#fahrstuhl im Juni: Das Runde muss ins Eckige

Schwergewicht: Unser Fahrstuhl streikt bei mehr als 600 Kilogramm Gesamtgewicht. Oder einer Fehlfunktion.Schwergewicht: Unser Fahrstuhl streikt bei mehr als 600 Kilogramm Gesamtgewicht. Oder einer Fehlfunktion.

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Tweets unter dem #fahrstuhl. Und im Juni ging es dort wieder ordentlich rund – denn das muss ja bekanntlich immer noch ins Eckige. Egal, wie ausgelutscht Sportmetaphern inzwischen sind.

Die Älteren von uns werden sich noch erinnern. Kaum aus der Winterpause erwacht, verfällt die Bundesliga Anfang März erneut in Winterstarre. Als sie Mitte Mai endlich erneut erwacht, sorgt sich so manch ein Beobachter um die Fitness der Athleten. Droht nun ein Duell der Couchpotatoes vor leeren Rängen? Schließlich ist auch die Normalbevölkerung – nach anfänglicher Jogging-Euphorie – während des Lockdowns ein wenig bequem geworden. Das musste auch Livestream Berlin an den eigenen … Waden … erfahren.

Aber natürlich haben wir auch Verständnis für den Paketboten. So wie für alle Lieferanten, die sich in dieser schwierigen Zeit einmal mehr als systemrelevante Helden des Alltags bewiesen haben. Auch ohne #fahrstuhl. @FlatXan empfehlen wir allerdings, schleunigst an seinem Trainingsplan zu arbeiten. Wer ganz allein in der Kabine einen Fahrstuhl in die Knie zwingt, sollte sich ernsthaft Gedanken machen!

Fahrstuhlfahren am Gewichtslimit

Wir machen natürlich nur Spaß! Und möchten uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei @FlatXan entschuldigen. Das war kein Mobbing sondern lediglich eine kleine Störung, die leider auch bei aller Sorgfalt einmal vorkommen kann. Wir überlegen nun, im Falle einer Gewichtsübertretung rückversichernde Audios in die Kabine zu spielen. „Du bist gut, so wie Du bist!“ „Perfektion kommt in allen Größen und Weiten!“ oder „Na, Hübsche/r, öfter hier?“ Wir arbeiten dran…

#fahrstuhl im Juni: Auf und ab mit der Bundesliga

Und nun zum Sport. Denn letztlich war die Bundesliga dann ja doch noch ganz unterhaltsam. Nicht am oberen Ende, wo die Bayern nun endgültig im Penthouse-Level des Oberhauses feststecken. (Wir sollten ihnen dringend einen Techniker vorbeischicken. Denn alles, was aufsteigt, muss ja irgendwann auch wieder runter!) Nein, wir sagen nur Schalke. Oder Eisern. Oder Werder. Ach, die Dramen! Und auch in der Zweiten Bundesliga war gegen Ende so einiges los. Vor allem der Dino außer Dienst hielt uns bis zuletzt in Atem. Und dann, ja dann, kam es wie es kommen musste. Die alte Platte von den Fahrstuhl-Mannschaften wurde aufgelegt. Und Twitter erlebte Tage voller hitziger Diskussionen.

Wir wollen an dieser Stelle nicht kleinlich sein. Aber so eine Fahrstuhlmannschaft hätte villeicht den Vorteil, dass sie in diesem Jahr die Aufstiegschance erkannt und genutzt hätte. Köln zum Beispiel, Köln hat das Prinzip verstanden. Auch wenn der Effzeh in dieser Saison auf Platz 14 sicher den Klassenerhalt geschafft hat. Enforcer ist dennoch nicht zufrieden.

Und auch Thomas Hitzlsberger, Vorstand des Aufsteigers Stuttgart, wird von seinen Fans unter #fahrstuhl flugs an das Schreckgespenst Fahrstuhl-Mannschaft erinnert. Dranbleiben und drinbleiben ist das Ziel. Wer hat noch mal gesagt, das Runde muss ins Eckige? Waren damit am Ende unfitte Fußballer und Fahrstuhlkabinen gemeint?

Fahrstuhl-Mannschaft mit gesundem Selbstbewusstsein

Andere Fans brüsten sich dagegen schon fast damit, wieder im Fahrstuhl unterwegs zu sein. Nun ja, für Arminia geht es in diesem Fall ja auch wieder nach oben.

An der Weser steht man dagegen noch an der Schwelle zum Fahrstuhl und hält den „Tür öffnen“-Knopf gedrückt. Auch hier will das Runde nicht ins Eckige. Ob die Werderaner die Reise ins Untergeschoss noch verhindern können? Morgen Abend sind wir schon ein bisschen schlauer. Doch der Aufzug hält noch bis zum zweiten Relegationsspiel am kommenden Montag auf der Bremer Etage. Die, mit der ungeliebten Nummer 16.

#fahrstuhl im Juni: Irgendwas mit Fahrstuhl

Abseits des Fußballplatzes geht das Leben derweil weiter, wie gewohnt. Und die Generation „irgendwas mit Medien“ wird langsam Flügge. Im Juni wurde sie sogar im Fahrstuhl gesichtet…

Angesichts der Juni-Hitze wurden außerdem nicht nur besockte Füße in Sandalen gesteckt, sondern auch die Röcke kürzer. Der Sommer ist da! Jetzt wird es schnell ganz schön heiß im Fahrstuhl!

Ay, caramba! Ein bisschen mehr Rücksicht bitte! Noch ist die Pandemie nicht vorüber. Und gerade im Fahrstuhl gilt immer noch ein strikter Dresscode. Ms „Systemrelevant“ Strange macht es vor. Sie ist eben noch alte Schule – und sooo Ghetto!

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