Entrée für das Frankfurter Hafenpark Quartier

Entwurf für den neuenn Büroturm im Frankfurter Ostend. Illustration: Meixner Schlüter WendtEntwurf für den neuenn Büroturm im Frankfurter Ostend. Illustration: Meixner Schlüter Wendt

Vis-à-vis der Europäischen Zentralbank entsteht ein neues Kraftzentrum: Mit dem Frankfurter Hafenpark Quartier vollzieht sich die Wandlung des ehemaligen Industriestandorts in ein Wohn- und Bürogebiet. Nun hat das ortsansässige Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt den Wettbewerb für das Baufeld Nord gewonnen.

In Frankfurt entsteht nicht nur Neues, sondern das auch im großen Maßstab. Die Hamburger B&L Gruppe entwickelt im Trendviertel Ostend drei Großprojekte an den Gestaden des alten Hafens. Auf dem insgesamt 29.200 Quadratmeter großen Baugrundstück sollen Flächen für Büros (58.000 m²), Hotels (22.000 m² und 25.000 m²) Wohnungen (72.000 m²) sowie den Einzelhandel ( 2000 m²) entstehen. Auch eine Kita ist geplant. Der erste Bauabschnitt wurde bereits 2019 fertiggestellt. Nun folgte der Wettbewerb für das prestigeträchtige Entrée des Frankfurter Hafenpark Quartiers. Dem Büroturm auf dem nördlichen Baufeld, in direkter Nachbarschaft der EZB.

Frankfurter Hafenpark Quartier nimmt Formen an

Gewonnen hat den Wettbewerb das ebenfalls in Frankfurt ansässige Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt. An der Ausschreibung nahmen unter anderem so profilierte Büros wie KCAP Kees Christiaanse aus Rotterdam (drittplatziert) oder CF MØller aus Berlin (Anerkennung) teil. Zvonko Turkali, vorsitzender der Jury, begründete die Entscheidung mit den Worten: „Der ausgezeichnete Entwurf … markiert an der prominenten Stelle einen einladenden, fernwirksamen Übergang in das neue Hafenpark Quartier.“

Damit nimmt das neue Stadtquartier langsam Form an. Denn bereits im vergangenen Jahr hatte der Entwurf von Barkow Leibinger für die neue Molenspitze am Osthafen für einiges Aufsehen gesorgt. Gerahmt von diesen beiden Leuchtturmbauten entsteht nun ein neues Wohn- und Geschäftsviertel, das Frankfurts internationale Bedeutung noch einmal stärken dürfte. Der Baubeginn für das 17-geschossiges Bürogebäude auf dem Baufeld Nord ist für 2021 geplant. Die mehr als 60.000 m² oberirdische Bruttogrundfläche verteilen sich auf 31.400 m² im Hochhaus und 28.800 m² im zugehörigen Hofgebäude.

1 Kommentare

  1. Frank Müller

    „Denn bereits im vergangenen Jahr hatte der Entwurf von Barkow Leibinger für die neue Molenspitze am Osthafen für einiges Aufsehen gesorgt.“

    Ja, hat er. Im Negativen. Zuviel Baumasse bei zu geringer Höhe ergibt einen grausigen architektonischen Stumpf der das Stadtbild dort zerstören wird, wenn dieses „Ding“ tatsächlich so gebaut wird.
    Bürger, Ortsbeiräte wünschen sich einen etwas höheren und schlankeren Entwurf auf der Molenspitze und das Planungsamt nach reinen Zahlen schert sich nicht darum und bleibt bei den 60m an Höhe. Obwohl mit 60m Höhe immer nur 10000m² statt jetzt 26000m² zulässig waren. Es muss! hier nachgebessert werden! Man sagt es gäbe einen Beschluss des Hochhaus Rahmenplans an den man sich halten müsse. Gut, aber komisch, dass dieser Plan regelmässig bei anderen Projekten nicht mehr gelten soll und höher gebaut werden darf. Warum also nicht an dieser so wichtigen städtebaulichen Stelle?

    Liebes Team vom Senkrechtstarter:
    Googlen Sie mal ein wenig, da werden Sie sehen wieviel Kritik der Hotelturm einstecken musste, und das zu Recht. Verändern Sie bitte nicht die Tatsachen in Ihren Berichten.
    Vielen Dank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.