Monat: Mai 2020

#liftclip: Prankster haben es auch nicht leicht

Gut gemacht, wir gehen: Prankster treiben Schabernack – was anderes wäre zu erwarten?

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche erfahren wir, wie schwer es Prankster heutzutage haben. Oder haben Sie sich bei absurden Situationen nicht auch schon mal gefragt: Und wo ist jetzt die Kamera?

Ach, sie werden ja sooo schnell erwachsen! Eben freuen wir uns noch über die ersten 16-Bit-Gifs von herumtollenen Kätzchen, die wir per E-Mail erhalten – schon ballern wir uns beim Onlinegaming durch apokalyptische Stadtlandschaften in UHD. Und auch in Sachen Humor war die Entwicklung rasant. Vor allem das Format der versteckten Kamera griffen Spaßvögel, neudeutsch Prankster, in aller Herren Länder auf und deklinierten seine Möglichkeiten durch. Wir haben in unserer Reihe #liftclip ja schon viele davon gezeigt. Allerdings werden sie immer absurder und ideenloser. Ein schönes Beispiel dafür sind dir Streiche des hyperaktiven „Magiers“ Daniel Fernandez. Dessen Fahrstuhl-Pranks sind nicht nur wenig kreativ, sondern auch ziemlich übergriffig. Und erzielen dennoch ordentliche Klickraten. Mehr als eine Million Menschen haben den Clip bereits gesehen. Und wahrscheinlich auch ein bisschen dabei gegähnt. Ist das schon das Ende des Formats?

Der Prankster als tragisch-komische Figur

Nicht unbedingt. Denn, wir alle wissen, entsteht Humor ja gerade dann, wenn der Held gegen jede Chance an seinem Ziel festhält. Die Formel: je zuversichtlicher jemand seine reellen Chancen ignoriert, desto komischer wird es, gilt auch im Internet. Insbesondere beim Prank. Denn diese Gruppe von jungen Leuten, die unter dem Namen „How about Beirut“ posten, geben sich durchaus Mühe mit ihrem „Elevator of Doom-Prank“ (Weltuntergangs-Aufzug). Ihre Choreografie und ihr Timing sind makellos. Nur ignorieren sie leider, dass wir alle das nun irgendwie schon einmal gesehen haben. Und so entsteht die eigentliche Komik daraus, dass die meisten Geprankten das Geschehen mit einem müden Lächeln quitieren. Oder sogar mit einem gönnerhaften: Gut gemacht! Sagen sie wahrscheinlich auch, wenn ihr Hund das Stöckchen holt.

Und, nun ja, der Prankster treibt halt Schabernack – was ist anderes zu erwarten? So ähnlich erklärt es auch einer der Geprankten seiner leicht irritierten Frau. Dass trotzdem schon fast 7 Millionen Menschen klickten, zeigt, dass noch Hoffnung für das Format besteht. Film ab:

Frag‘ den Liftboy: Vater Fahrstuhl?

Liftboy

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Folge: Warum heißt der Paternoster eigentlich so?

Liftboy: Guten Tag, der Herr!

mischaleck: Moin!

Liftboy: Welche Etage?

mischaleck: Folgen Sie dem silbernen Fahrstuhl da vorn!

Liftboy: Wie meinen?

mischaleck: Haha, das wollte ich schon immer mal sagen. Aber: geht ja gar nicht, das hier ist ja kein… ähm, Prater…toaster?

Liftboy: Paternoster!

mischaleck: Pater…nos, …pater…noster? Aha. Heißt das eigentlich was? Klingt total seltsam. Als hätte sich das einfach nur jemand ausgedacht. Siebte, bitte.

Liftboy: Nun ja, seltsam klingt es für Sie vielleicht, weil es Latein ist. Und tatsächlich hat sich das auch jemand einmal ausgedacht. Allerdings nicht einfach nur so. Es hat etwas zu bedeuten.

mischaleck: Dann mal raus damit!

Frag‘ den Liftboy: na wie denn nun?

Liftboy: Es handelt sich dabei um ein sprachliches Bild, das auf die spezielle Konstruktionsweise dieses Aufzugstyps abzielt. Weil die Fahrgastkabinen im Aufzugschacht hintereinander aufgereiht sind wie Perlen an einer Kette, erinnerten sie denjenigen, der den Namen erfand, an das Pater noster, das lateinische Vater unser.

mischaleck: Häh? Das ist doch so ein Gebet oder sowas. Das verstehe ich nicht.

