Bochum: Neuer Tower für die City

City-Tower-BO: Städtebauliches Ausrufezeichen unweit des Hauptbahnhofs. Illustration: Gerber ArchitektenCity-Tower-BO: Städtebauliches Ausrufezeichen unweit des Hauptbahnhofs. Illustration: Gerber Architekten

Im Pott zieht es die Bewohner gewöhnlich unter Tage. Doch nun sind Pläne für ein 60 Meter Turm bekannt geworden, der die Ruhrmetropole Bochum auch über Tage auf die Landkarte hebt. Neben Gastronomie, Einzelhandel und Serviced Apartments soll hier auch ein neues Hotel einziehen.

Tief im Westen gibt’s was Neues: Das Unternehmen List Develop Commercial entwickelt am zentralen Standort unweit des Bochumer Hauptbahnhofs ein Mixed Use-Hochhaus. Über 21 Etagen und 60 Meter Höhe soll sich der City-Tower-BO bei seiner geplanten Fertigstellung im Jahr 2024 erstrecken. 9 Etagen davon sind für die Hotelmarke Premier Inn reserviert. Allerdings stehen Teile davon nicht nur den Hotelgästen, sondern auch der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Neuer Leuchtturm für Bochum

So etwa die Lobby, das Restaurant, die Bar des Hotels sowie eine Lounge zum Entspannen und Arbeiten in der ersten Etage. Diese erreichen die Gäste über eine große Freitreppe, die ins Erdgeschoss führt. Dort siedeln sich verschiedene Einzelhändler und ein Supermarkt an. Ebenfalls auf der Ebene eins soll eine 430 Quadratmeter große Terrasse Besucher locken. Darüber, auf den Ebenen zwei bis neun, entstehen insgesamt 192 Hotelzimmer.

Die restlichen Wohneinheiten werden als Serviced Apartments vermarktet. Dabei handelt es sich um vollausgestattete Wohneinheiten, in welche die Bewohner wie in einem Hotel einchecken können. Die Länge ihres Aufenthalts können sie frei wählen und werden für die Dauer mit allem versorgt, was sie für den Alltag benötigen. Interessant ist dieses Angebot zum Beispiel für Menschen, die aus beruflichen Gründen für eine längere, aber begrenzte Zeit in einer anderen Stadt leben müssen. Die zentrale Lage am Hauptbahnhof ist für diese Klientel natürlich ein weiteres Plus.

Entworfen hat das neue Vorzeigeprojekt das Dortmunder Büro Gerber Architekten. Es war ursprünglich als Studentenwohnheim mit 400 Unterkünften geplant. Der Wettbewerb wurde bereits 2017 entschieden.

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