Alle Artikel von Axel Novak

#fahrstuhl: Die besten Aufzug-Tweets im Juli

Es fährt ein Aufzug ins Nirgendwo - hier in Südtirol. Quelle: Instagram

Auf Twitter nehmen die ersten Heimkehrer bereits Abschied von der Reise- und Urlaubszeit. Unter #fahrstuhl und #aufzug geht es im Juli nicht allein um die Eindrücke, welche die Reisenden verändert haben. Sondern auch darum, wie sie voll entspannt in den Alltag zurückkehren. Und natürlich darum, was von der kurzen Auszeit bleibt. Ein Ausblick für alle, die gerade erst in den Urlaub starten…

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Zagreb: Ein Aussichtsturm an der Save

Ein sinkender Kahn? Ein auftretender Pilz? Oder der architektonische Befreiungsschlag einer mitteleuropäischen Metropole? Der Aussichtsturm lädt zu vielen Assoziationen ein. Quelle: Superspace

Kroatiens Hauptstadt Zagreb ist eine sympathische Metropole am Fuße des Medvednica Gebirges. Nun könne ein neues Gebäude die Stadt architektonisch auszeichnen: Die Designer des Büros Superspace aus Istanbul legen einen interessantes Konzept für einen Beobachtungs- und Aussichtsturm vor. 

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#liftclip: Jacques Tati und die Moderne

Überblick aus der Höhe: Monsieur Hulot auf der Suche nach Monsieur Giffard. Quelle: Youtube

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. Diesmal geht es direkt in die Moderne – und zwar mit Jacques Tati, dem begnadeten Regisseur von Playtime. 

Jacques Tati war ein präziser Beobachter und Kritiker unserer Zivilisation. Mit der Figur des Monsieur Hulot hat der Schauspieler, Drehbuchautor und Regiesseur der Moderne einen Spiegel vorgehalten. Ähnlich wie seine US-amerikanischen Kollegen Buster Keaton oder Charlie Chaplin nahm Tati die Symptome einer fortschrittsgläubigen Zeit aufs Korn: die Rastlosigkeit, Anonymität und kalte Effizienz. Sechs großartige Kinowerke hat er geschaffen. Im Film „Playtime – herrliche Zeiten“ aus dem Jahr 1967 kommt die vertikale Komponente dazu.

Absurditäten der Moderne

Im Film besucht Monsieur Hulot einen gewissen Monsieur Giffard in einem hochmodernen Bürogebäude. Doch in dessen auf Effizienz und Transparenz getrimmte Architektur verläuft sich Hulot wie eine Laborratte in einer überkomplexen Versuchsanordnung. So gerät er versehentlich in einen Aufzug, den er für ein weiteres Zimmer hält. Starrt vom Absatz einer Rolltreppe aus auf ein verwirrendes Labyrinth aus Büroboxen … nein, hier dient die Architektur nicht dem Menschen. Vielmehr wird dieser aufgefordert, sich den Bedingungen der Moderne klaglos unterzuordnen.

Die Filme Tatis leben nicht so sehr von Dialogen. Sie leben vielmehr von den abstrusen Verrenkungen und Bewegungen, mit denen der pfeiferauchende Monsieur Hulot auf die Anforderungen seiner Zeit reagiert. Markante Geräusche ziehen sich durch den ganzen Film: das Klackern von Monsieur Giffards Schuhen genauso wie die mehrsprachigen Einsprengsel der Telefonistin im Zentrum der Escherschen Büro-Kuben.

Tatis wirtschaftlicher Misserfolg

Jacques Tati, der perfektionistische Regisseur, hat für Playtime eine eigene Stadt als Kulisse bauen lassen – die so genannte Tattiville außerhalb von Paris. Weil aber allein dieser Aufbau so teuer war, blieb der Film trotz großer Erfolge an den Kassen ein Verlustgeschäft. Daraufhin zog sich Tati bald zurück – und die Moderne verlor einen ihrer lustigsten Widersacher .

Frag‘ den Liftboy: Können wir im Aufzug ersticken?

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Folge: Droht uns der Erstickungstod, wenn der Aufzug einmal stecken bleibt?

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Das Holmene-Projekt: Kopenhagens Landgewinnung

Friedliches Jahr 2040 - zumindest in Kopenhagen nach dem Holmenen-Projekt. Quelle: Urban Power

Wer kein Platz mehr an Land hat, weicht aufs Wasser aus. So machen das auch die Dänen. Unweit ihrer Hauptstadt Kopenhagen wollen sie für das Projekt Holmene neun künstliche Inseln aufschütten, um eines der größten, nachhaltigsten und innovativsten Gewerbegebiete Nordeuropas zu schaffen.

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