Die 10 spektakulärsten Fahrstuhl-Szenen im Film

Fahrstuhl im Film spektakulärste SzenenKein Blockbuster ohne Fahrstuhl-Szene - da macht auch „The Return of the first Avenger“ von Marvel keine Ausnahme. Foto: Youtube

Der Fahrstuhl als filmischer Raum ist aus dem großen (und kleinen) Kino nicht wegzudenken. Aufzüge sind der Schauplatz romantischer Techtelmechtel, pointierter Gags und ausufernder Action. Sie werden Orte der Suspense, des Schreckens und des Terrors – oder Schutzräume. Auf engsten Raum erleben wir Action, Thrill und emotionale Achterbahnfahrten. Wir haben 10 Filme zusammengestellt, in denen Fahrstühle mehr als nur bloßer Schauplatz des Geschehens sind.

König des Fahrstuhlfilms: Psychothriller „Abwärts“ von Carl Schenkel (1984)

Freitagabend in einem deutschen Bürohaus: Werbefachmann Jörg (Götz George), seine Arbeitskollegin Marion (Renée Soutendijk), der rebellische Piz (Hannes Jaennicke) und der der wortkarge Herr Gössmann (Wolfgang Kieling bleiben im Expressaufzug stecken. In der klaustrophobischen Enge des Aufzugs entwickeln und entladen sich Konflikte zwischen den Insassen. Trotzdem müssen sie zusammenarbeiten, um zu überleben. Denn die Zugseile des Fahrstuhls drohen zu reißen.

Der Psychothriller von Carl Schenkel gebührt mit Recht der Titel „König des Fahrstuhlfilms“. Um Hochspannung zu erzeugen, reichen hier drei Personen und ein Fahrstuhl aus. „Abwärts“ ist ein hervorragend besetztes Kammerspiel, das gänzlich ohne Firlefanz auskommt. Zum Ende hin gibt’s sogar noch einen recht gelungenen Plot-Twist zu bewundern.

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Mörderisches Eigenleben: Horrorthriller „Fahrstuhl des Grauens“ von Dick Maas (1983)

Eine niederländische Technikfirma hat illegale Tests mit einem neuen, lernfähigen Mikrochipsystem in der Haustechnik eines modernen Hauskomplexes durchgeführt. Infolge dessen entwickelt ein Fahrstuhl des Hauses ein mörderisches Eigenleben. Der zuständige Techniker (Huub Stapel) und eine Reporterin (Willeke van Ammelrooy) versuchen, Erklärungen für die mysteriösen Todesfällen im Haus zu finden.

Ein Film, in dem ein intelligenter (!) Fahrstuhl absichtlich Blinde in einen Schacht stürzen lässt gefällig? Vielleicht auch einer, in dem ein Haustechniker und eine Journalistin gegen jenen Aufzug kämpfen? „Fahrstuhl des Grauens“ bietet das alles. Allerdings ist der Film von Dick Maas weitaus weniger albern, als man glaubt. Vielmehr handelt es sich um einen atmosphärisch dichten Horrorthriller, der schwarzhumorige Einschübe aufbietet. Unter dem Titel „Down“ durfte Maas 2001 auch eine Hollywood-Neuverfilmung seines Klassikers inszenieren.

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Komödie im Lastenfahrstuhl: „Abbuzze! – Der Badesalz-Film“ von Roland Willaert (1996)

Versicherungsvertreter Erich (Henni Nachtsheim) bleibt im Lastenfahrstuhl eines durch und durch sonderbaren Hauses stecken. Da es spät am Freitagnachmittag ist, kann er nicht unbedingt darauf hoffen, schnell aus seiner misslichen Lage befreit zu werden. Zu seiner Überraschung ist er aber nicht allein im Aufzug: In einer dunklen Ecke hat es sich Richard (Gerd Knebel) schon gemütlich gemacht. Erich will nur raus aus dem Aufzug, aber Richard beginnt schon damit, sich häuslich einzurichten.

