. Im letzten Akt finden die überlebenden Twens des blutigen Massakers in der Waldhütte einen vermeidlichen Ausweg aus der Hölle: Ein Geheimgang führt zu einem transparenten Fahrstuhl-Kubus, der hinab in einen unterirdischen Bunker fährt. Und der ist umgeben von vielen Hunderten weiteren Aufzugkabinen, in denen Monster, Mutanten, Werwölfe, Geister und Zombies an Bord sind.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Die spektakuläre Fahrstuhl-Szene in „Terminator 2“ von James Cameron (1991)

2029 kämpfen Menschen und Maschinen in einem globalen Krieg. Um den Anführer der Menschen, John Connor (Edward Furlong), zu töten, schicken die Maschinen den Cyborg T-1000 (Robert Patrick) in das Jahr 1991. Der technologisch hoch entwickelte Attentäter soll Connor schon im Kindesalter beseitigen. Um John Connor und seine Mutter Sarah (Linda Hamilton) vor der Kampfmaschine zu beschützen, schicken die Menschen den umprogrammierten Roboter T-800 (Arnold Schwarzenegger) in die Vergangenheit.

James Camerons „Terminator 2“ gilt nicht umsonst als einer der unbestritten besten Actioner aller Zeiten. Hier geht wirklich so viel zu Bruch oder fliegt spektakulär in die Luft, dass man als Zuseher aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Pures Adrenalin versprüht selbstverständlich auch die Befreiung von Sarah Conner aus einer forensischen Psychiatrieeinrichtung. John, Sarah und der T-800 flüchten sich vor dem T-1000 in einen Fahrstuhl. Sicher sind sie darin nicht, denn der Killerroboter aus flüssigem Metall zerfetzt die Kabine wortwörtlich.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Action-Feuerwerk im Fahrstuhl: „Ip Man 3“ von Wilson Yip (2015)

Hongkong im Jahr 1959: Der Kampfsportgroßmeister Ip Man (Donnie Yen) genießt ein hohes Ansehen als Lehrer einer Wing-Chun-Schule. Ein US-amerikanischer Unternehmer (Mike Tyson) will unter Einsatz aller Mittel an das Grundstück der Schule gelangen, um es zu bebauen. Als der seine Schläger schickt, geraten Ip Man und seine Schüler zwischen die Fronten. Zudem fordert Cheung Tin-Chi (Max Zhang) den Titel des Großmeisters des Wing Chun ein.

Die „Ip Man“-Filmreihe bietet Martial Arts-Fans unzählige, perfekt choreografierte Kampfszenen. Der dritte Teil bildet da keine Ausnahme und fährt eine spektakuläre Sequenz auf, in der Ip Man sich mit einem Kontrahenten durch alle Stockwerke eines Hauses prügelt. Der erste Teil des Action-Feuerwerks findet in einem Fahrstuhl statt, in dem Ip Man versucht, die Schläge abzuwehren, die sein Gegner auf seine Ehefrau niederprasseln lässt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Der schönste Fahrstuhl der Filmgeschichte in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Mel Stuart (1971)

Charlie, ein Junge aus ärmsten Verhältnissen, gehört zu einem von fünf Kindern, denen ein goldenes Ticket eine Einladung in die Schokoladenfabrik des exzentrischen Willy Wonka (Gene Wilder) ermöglicht. Angekommen am vermeintlich wundervollsten Platz auf Erden stellt sich aber schnell heraus, dass es in der Fabrik nicht mit rechten Dingen zugeht.

Der Fahrstuhl in Willy Wonkas Fabrik gehört zu den Schönsten der gesamten Filmgeschichte. Der fährt nicht nur durch die einzelnen Etagen der Manufaktur, sondern durchbricht mit Charlie und Wonka in der Kabine sogar das Hausdach ­– um als Rakete über die Dächer der Stadt gesteuert zu werden.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Geisterjagd im Fahrstuhl: „Ghostbusters“ von Ivan Reitman (1984)

Weil sie fortwährend Forschungsergebnisse schuldig bleiben, kündigt die Columbia Universität den Parapsychologen Peter Venkman (Bill Murray), Ray Stantz (Dan Aykroyd) und Egon Spengler (Harold Ramis).

Das New Yorker Trio macht sich kurzum selbstständig mit einer Geisterjägerfirma. Erste Aufträge lassen nicht lang auf sich warten, denn ausgehend von einem Wolkenkratzer nahe dem Central Park kommt es plötzlich zu zahlreichen Geistererscheinungen in der Stadt.

Der erste Auftrag der Geisterjäger, im Sedgewick Hotel einen grünen, paranormalen Quälgeist zu fangen, ist voll von ikonischen Szenen und zeitlosen Filmzitaten. Das gilt natürlich auch für die Fahrstuhlszene, in der Ray erst einmal auffällt, dass keiner aus der Crew überhaupt zuvor schon einmal mit den Nuklearbeschleunigern auf dem Rücken einen Probelauf absolviert hat.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Schlüsselszene im Fahrstuhl von „Drive“ von Nicolas Winding Refn (2011)

Ein namenloser Automechaniker und Stuntman (Ryan Gosling) bessert seinen Kontostand als Fluchtwagenfahrer bei Raubüberfällen auf. In der Unterwelt von Los Angeles wird der sogenannte „Driver“ als emotionsloser Profi geschätzt. Weil er seiner neuen Nachbarin (Carey Mulligan) helfen möchte, wendet er sich gegen seine bisherigen Auftraggeber.

In „Drive“ geht es nicht gerade zimperlich zu. Denn obschon der Held des Filmes durchaus mal seine gefühlvoll romantische Seite präsentieren darf, steht das im harten Kontrast zu seiner rauen und ultrabrutalen Art, Probleme zu lösen. In der Fahrstuhl-Szene darf der „Fahrer“ beides präsentieren: Endlich darf er seine Angebetete küssen ­– um wenige Sekunden später den Auftragsmörder im selben Aufzug mit Händen und Füßen in eine Blutpfütze zu verwandeln. Da ist nicht nur die Liebste kreidebleich vor Schock…

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Packende Suspense-Szene im Marvel-Film „The Return of the first Avenger“ (2014)

Im zweiten „Captain America“-Film arbeitet Superheld Steve Rogers (Chris Evans) für die Geheimorganisation S.H.I.E.L.D.. Nachdem deren Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson) Opfer eines Mordkomplotts geworden ist, findet Rogers heraus, dass die Organisation von Doppelagenten der H.Y.D.R.A. unterwandert wurde. Die eigentlich als zerschlagen geglaubte Vereinigung von Nazi-Okkultisten setzt einen geheimnisvollen Attentäter auf Steve Rogers an.

Das zweite Solo-Abenteuer von Captain America im Marvel Cinematic Universe (MCU) steht ganz in der Tradition der Agenten- und Paranoia-Thriller der 1970er-Jahre. Ein überragend guter Suspense-Moment wird in einem gläsernen Aufzug inszeniert: Steve Rogers ist eng umgeben von S.H.I.E.L.D.-Agenten. Oder sind es doch Doppelagenten? Die Antwort darauf ist unglaublich packend inszeniert.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden