#Fahrstuhl: Die besten Tweets im September

Papst Franziskus: Auf dem Weg zum Gebet blieb er in einem #aufzug stecken. Quelle: YoutubePapst Franziskus: Auf dem Weg zum Gebet blieb er in einem #aufzug stecken. Quelle: Youtube

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Timeline unter #Fahrstuhl Die besten Tweets im September!

Erinnern Sie sich? Der große Aufzugs-Aufreger Anfang September? Nein? Dabei schaffte es die Meldung sogar in die Tagesschau: Der Papst ist steckengeblieben. Nicht im Reformeifer für die Katholische Kirche der Zukunft, sondern auf dem Weg zum Gebet im Fahrstuhl. Ganze 25 Minuten musste der Heilige Vater im Aufzug ausharren, bis ihn die Feuerwehrleute befreien konnten. 

Das Thema ging um die ganze Welt – und landete sogar auf der Agenda der Feuerwehr Rheinbach. Denn die berief flugs die örtlichen Rettungskräfte ein und übte die Befreiung aus dem Aufzug. Kann ja mal sein, dass der Papst demnächst vorbei schaut. Und da möchte Rheinbach – zwischen Bonn und der Eifel-Metropole Bad Münstereifel gelegen – natürlich gut vorbereitet sein.

Lieber Mann im Mond, wir kommen!

Ansonsten dominierte unser Lieblingsthema bei Twitter: Der Aufzug zum Mond!

Der wäre nämlich doch machbar, man müsste ihn nur anders konzipieren. Vom Mond aus denken, das würde die Sache einfacher machen. Junge Wissenschaftler schlagen deshalb vor, in 36.000 Kilometer Höhe über der Erde mit einem bleistiftdünnen Kabels zu starten, an dem sich Roboter-Aufzüge zur Erde abseilen.  Aber wie sagt User GrisuNgd als Retweet auf den Tweet: Es soll auch Briten geben, die an einen positiven Brexit glauben.

Hüpfen für das perfekte Selfie

Und noch mal flutet ein feststeckender Fahrstuhl die Twitter-Feeds: diesmal in Meppen. Acht Jugendliche hopsten für ein Selfie im Fahrstuhl, bis dieser den Dienst quittierte. Hätten Sie doch bloß vorher gelesen, was unser Liftboy dazu zu sagen hat …

Eine weiteres Thema, über das wir bereits im August berichtet haben, erreichte im September die Twitter-Gemeinde. Das Washington Monument wurde nach aufwendigen Modernisierungsarbeiten wiedereröffnet.

Darüber hinaus war der September der Monat der Besinnung auf ästhetische Werte, wie dieser Tweet zeigt:

Ob dieser Aufzug in der Kabine die Opulenz der umgebenden Tapete aufgreift, werden wir vermutlich nicht mehr erfahren. Denn: „This is the road not taken“. Was wahrscheinlich so viel heißen soll wie: Du kommst hier nicht rein, Alter!

Und Twitter-Nutzer Adroit_Auto aus dem kanadischen Toronto postet den nostalgischen Parkaufzug für Autos – in the good old days:

Der #Fahrstuhl als Bühne für die Welt

Doch auch die vertikale Mobilität entwickelt sich weiter. Heute dient die Aufzugkabine eher der Selbstinszenierung. Zum Beispiel der Band Jawbone aus London. Die spielte Ende September in Berlin.

Damit sind sie ganz nah dran an ihren Fans. Die nutzen nämlich auch jede Gelegenheit für ein #aufzugselfie. Selbst, wenn die Sicht einmal verschmiert ist…

…oder arg zerkratzt.

Es kann sich eben nicht jeder so propper in Szene setzen, wie dieser kleiner Prinz hier.

Und seien wir doch einmal ehrlich. Für die meisten User südlich des Weißwurstäquators sahen Begegnungen mit vertikalen Transportmitteln im September wohl eher so aus:

Damit verabschieden wir uns in den Oktober. Denn dann geht es ganz bestimmt weiter mit dem #Fahrstuhl!

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