Liftboy: Mein Fehler. Es geht nicht um das Gebet selbst, sondern um den Rosenkranz, den man dazu benutzt. Der hieß früher auch Paternosterschnur …

mischaleck: Ach, jetzt verstehe ich! Clever!

Liftboy: Kann man so sagen. Allerdings gefällt mir die Erklärung besser, dass die Fahrgäste um ihre Sicherheit fürchten und deshalb vor dem Einstieg ein Stoßgebet zum Himmel schicken.

mischaleck: Ja wie jetzt, was ist denn nun richtig?

Liftboy: Ersteres. Die andere Erklärung habe ich mir nur ausgedacht. Denn schließlich ist diese Technik ja ein Angriff auf meinen Berufstand. Auch wenn wir inzwischen beide, nun ja, zum alten Eisen gehören.

Pling!

mischaleck: Kopf hoch, mir hat’s gefallen! Und bis bald!

Liftboy: Auf Wiedersehen, der Herr!

gmp in Dresden: Wo die Stadt in die Höhe wächst

Klassich modern: Neuer gemeinsamer Hauptsitz der DREWAG GmbH und der ENSO AG. Illustration: gmp

Touristen lieben die Barockbauten wie den Zwinger oder die Frauenkirche. Aber natürlich funktioniert eine moderne Stadt nicht ohne moderne Bürogebäude. Mit Hochhäusern tat sich die Dresden dennoch lange schwer. Derzeit entwickelt die Stadt ein Hochhausleitbild. Derweil hat Gerkan, Marg und Partner (gmp) den Grundstein für die neue gemeinsame Zentrale der ENSO AG und den Dresdener Stadtwerken gelegt.

Als Hauptstadt des Freistaates Sachsen gehört Dresden zu den wichtigsten Städten der deutschen Gegenwart. Architektonisch liegt die Glanzzeit der Stadt jedoch schon ein paar Jahrhunderte zurück. Bewundert und berühmt ist Elbflorenz vor allem für seine Barockbauten, die während der Regentschaft August des Starken entstanden – vor mehr als 300 Jahren. Doch auch in der Gegenwart arbeitet die sächsische Metropole daran, bauliche Akzente zu setzen. Bestes Beispiel dafür ist der „Kristallpalast“ des Wiener Architekturbüros Coop Himmelb(l)au. Oder die Centrum Galerie von Peter Kulka. Ohne Publikumsschelte blieben die Projekte nicht. Und auch um den Neubau des Rathauses entbrannte eine heftige Debatte. Braucht Dresden Hochhäuser? Und wie sind die vereinbar mit dem Denkmalschutz?

Glücklich die Stadt, die eine solche Debatte zur rechten Zeit führt. Denn dann besteht noch die Möglichkeit, mit der Entwicklung eines Hochhausleitbildes auf das künftige Stadtbild einzuwirken. Und genau das tut Dresden derzeit. Wichtigster Aspekt dieses Prozesses ist immer die Frage: Wo und wie hoch darf gebaut werden. Aber auch Aspekte der Gestaltung spielen eine große Rolle. Bauliche Qualität, das hat die Nachkriegsära in Deutschland gezeigt, entsteht nicht von allein. Vor allem dann nicht, wenn es sich bei den Gebäuden um Bürohochhäuser handelt. Ist deren erster Zweck doch, möglichst effizient und kostengünstig Arbeitsräume für große Belegschaften zu schaffen.

gmp in Dresden: Moderner Klassiker

Vielfältiger Stadtbaustein: rückwärtige Ansicht der neuen gemeinsamen Hauptverwaltung der DREWAG GmbH und der ENSO AG. Illustration: gmp

