Frag‘ den Liftboy: Unter strenger Beobachtung

LiftboyFrag' den Liftboy bei allen Fragen rund um den Aufzug

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Woche fragen wir uns, ob der Spiegel im Lift ein venezianischer ist.

Liftboy: Niemand da! (Tritt aus dem Fahrstuhl und schaut um die Ecke). Ah! Gnädiger Herr, wohin darf ich sie chauffieren?

Anonym: (unsicher) Ach, ähh, ja. Darf ich? Ich meine, kann ich reinkommen?

Liftboy: Sehr gern. Der Fahrstuhl und ich, wir stehen Ihnen vollauf zur Verfügung!

Anonym: (zerstreut) Sicher, sicher. (irritiert) Und wozu ist der Spiegel da?

Liftboy: Ach der. Die kurze Fassung: Er lässt die Kabine größer erscheinen und beruhigt so Menschen mit Angst vor engen Räumen. Aber auch zahlreiche andere Gründe sind denkbar. Manche benutzten ihn zum Beispiel, um ihre Frisur zu richten oder das Make-up aufzufrischen.

Anonym: Werden wir vielleicht von ihm beobachtet?

Liftboy: Wie meinen?

Der Liftboy, dein Freund und Vertrauter

Anonym: (atemlos) Na, man sieht das doch immer wieder in Filmen. Da steht jemand hinter dem Spiegel. Mit einer Kamera. Und von der anderen Seite ist der Spiegel durchsichtig. Und derjenige filmt alles, was man tut und sagt. Und das geht dann immer schlimm aus …

Liftboy: Ich kann Sie beruhigen. Selbst wenn es ein Venezianischer Spiegel wäre: In dem Fahrstuhlschacht dahinter ist kaum Platz für einen Spatz. Geschweige denn, für eine Person mit Kamera.

Anonym: Sind sie sicher? Ich fühle mich so… beobachtet…

Liftboy: Sehr sicher. Videoüberwachungen im öffentlichen Raum müssen hierzulande immer mit einem gut sichtbaren Hinweis angezeigt werden. Natürlich verfügt dieser Fahrstuhl trotzdem über alle modernen Sicherheitsvorkehrungen. Aber der einzige, der sie darin sehen kann, bin ich. (Beugt sich vor und flüstert verschwörerisch) Und ich bin sehr diskret!

Anonym: Na gut, dann muss ich Ihrem Wort wohl trauen. (tritt in den Fahrstuhl) In den 5. Stock, bitte!

Liftboy: Sehr gern! (Bei sich: Was ich hier drin so alles erlebe, würde mir ohnehin niemand glauben!)

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