Pritzker-Preis 2019 für Arata Isozaki

Pritzker-Preis 2019 für IsozakisIsozakis Allianz Tower: Seit 2015 prägt der Turm das Stadtbild Mailands. Quelle: Alessandra Chemollo

Der japanische Architekt und Stadtplaner Arata Isozaki hat den Pritzker-Preis 2019 gewonnen. Der Preis gilt als höchste Auszeichnung im Bereich der Architektur. Isozaki ist der achte japanische Architekt, der mit dem Preis ausgezeichnet wurde.

Die Jury zeichnete Isozaki für seine Rolle als Brückenbauer der Architektur aus. Er habe durch seine Werke nicht nur den Dialog zwischen Ost und West gestärkt, sondern auch jüngere Generationen von Architekten unterstützt, heißt es in der Begründung der Jury. Sie lobte Isozakis wegweisende und qualitativ hervorragende Architektur, die bekanntes Strömungen aufnahm und überwand. 

Der 87-jährige Arata Isozaki ist einer der wichtigsten Architekten unserer Zeit. Quelle: Arata Isozaki
Der 87-jährige Arata Isozaki ist einer der wichtigsten Architekten unserer Zeit. Quelle: Arata Isozaki

1931 wurde Isozaki im Südwesten Japans in Ōita auf der Insel Kyushu geboren.  Später studierte er in Tokio. Seine Laufbahn begann er beim weltbekannten Architekten Kenzo Tange, der 1987 selbst mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet wurde. In den 1960er-Jahren gelang Isozaki der internationale Durchbruch. Bis heute erregte er in verschiedenen Ländern mit spektakulärer Entwürfen und Bauten großes Aufsehen.

Internationales Renommé

Der internationale Pritzker-Preis wird jedes Jahr an einen lebenden Architekten für bedeutende Errungenschaften verliehen. Er wurde 1979 von der Familie Pritzker aus Chicago über die Hyatt Foundation ins Leben gerufen. Der Preis wird oft als „Nobelpreis der Architektur“ bezeichnet. Den Preis 2018 erhielt der Inder Balkrishna Doshi.

Die Bücherei der Präfektur Ōita war eines der ersten Gebäude, das Isozaki bauen konnte. Sie wurde 1966 errichtet. Quelle: Yasuhiro Ishimoto
Die Bücherei der Präfektur Ōita war eines der ersten Gebäude, das Isozaki bauen konnte. Sie wurde 1966 errichtet. Quelle: Yasuhiro Ishimoto
1974 entstand die Aufsehen erregende Bücherei von Kitakyūshū in Japan. Quelle: Fujisuka Mitsumasa
1974 entstand die Aufsehen erregende Bücherei von Kitakyūshū in Japan. Quelle: Fujisuka Mitsumasa
Der 1990 errichtete Art Tower Mito ist ein Teil des städtischen Kunstmuseums von Mito in Japan. Quelle: Yasuhiro Ishimoto
Der 1990 errichtete Art Tower Mito ist ein Teil des städtischen Kunstmuseums von Mito in Japan. Quelle: Yasuhiro Ishimoto
Das Qatar National Convention Center 2011 mit seiner spektakulären Fassade, die ineinander verschlungene Bäume darstellt, befindet sich in Doha im Emirat Qatar. Quelle: Hisao Suzuki
Das Qatar National Convention Center 2011 mit seiner spektakulären Fassade, die ineinander verschlungene Bäume darstellt, befindet sich in Doha im Emirat Qatar. Quelle: Hisao Suzuki
Der Allianz Tower in Mailand ist einer höchsten Gebäude in Italien. Isozaki arbeitete dafür mit dem italienischen Büro von Andrea Maffei zusammen. Quelle: Alessandra Chemollo
Der Allianz Tower in Mailand ist einer höchsten Gebäude in Italien. Isozaki arbeitete dafür mit dem italienischen Büro von Andrea Maffei zusammen. Quelle: Alessandra Chemollo
Die Nara Centennial Hall anläßlich des 100. Geburtstags der Kommune Nara greift lokale Architekturen auf. Quelle: Hisao Suzuki
Die Nara Centennial Hall anläßlich des 100. Geburtstags der Kommune Nara greift lokale Architekturen auf. Quelle: Hisao Suzuki

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.