Zum Glück legt gmp in Dresden jetzt schon einmal vor. Am 15. Mai erfolgte die Grundsteinlegung für die neue gemeinsame Hauptverwaltung der ENSO Energie Sachsen Ost AG und der DREWAG-Stadtwerke Dresden GmbH. 900 Arbeitsplätze entstehen hier bis 2022. Und wie der Entwurf zeigt, entstehen sie in einem durch und durch modernen, gleichzeitig aber auch in einem sehr klassischen Gebäude. Klassisch ist insbesondere die Gestaltung der Fassade. Die schlichte, aber hochwertige Metall-Glas-Konstruktion ist dezent, ohne langweilig zu wirken. Die Aufteilung in unterschiedlich hohe Baukörper hingegen schafft eine moderne Arbeitsatmosphäre. Insbesondere der begrünte Innenhof sorgt für Campusatmosphäre. Und auch dem Vorwurf, seine Umgebung zu dominieren, wie es Bürohochhäusern oftmals nachgesagt wird, entzieht sich gmps Entwurf auf diese Weise geschickt.

Alles in allem kann man an diesem Neubau bereits ablesen, wie eine sinnvolle Integration von Neubauten in ein historisches Umfeld gelingen kann. Oder anders gesagt: hochwertige, zeitlose Architektur verträgt sich immer. Egal aus welcher Epoche sie stammt. Insbesondere dann, wenn sie sich – wie in diesem Fall – in gebürendem Abstand zu einander befinden. Und auch das ist ja ein wesentlicher Teil eines Hochhausleitbildes.

Mikromobilität von Schindler: Die letzte Meile in 3D

Mikromobilität von Schindler: die letzte Meile in 3D.

Wie sieht die Mobilität in den Städten der Zukunft aus? Die Schindler Entwicklungsabteilung in Ebikon macht sich heute bereits Gedanken dazu. Die Projektleiterin Eliza Olczyk erklärt im Interview, warum dabei die letzte Meile im Fokus steht. Und wieso Mikromobilität von Schindler nun die dritte Dimension erobert.

Senkrechtstarter: Frau Olczyk, immer mehr Menschen ziehen in die Städte, das schafft ein Platzproblem. Wie stellt sich Schindler darauf ein?

Eliza Olczyk: Damit die Menschen auch in Zukunft mobil bleiben, müssen wir umdenken. Der Individualverkehr und die Straßen benötigen zu viel Fläche. Deshalb arbeiten die Städte weltweit daran, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, um die Menschen effizienter und umweltschonender von A nach B zu transportieren. Allerdings haben Bus und Bahn auch einen entscheidenden Nachteil gegenüber dem Auto – sie bringen die Menschen nicht von Tür zu Tür. Der Weg zwischen Haustür und Haltestelle ist das, was wir die letzte Meile nennen. Und hier sind neue Konzepte gefragt, sonst wird die Verkehrswende bei der Bevölkerung auf wenig Akzeptanz stoßen.

Senkrechtstarter: Wie kommt hier Schinder ins Spiel?

Eliza Olczyk: Im Prinzip sind wir ja wir schon Experten für die letzte Meile. Bislang jedoch nur in Gebäuden und hauptsächlich in der Vertikalen. Nun wollen wir unsere Transportlösungen nach Draußen und in der Horizontalen erweitern. Zunächst zwischen Gebäuden, später vielleicht auch in den öffentlichen Raum. Es ist ein Konzept für eine neue Art von Mikromobilität.

Eliza Olczyk leitet auf dem Schindler Campus in
Ebikon die Entwickung der autonomen Roboter.

Senkrechstarter: Wie müssen wir uns diese neue Mikromobilität von Schindler genau vorstellen?

Eliza Olczyk: Wir arbeiten in der Schindler Forschungsabteilung derzeit an mobilen Robotern zum Personentransport, die wir auf den Arbeitstitel „Scout“ getauft haben. Sie sind für uns der Schlüssel zum Einstieg in eine dreidimensionale Mobilität. Das heißt, sie verkehren nicht nur horizontal zwischen Gebäuden, sondern nutzen auch Fahrstühle um die Passagiere in der Vertikalen direkt an ihr Ziel zu bringen. Wie man es bereits von Aufzügen kennt, kann man den Roboter an einem Terminal rufen, eine Destination wählen, und sich von ihm dann autonom an sein Ziel fahren lassen. Natürlich inklusive Aufzugsbenutzung.

Mikromobilität von Schindler: Erste Tests erfolgreich

Senkrechstarter: Wie weit sind Sie mit dem Projekt heute?