Der Humor des Comedy-Duos „Badesalz“ ist spezieller Natur. Bei Henni Nachtsheim und Gerd Knebel treffen allesamt skurrile Charaktere in absurden Situationen an noch absurderen Orten aufeinander. Obenauf als Sahnehäubchen servieren die Komiker hessisches Mundartgebabbel. Ungewöhnlich wie diese Mischung ist auch ihr Spielfilmdebüt, das am ehesten als Ansammlung von Sketchen bezeichnet werden kann. Die Rahmenhandlung findet in einem Fahrstuhl statt: Wenn Richard dort seinen Spezial-Kaffee aufbrüht oder Erich seinen Aktenkoffer zweckentfremdet, dann ist das nicht unbedingt immer geschmackssicherer Humor.  

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Führstühle voller Monster: Horror-Komödie „The Cabin in the Woods“ von Drew Goddard (2012)

Fünf Collegekids verbringen ihr Wochenende in einer abgelegenen Waldhütte. Jules (Anni Hutchison), Curt (Chris Hemsworth), Holden (Jesse Williams),Marty (Fran Kranz) und Dana (Kristen Connolly) sind allerdings nicht so allein, wie sie glauben. Tief unter der Hütte erstreckt sich ein geheimer, gigantischer Forschungskomplex, dessen Beschäftigte ganz besonderen Aufgaben nachgehen. An der Oberfläche müssen sich die Kids derweil einem Angriff von Untoten und Serienkillern erwehren.

„Cabin in the Woods“ ist beinahe schon überladen an Zitaten und Querverweisen der gesamten Horrorfilm-Historie. Im letzten Akt finden die überlebenden Twens des blutigen Massakers in der Waldhütte einen vermeidlichen Ausweg aus der Hölle: Ein Geheimgang führt zu einem transparenten Fahrstuhl-Kubus, der hinab in einen unterirdischen Bunker fährt. Und der ist umgeben von vielen Hunderten weiteren Aufzugkabinen, in denen Monster, Mutanten, Werwölfe, Geister und Zombies an Bord sind.

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Die spektakuläre Fahrstuhl-Szene in „Terminator 2“ von James Cameron (1991)

2029 kämpfen Menschen und Maschinen in einem globalen Krieg. Um den Anführer der Menschen, John Connor (Edward Furlong), zu töten, schicken die Maschinen den Cyborg T-1000 (Robert Patrick) in das Jahr 1991. Der technologisch hoch entwickelte Attentäter soll Connor schon im Kindesalter beseitigen. Um John Connor und seine Mutter Sarah (Linda Hamilton) vor der Kampfmaschine zu beschützen, schicken die Menschen den umprogrammierten Roboter T-800 (Arnold Schwarzenegger) in die Vergangenheit.

James Camerons „Terminator 2“ gilt nicht umsonst als einer der unbestritten besten Actioner aller Zeiten. Hier geht wirklich so viel zu Bruch oder fliegt spektakulär in die Luft, dass man als Zuseher aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Pures Adrenalin versprüht selbstverständlich auch die Befreiung von Sarah Conner aus einer forensischen Psychiatrieeinrichtung. John, Sarah und der T-800 flüchten sich vor dem T-1000 in einen Fahrstuhl. Sicher sind sie darin nicht, denn der Killerroboter aus flüssigem Metall zerfetzt die Kabine wortwörtlich.

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Action-Feuerwerk im Fahrstuhl: „Ip Man 3“ von Wilson Yip (2015)

Hongkong im Jahr 1959: Der Kampfsportgroßmeister Ip Man (Donnie Yen) genießt ein hohes Ansehen als Lehrer einer Wing-Chun-Schule. Ein US-amerikanischer Unternehmer (Mike Tyson) will unter Einsatz aller Mittel an das Grundstück der Schule gelangen, um es zu bebauen. Als der seine Schläger schickt, geraten Ip Man und seine Schüler zwischen die Fronten. Zudem fordert Cheung Tin-Chi (Max Zhang) den Titel des Großmeisters des Wing Chun ein.

Die „Ip Man“-Filmreihe bietet Martial Arts-Fans unzählige, perfekt choreografierte Kampfszenen. Der dritte Teil bildet da keine Ausnahme und fährt eine spektakuläre Sequenz auf, in der Ip Man sich mit einem Kontrahenten durch alle Stockwerke eines Hauses prügelt. Der erste Teil des Action-Feuerwerks findet in einem Fahrstuhl statt, in dem Ip Man versucht, die Schläge abzuwehren, die sein Gegner auf seine Ehefrau niederprasseln lässt.

