Monat: Juli 2019

Frag‘ den Liftboy: Können wir im Aufzug ersticken?

Wie heißt es doch? Es gibt keine dummen Fragen. Rund um den Aufzug liefert das Internet jedoch jede Menge Rätsel, die sich nur mit ausreichend Erfahrung und Menschenkenntnis beantworten lassen. Unser Liftboy kennt die Abgründe der menschlichen Seele und klärt an dieser Stelle Fragen, an denen andere Ratgeber verzweifeln … In dieser Folge: Droht uns der Erstickungstod, wenn der Aufzug einmal stecken bleibt?

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Das Holmene-Projekt: Kopenhagens Landgewinnung

Friedliches Jahr 2040 - zumindest in Kopenhagen nach dem Holmenen-Projekt. Quelle: Urban Power

Wer kein Platz mehr an Land hat, weicht aufs Wasser aus. So machen das auch die Dänen. Unweit ihrer Hauptstadt Kopenhagen wollen sie für das Projekt Holmene neun künstliche Inseln aufschütten, um eines der größten, nachhaltigsten und innovativsten Gewerbegebiete Nordeuropas zu schaffen.

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eVolo 2019 – weitere prämierte Entwürfe

Hochhäuser, wo immer wir leben möchten. Ein prämierter Entwurf des eVolo-Magazins. Quelle: eVolo

Der Wettbewerb des Architekturmagazins eVolo sucht immer wieder nach aufregenden Visionen für die Zukunft, nach interessanten und wegweisenden  Entwürfen und nach möglichen Lösungen für aktuelle Probleme. 

Vor wenigen Wochen haben wir an dieser Stelle die Sieger des eVolo-Wettbewerbs 2019 vorgestellt. Themen wie Klimawandel und wachsende Metropolen standen im Vordergrund der gekürten Entwürfe. Weil aber auch die andern Beiträge so aufregend waren, wollen wir hier noch einmal auf vier weitere ausgewählte Projekte eingehen. 

Abschied von der Stadt – und zurück aufs Land, warum nicht im Hochhaus? Quelle: eVolo
Abschied von der Stadt – und zurück aufs Land, warum nicht im Hochhaus? Quelle: eVolo

Jack and the Woodstock

„Jack and the Woodstock“ stammt vom Team Amanda Gunawan und Joel Wong aus den USA. Es hinterfragt die Urbanisierung und geht von dem Grundsatz aus, dass wir nur aus wirtschaftlichen Effizienzgründen in Städten leben. Daher stelle sich die Frage nach Hochhäusern in neuen, nicht wirtschaftlich  bestimmten Standorten. Dies beantworten die beiden mit Entwürfen für Hochhäuser, die aus Holz gefertigt sind. Damit liegen die beiden voll im Trend, wie wir an dieser Stelle schon gezeigt haben. Die modular entworfenen Gebäude können an jedem Flecken dieser Erde entstehen. Vorausgesetzt, die Menschen wollen dort auch wohnen.

Temporäre Struktur für Geflüchtete. Quelle: eVolo
Temporäre Struktur für Geflüchtete. Quelle: eVolo

No Nation-Tower

Das Projekt der horizontalen Stadt keiner Nation stammt aus der Feder von Zhichen Gong, Yong Chen, Tianrong Wu, Yingzhi He, Congying He aus China. Die Planer thematisieren die weltweiten Flüchtlingsströme, die zu oft menschenunwürdiger Unterbringung vieler Heimatloser führen. Als oLösung entwickelm sie große Hochhäuser, die an der Grenze zwischen Staaten stehen könnten. In ihen befinden sich Unterkü+nfte. Aber auch viele Einrichtungen, um den Menschen ein soziales Überleben zu ermöglichen.

Hightech-Sperre gegen schmelzende Gletscher- der Ice Dam. Quelle: eVolo
Hightech-Sperre gegen schmelzende Gletscher- der Ice Dam. Quelle: eVolo

Die Schmelzbremse

Den Ice Dam haben Jae Min Jo, Geonuk Yun, Kyungjun Park, Hobin Bae, Jiyeon Kim, Weonkyung Cho und Ganghui Lee aus Südkorea entworfen. Das Vorhaben entstand als Antwort auf die schmelzen Gletscher vor allem an den Polarkappen der Erde. Dabei fungieren die Ice Dam-Hochhäuser als Sperrriegel oder Damm, der Gletschereis daran hindert, zu schmelzen und weiter talwärts zu strömen. Technische Module funktionieren wie ein großer Wärmeaustauscher und entziehen dem Schmelzwasser Wärme.

Höher, immer höher: Der Turm wird zur vertikalen Stadt. Quelle: eVolo
Höher, immer höher: Der Turm wird zur vertikalen Stadt. Quelle: eVolo

Stadt der Nachhaltigkeit

Das Vorhaben „The Vertical Sustainable City“ schließlich thematisiert die Nachhaltigkeit in den Metropolen. Aus der Feder der BKV Group aus den USA (https://bkvgroup.com/) versteht sich er Entwurf als Antwort auf den zunehmenden Platzmangel am Boden. Die konsequente Verdichtung entsteht durch vertkale Landwirtschat, integrierte Wohnhäuser und Einzelhandelsflächen. Für den Energiebedarf sorgen natürlich nachhaltige Energiequellen. So weit entfernt von heutigen Entwürfen ist dieser Tower nicht.

Nendos Inside-out-Gärten in Tokio

Auffällige Struktur: Das Gebäude Kojimachi Terrace in Tokio. Quelle: Nendo/Takumi Ota

Inside-out kennen wir derzeit zumeist vom Sushi. Die kleinen Röllchen schmecken hervorragend, weil sie die Innen- und Außen perfekt miteinander in Bezug setzen. Nun hat der japanische Architekturbüro Nendo das inside-out-Prinzip gestalterisch umgesetzt. Das Projekt Kojimachi Terrace in Tokio holt die Außenwelt ins Innere von Gebäuden und setzt starke gegenseitigen Bezüge.

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#liftclip: The Vessel in den Hudson Yards

Darum geht es: der Blick in den Kessel des Vessel. Quelle: Youtube

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star, und wir zeigen in unserer Reihe #liftclip die besten Szenen. In dieser Woche reisen wir mal wieder nach New York und schauen uns den neuen Hype an: The Vessel in den Hudson Yards.

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