Eliza Olczyk: Wir sind zurzeit mit verschiedenen Konzeptstudien beschäftigt, welche wir bei uns auf dem Campus testen. Das gibt uns wertvolle Feedbacks, einerseits in der technischen Machbarkeit, anderseits in der User Experience. Bislang fallen die Reaktion auf diese Konzeptstudien äußerst positiv aus, die mobilen Roboter kamen bei unserer Testgruppe sehr gut an.

Autonom fahrender Roboter von Schindler: Rufen, aufsteigen, Ziel wählen – und los geht die Fahrt!

Senkrechtstarter: Wie finden die Roboter denn ihren Weg?

Eliza Olczyk: Wir testen derzeit noch zwei unterschiedliche Systeme. Das eine nutzt zuvor abgespeicherte Karten. Das hat den Vorteil, dass die Passagiere sich einfach auf das Gerät stellen, aus einem Menü ein Ziel auswählen und schon geht es los. Das zweite orientiert sich anhand von Markierungen am Boden. Das ist zwar ein größerer Aufwand, erlaubt aber ein wenig mehr Freiheit bei der Weggestaltung. Beide Systeme lassen sich sehr gut von einer zentralen Recheneinheit steuern, um zum Beispiel den Bedarf und das Verkehrsaufkommen zu überwachen.

Senkrechtstarter: Und wo könnten sie künftig zum Einsatz kommen?

Eliza Olczyk: Überall dort, wo die letzte Meile aktuell noch ein Problem darstellt. Also zum Beispiel auch zwischen Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und der eigenen Haustür. Mittelfristig sehen wir das Einsatzgebiet jedoch eher innerhalb und zwischen Gebäudekomplexen wie Krankenhäusern, Flughäfen, Kongresszentren, Universitäten oder großen Unternehmenszentralen und temporären Events.

Global Trade Center Shenzhen: Eine Stadt entsteht

Global Trade Center Shenzhen: Das Hochhaus als guter Nachbar. Illustration: OMA

World oder Global Trade Center gibt es rund um den Erdball. Und in der Regel handelt es sich dabei um sehr klassische Bürotürme, die vor allem Macht und Wohlstand ausstrahlen sollen. Nicht so in der chinesischen Millionenmetropole Shenzhen. Denn dort baut das niederländische Architekturbüro OMA nun ein Handelszentrum, das sich mit den Nachbarschaften vernetzen soll.

Zwei Hauptstraßen, drei Metrolinien und ein Busterminal – und obendrauf ein Gebäudekomplex von den Dimensionen einer kleinen Stadt. Im chinesischen Finanzzentrum Shenzhen, das direkt an die Sonderverwaltungszone Hongkong angrenzt, denkt man gerne groß. Aber bei dem neuen Global Trade Center hat sich die Stadt nun selbst übertroffen. Dabei sind die beiden mit 51 bzw. 54 Stockwerken geplanten Türme nicht einmal besonders hoch. Dafür verwischt der Entwurf die Grenzen zwischen Architektur und Stadtplanung, wie einige Kritiker bereits angemerkt haben. Denn in den Sockelgeschossen des Gebäudes laufen nicht nur wichtige Transitverbindungen der Stadt zusammen. Hier entsteht ein richtiges Stadtviertel mit Einkaufsmöglichkeiten, Hotels, Büros Kinos, Galerien und Restaurants.

Globe Trade Center Shenzhen im Zeichen der neuen Zeit

Vielfalt an einem Ort: Farbschema der unterschiedlichen Nutzungen. Illustration: OMA

Das spannende Konzept stammt vom niederländischen Office for Metropolitan Architecture, kurz OMA. Das Büro ist für seine Leuchtturmarchitektur bekannt, und vor allem auch in China sehr aktiv. Doch mit diesem Projekt, bei dem kürzlich die Grundsteinlegung erfolgte, läuten die Planer ein neues Zeitalter ein und greifen den Trend zur Integration von Hochhäusern in die umgebende Nachbarschaft auf. Wie das geht, hat zum Beispiel Henning Larsen bei seinem Entwurf für den Hafen von Sydney kürzlich gezeigt. OMAs Beitrag, der bereits aus dem Jahre 2016 stammt, geht jedoch noch einen Schritt weiter. Besonders deutlich wird das am Farbschema der unterschiedlichen Nutzungen des Gebäudes. Einzelhandel (rot), Kultur (lila und grün) Hotels (ocker und gelb) öffentliche Flächen (blau) und Büroräume (grau) gehen dort ein so verstricktes Geflecht ein, dass der Gebäudekomplex wie ein Regenbogen erstrahlt. Hinzu kommen die öffentliche Wege und Transportmittel (Pfeile), die ihn mit seiner Nachbarschaft vernetzen.

