Hochhaus mit Blick auf das Schwarze Meer

Astral Tower: Hochhaus mit Blick auf das Schwarze Meer. Foto: STARH via v2comAstral Tower: Hochhaus mit Blick auf das Schwarze Meer. Foto: STARH via v2com

Warna ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Und seit dem EU-Beitritt im Jahr 2007 geht es auch mit der Wirtschaft bergauf. Die Nachfrage nach komfortablem Wohnraum steigt. Nun ist in der bulgarischen Hafenstadt ein 140 Meter hoher Turm für die Bedürfnisse anspruchsvoller Kunden entstanden. Mit Blick auf das Schwarze Meer.

Es sind keine einfachen Zeiten für Bulgarien. Seit Monaten dauern die Proteste gegen den Regierungschef an. Und der Goldstrand von Warna leidet unter dem Ausbleiben der Touristen. Aber als drittgrößte Stadt des Landes und kulturelles Zentrum hat die Hafenstadt dennoch einiges zu bieten. Das zeigt sich auch an der Bevölkerungsentwicklung. Lebten im Jahr des EU-Beitritts noch 313.983 Menschen in Warna, waren es 2013 bereits 346.644. Tendenz: steigend.

Enstprechend floriert die Bauwirtschaft, die sich über Jahre gut entwickelt hat. Auch wenn sie in diesem Jahr, Corona bedingt, einige Einbußen hinnehmen musste. Dennoch wurde in diesem Oktober ein Gebäude fertiggestellt, das einen neuen Höhenrekord für die Stadt Warna bedeutet. Der Astral Tower ist 140 Meter hoch und bietet 111.000 Quadratmeter nutzbarer Fläche. Und einen tollen Ausblick auf das Schwarze Meer.

Glänzender Auftritt: Zum Astral Tower gehört ein ebenso großes Quergebäude mit begrüntem Dach. Foto: STARH via v2com.

Das Schwarze Meer ist von allen 40 Etagen aus zu sehen

Der Anspruch der Architekten von STARH war es, möglichst viele alltägliche Aktivitäten in einem Gebäude zu vereinen. Das spare Wege und somit Zeit, die man besser für die Familie oder Freizeitaktivitäten aufwende. Neben hochwertigen Apartments sind in dem zweiteiligen Gebäude daher Büroräume, eine Shopping-Mall, ein Supermarkt, Sporteinrichtungen, ein Restaurant und ein sowie ärztliche Einrichtungen und eine Bank untergebracht. Das Dach ist begrünt und öffentlich zugänglich.

Von den zwei in etwa gleich großen Volumen erstreckt sich das eine Horizontal, das andere in die Höhe. Beide Baukörper sind aber miteinander verbunden und werden mit Hochgeschwindigkeitsaufzügen bedient. Anwohner und Besucher können ihre Fahrzeuge in einem unterirdischen Parkhaus abstellen. Auch technisch soll das Gebäude auf dem neuesten Stand sein. Wobei die auffälligste Installation wohl die LED-Beleuchtung der Fassade bei Nacht ist.

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