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Der schönste Fahrstuhl der Filmgeschichte in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ von Mel Stuart (1971)

Charlie, ein Junge aus ärmsten Verhältnissen, gehört zu einem von fünf Kindern, denen ein goldenes Ticket eine Einladung in die Schokoladenfabrik des exzentrischen Willy Wonka (Gene Wilder) ermöglicht. Angekommen am vermeintlich wundervollsten Platz auf Erden stellt sich aber schnell heraus, dass es in der Fabrik nicht mit rechten Dingen zugeht.

Der Fahrstuhl in Willy Wonkas Fabrik gehört zu den Schönsten der gesamten Filmgeschichte. Der fährt nicht nur durch die einzelnen Etagen der Manufaktur, sondern durchbricht mit Charlie und Wonka in der Kabine sogar das Hausdach ­– um als Rakete über die Dächer der Stadt gesteuert zu werden.

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Geisterjagd im Fahrstuhl: „Ghostbusters“ von Ivan Reitman (1984)

Weil sie fortwährend Forschungsergebnisse schuldig bleiben, kündigt die Columbia Universität den Parapsychologen Peter Venkman (Bill Murray), Ray Stantz (Dan Aykroyd) und Egon Spengler (Harold Ramis).

Das New Yorker Trio macht sich kurzum selbstständig mit einer Geisterjägerfirma. Erste Aufträge lassen nicht lang auf sich warten, denn ausgehend von einem Wolkenkratzer nahe dem Central Park kommt es plötzlich zu zahlreichen Geistererscheinungen in der Stadt.

Der erste Auftrag der Geisterjäger, im Sedgewick Hotel einen grünen, paranormalen Quälgeist zu fangen, ist voll von ikonischen Szenen und zeitlosen Filmzitaten. Das gilt natürlich auch für die Fahrstuhlszene, in der Ray erst einmal auffällt, dass keiner aus der Crew überhaupt zuvor schon einmal mit den Nuklearbeschleunigern auf dem Rücken einen Probelauf absolviert hat.

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Schlüsselszene im Fahrstuhl von „Drive“ von Nicolas Winding Refn (2011)

Ein namenloser Automechaniker und Stuntman (Ryan Gosling) bessert seinen Kontostand als Fluchtwagenfahrer bei Raubüberfällen auf. In der Unterwelt von Los Angeles wird der sogenannte „Driver“ als emotionsloser Profi geschätzt. Weil er seiner neuen Nachbarin (Carey Mulligan) helfen möchte, wendet er sich gegen seine bisherigen Auftraggeber.

In „Drive“ geht es nicht gerade zimperlich zu. Denn obschon der Held des Filmes durchaus mal seine gefühlvoll romantische Seite präsentieren darf, steht das im harten Kontrast zu seiner rauen und ultrabrutalen Art, Probleme zu lösen. In der Fahrstuhl-Szene darf der „Fahrer“ beides präsentieren: Endlich darf er seine Angebetete küssen ­– um wenige Sekunden später den Auftragsmörder im selben Aufzug mit Händen und Füßen in eine Blutpfütze zu verwandeln. Da ist nicht nur die Liebste kreidebleich vor Schock…

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Packende Suspense-Szene im Marvel-Film „The Return of the first Avenger“ (2014)

Im zweiten „Captain America“-Film arbeitet Superheld Steve Rogers (Chris Evans) für die Geheimorganisation S.H.I.E.L.D.. Nachdem deren Direktor Nick Fury (Samuel L. Jackson) Opfer eines Mordkomplotts geworden ist, findet Rogers heraus, dass die Organisation von Doppelagenten der H.Y.D.R.A. unterwandert wurde. Die eigentlich als zerschlagen geglaubte Vereinigung von Nazi-Okkultisten setzt einen geheimnisvollen Attentäter auf Steve Rogers an.

Das zweite Solo-Abenteuer von Captain America im Marvel Cinematic Universe (MCU) steht ganz in der Tradition der Agenten- und Paranoia-Thriller der 1970er-Jahre. Ein überragend guter Suspense-Moment wird in einem gläsernen Aufzug inszeniert: Steve Rogers ist eng umgeben von S.H.I.E.L.D.-Agenten. Oder sind es doch Doppelagenten? Die Antwort darauf ist unglaublich packend inszeniert.

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