Wirtschaft und Handel auf menschlichem Maß

Vom Sockel aus wächst der Komplex mit insgesamt 360.000 Quadratmetern Fläche zudem quasi topografisch in die Höhe. Auf verschiedenen Ebenen verjüngt sich das Volumen der Türme, sodass der Eindruck eines ansteigenden Hügels entstehet. Damit verabschieden sich die Architekten auch von der monolithischen Präsenz, die Hochhäusern sonst anhaftet und sie, nun ja, phallisch aussehen lässt. Planskizzen zeigen, wie sich die Höhenlinien harmonisch in die Nachbarschaft integrieren, anstatt sie zu dominieren. Das wirkt äußerst zeitgemäß und lässt sich als architektonischer Hinweis darauf werten, dass im Global Trade Center Shenzhen künftig Wirtschaft und Handel auf menschlichem Maß betrieben werden sollen.

Integrieren statt dominieren: abgestufte Höhenlinie des Gebäudekomplexes. Illustration: OMA

Dass das Ganze von Weitem dennoch einen sehr aufgeräumten und modernen Eindruck macht, ist dem eleganten Entwurf der Architekten zu verdanken. Der rückt vor allem die Skybridge im 35. bis 37. Stockwerk in den Fokus, welche die Gebäudeteile symbolisch wie real verbindet. Während die eine Hälfte ein Aussichtsturm, Cafés und kulturelle Einrichtungen für die Öffentlichkeit beheimatet, wird die andere Hälfte von einem Hotel als Skylobby, Bar und Restaurant genutzt.

Menschliche Dimension: Das neue Global Trade Center setzt auf den Trend zu guter Nachbarschaft in dichten Städten. Illustration: OMA

Es wird spannend sein zu sehen, in welcher Welt das Global Trade Center Shenzhen einmal fertiggestellt werden wird. Denn bis zu diesem Termin im Jahr 2024 kann ja noch so einiges geschehen.

#liftclip: Gefilmte Fahrt im Hammetschwand-Lift

Gefilmte Fahrt: Hammetschwand-Lift über dem Wolkenmeer.

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche fahren wir endlich mit dem Hammetschwand-Lift. Kennen Sie nicht? Dann steigen Sie ein und entdecken Sie mit uns den höchsten, freistehenden Aufzug Europas.

Zugegeben. Wir haben eine Schwäche für den Hammetschwand-Lift. Er war schon mehrmals bei uns Thema. Was uns aber bislang noch nicht gelungen ist, ist einmal (virtuell) mitzufahren. Selbst in unserer beliebten Reihe „Gefilmte Fahrt“ gab es keinen Fahrstuhlenthusiasten, der die 152,8-Meter-Fahrt vom Felsenweg am Berg Bürgenstock hinauf zur Hammetschwand in 1132 Metern Höhe für uns eingefangen hätte. Aber da haben wir wohl einfach nicht gut genug geguckt. Denn bereits im Oktober 2014 dokumentierte Olaf Gregor seinen Ausflug in den Himmel über Luzern mit seiner Digitalkamera.

Hammetschwand-Lift für die ganze Familie

Dass er dabei nicht die kräuselnden Wellen des Vierwaldstättersees eingefangen hat, sondern ein kaum weniger spektakuläres Wolkenmeer, macht eigentlich fast garnix. Denn das gibt uns in dieser Woche Gelegenheit, ausnahmsweise gleich noch einen zweiten Clip hinterherzuschieben. Schließlich wissen wir ja, dass viele von uns nicht nur das Aufzugfahren, sondern auch das Reisen schmerzlich vermissen. Und deshalb begleiten wir Swiss Family Fun dabei, wie sie die Hammetschwand erkunden. Und schließlich auch die Liftfahrt in die Tiefe genießen – bei klarem Sonnenschein.

Über den Wolken mit Olaf Gregor:

Auf Entdeckungstour mit Swiss Family Fun: