Referenz: Flexibilität beim Versicherer Wertgarantie

Firmenzentrale der Wertgarantie in Hannover. Quelle: SchindlerFirmenzentrale der Wertgarantie in Hannover. Quelle: Schindler

Rasanter Mitarbeiterzuwachs, Umzüge ganzer Abteilungen, voll belegte Konferenzräume: Der Geschäftserfolg stellt die Raumplaner beim Spezialversicherer Wertgarantie in Hannover vor immer neue Herausforderungen. Im frisch sanierten Bürogebäude am Georgsplatz ist daher alles auf Flexibilität ausgerichtet – das gilt auch für den Aufzug von Schindler.

Wer bei teuren Elektrogeräten auf Nummer sicher gehen will, kann bei der Versicherungsgruppe Wertgarantie einen Vertrag abschließen. Tritt außerhalb oder nach Ablauf der Herstellergarantie ein Defekt auf, ersetzt sie dem Kunden die Reparaturkosten. Vor allem der Boom bei teuren Smartphones ließ das Geschäft in den letzten Jahren kräftig anziehen – ebenso rasant stieg auch die Mitarbeiterzahl des Unternehmens. Waren Ende 2015 noch 560 Mitarbeiter in Deutschland und Europa tätig, sind es heute bereits 760, davon 460 in Hannover. „Die Büros für unsere Abteilungen sind grundsätzlich nach einem Jahr immer zu klein“, sagt Frank Rendant, Abteilungsleiter für Immobilien und Hausverwaltung.

„Kaum größer als ein Speiseaufzug“

„Mehr Platz schaffen“ lautete deshalb das Hauptmotiv für den Umbau des unternehmenseigenen Bürogebäudes am Georgsplatz im Zentrum von Hannover. 2014 waren bereits die Etagen 4 bis 6 kernsaniert worden, 2016 folgten die unteren drei Etagen sowie das Erdgeschoss: Hier hat der Versicherer nun sein Konferenz- und Schulungszentrum untergebracht. „Wir haben insgesamt 1.500 Quadratmeter Nutzfläche und Arbeitsplätze für rund 140 Mitarbeiter dazugewonnen“, erklärt Abteilungsleiter Rendant. Wichtiger Teil der Sanierung: ein neuer Aufzug. „Genauso wie das Gebäude stammte der Bestandsaufzug aus den 1960er-Jahren und war – aus heutiger Sicht – kaum größer als ein besserer Speiseaufzug. Bei fünf Personen wurde es schon sehr eng.“

Geräumiger Aufzug mit Erweiterungspotenzial. Quelle: Schindler
Geräumiger Aufzug mit Erweiterungspotenzial. Quelle: Schindler

Knapper Raum optimal genutzt

Ein größerer Aufzug war aus Platzgründen nicht möglich. Deshalb entstand in einem erweiterten Gebäudeteil ein neues Treppenhaus. „Da wir auch dort nur wenig Platz hatten, ließ sich das Vorhaben nicht mit einem Aufzug nach Baukastenprinzip umsetzen“, schildert Martin Hastedt von SWP Architekten in Hannover. Weitere Herausforderung: Der Aufzug sollte Platz für eine Krankentrage bieten. „Unsere Planung und Vorgaben konnte Schindler flexibel in die Werkplanung einfließen lassen.“

Die Lösung: Der Schindler 5500 öffnet sich an der breiten Seite, bietet damit eine extragroße Kabinentür und Platz für bis zu 15 Personen. Die Nutzlast ist auf 1,5 Tonnen ausgelegt. Auch bei der Innenausstattung der Kabine konnte Schindler die besonderen Wünsche von Wertgarantie bis ins Detail umsetzen. Solche Aufzüge setzt Schindler in vielen Gebäuden ein, zum Beispiel im Torre Reforma in Mexico-City.

Hier gibt es noch mehr Informationen zum Projekt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.