Frag‘ den Liftboy: Der Hund auf der Rolltreppe

LiftboyFrag' den Liftboy bei allen Fragen rund um den Aufzug

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Woche wagt sich der Liftboy auf fremdes Terrain. Was macht eigentlich der Hund auf der Rolltreppe?

Cokerspaniel Purzel: Wuff!

Liftboy: Sehr wohl der Herr. Etage neun, wie gewohnt. Und die Dame?

Dianafee: (säuselt) Ich begleite den Herrn!

Liftboy: Wie sie wünschen. (Sein Blick fällt auf Purzels Hinterpfote, an der ihm ein Verband auffällt). Oh, was ist denn mit Herrn Purzels Pfote passiert?

Dianafee: Ach, etwas ganz Dummes! Frauchen brauchte kürzlich ein paar neue Pumps. Und Herr Purzel musste driiingend zur Fellpflege. Als haben wir gemeinsam einen Ausflug zur Shopping Mall gemacht. Und jetzt denken sie sich das: Kaum betritt der arme Herr Purzel die Rolltreppe, da verfängt sich sein langes Haar in der Lücke zwischen Treppe und Seitenteil. Es hat dann ganz böse geziept, und Herr Purzel musste weinen. Aber zum Glück hat er nicht mehr als ein großes Püschel Haare verloren. Na ja, ein bisschen Haut wohl auch. Ich musste ihn dann erst mal ganz doll trösten!

Liftboy: Das tut mir sehr leid! Der arme Herr Purzel. Aber so eine Rolltreppe, ist nun mal nichts für Hunde. Es sei denn, sie nehmen ihn auf den Arm!

Dianafee: Das hat eine Frau hinter mir dann auch gleich gesagt. Aber ich wusste ja gar nicht, was für ein gefährliches Monster so eine Rolltreppe ist. Sie denken doch nicht auch, dass es meine Schuld war?

Liftboy: (ausweichend) Unglück geschieht, nur gut, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

Auf den Arm genommen: der Hund auf der Rolltreppe

Dianafee: Eben. Ich stand natürlich unter Schock. Und dann blafft mich da diese Frau an, dass man mir den Hund weg nehmen sollte, und das ich eine Tierquälerin wäre. Und alles Mögliche! Richtig frech war sie. Aber ich wusste doch einfach nicht, wie gefährlich das für meinen Purzel ist. Außerdem hatte ich an dem Tag mein langes, dunkelblaues Kleid an, das mit dem weißen Kragen, wissen Sie? Und das und Purzels Weizen-blondes Haar vertragen sich nun mal leider gar nicht. Ich konnte ihn ja gar nicht tragen!

Liftboy: Das nächste Mal nehmen sie dann aber bitte den Fahrstuhl. Nicht, dass sich unser Purzel noch einmal ernsthaft verletzt. Nur gut, dass Purzel in den meisten Fahrstühlen ein gern gesehener Gast ist. Denn in manchen Anlagen sind Hunde leider auch nicht erlaubt. Zum Beispiel, wenn ein anderer Bewohner allergisch auf Tierhaare reagiert. Dann kann die Hausordnung die Mitfahrt verbieten.

Dianafee: Nein so was! Dann müsste Purzel und ich uns ja ein anderes zu Hause suchen. Und wo findet man heute noch ein Apartmenthaus, mit einem so charmanten Liftboy?

(Ping!)

Liftboy: (errötend) Ähem, wir sind da. Gnädige Frau, der Herr, bitte Vorsicht beim Aussteigen. Und einen schönen Tag!

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