#liftclip: Warum China 15 Hochhäuser gleichzeitig sprengen musste

Sprengung von Wohnhochhäusern in China. Quelle: Youtube

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Internet werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star. In unserer Reihe #liftclip zeigen wir davon die besten Szenen. In dieser Woche zeigen wir einen traurigen Abschied vom Bauboom – in Chinas Stadt des Frühlings.

China ist in den vergangenen Jahren auch durch seinen spektakulären Bauboom aufgefallen. Die größten, besten und exklusivsten Gebäude sind hier entstanden. Das haben wir an dieser Stelle schon oft gezeigt – ob zum Shoppen oder als übergrünte Hochhauswälder für ein besseres Klima.

Gleichzeitig ist der Baubereich aber immer stärker in die Krise gerutscht: Große Konzerne sind überschuldet und geraten in Schieflage. Die Versprechen, günstig Wohnraum für Millionen Menschen zu schaffen, können sie nicht halten.

Den Bauherren in China geht das Geld aus

So ist es auch im südchinesischen Kunming, der „Stadt des Frühlings“, wie die Chinesen sagen. Nun haben die Behörden 15 Hochhäuser gleichzeitig gesprengt. Die Gebäude wurden seit 2011 errichtet, doch schon 2013 ging dem Bauherren das Geld aus. Die Arbeiten wurden gestoppt und die Keller standen bald unter Wasser. Nun wurde gesprengt.

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Die Gebäude sind Teil des unvollendeten Liyang Star City Projekts, in das rund eine Milliarde Chinesische Yuan geflossen sind – umgerechnet 130 Millionen Euro.

Wir haben an dieser Stelle schon einige Male die Sprengung von Hochhäusern gezeigt, aber noch nie in diesem Umfang. Nach Medienangaben wurden 4,6 Tonnen Sprengstoff an 85.000 Sprengpunkten montiert. Innerhalb von 45 Sekunden zerfielen die stolzen Hochhäuser zu Schutt.

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