#fahrstuhl: Die besten Aufzug-Tweets im Dezember

Selfie im Aufzug, zu finden in der Timeline unter #fahrstuhl

Twitter strotzt nur so vor kuriosen Fundstücken, witzigen Einfällen und absurden Alltagsbeobachtungen – leider rutschen sie schnell durch. Wir graben uns daher einmal im Monat durch die Timeline unter #fahrstuhl. Die besten Fahrstuhl-Tweets im Dezember  – dieses Mal mit einem ganz dicken Ende!

Zum Jahresende war die Verfügbarkeit von Fahrstühlen noch einmal das große Thema in den sozialen Medien. Verständlich. Weihnachtszeit ist Reisezeit. Und gerade Nutzer mit eingeschränkter Mobilität wie Michael Berger@Micha11_hd nutzen Twitter, um auf eine alltägliche Misere hinzuweisen: An Bahnhöfen und Umsteigestellen werden Aufzüge gesperrt oder zur Wartung stillgelegt. Wer da nicht flugs die Treppe steigen kann, muss sehen, wo er bleibt.

Auch die Bundeshauptstadt Berlin scheint kein sehr rühmliches Beispiel für den barrierefreien Ausbau von Bahnhöfen zu sein. Der Tagesspiegel, der das Thema schon seit langem verfolgt, berichtete im Dezember über die Mühen von BVG und S-Bahn:

Von solch Ungemach lassen sich andere Fahrstuhlfahrer indes nicht entmutigen. Und nutzen jeden betriebsbereiten Lift eifrig als wohlfeile Kulisse zur Selbstdarstellung. Daniel @Kaestorfer25 hat eine Vorliebe für Fahrstuhlselfies mit Begleitung. Wir sind entzückt.

Damit spielt @Kaestorfer25 natürlich auf die Aufzugselfie-Serie von Dennis Aogo an, mit welcher der Stuttgart-Profi bereits im Früjahr für Aufsehen gesorgt hatte. Quasi die Twittervariante eines Jahresrückblicks. Chapeau @Kaestorfer25!

Schöner geht immer

Und natürlich sind auch schicke Aufzüge selbst den ein oder anderen Tweet wert. So hat etwa Shu on Kwok @Shuechen einen wunderbaren historischen Aufzug gefunden …

Und Art Deco Mumbai zeigt die Schönheit eines Art-déco-Treppenhauses mit Aufzugsschacht. Der Verein sammelt Zeugnisse von Art-déco-Gebäuden in der indischen Metropole: In diesem Fall handelt es sich um ein Wohnhaus unweit des zentralen Bahnhofs Churchgate – absolut sehenswert!

Und auch das Thema Weihnachten wollen wir an dieser Stelle natürlich nicht unterschlagen. Wir haben zwar schon darüber berichtet. Aber da wussten wir ja noch nicht, dass der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)  in diesem Jahr seinen Hausaufzug zum Weihnachtsgruß aufgemotzt hat. Die Aktion hat sich der RBB natürlich, wie in den Reaktionen zu lesen ist, vom TÜV abnehmen lassen (zwinker, zwinker) – so viel Ordnung muss beim öffentlich-rechtlichen Sender schon sein. Trotz aller Festagsausgelassenheit.

Maßhalten zum Jahresende

War’s das etwa schon? Nun, die, üblichen Gelage im Dezember scheinen in diesem Jahr vielen Fahrstuhlfahren auf’s Gemüt und die Hüften geschlagen zu sein. Oder warum sonst fühlte sich der Wartungsservice dieses Lifts bemüßigt, die zulässige Personenzahl von 10 auf 8 herabzusetzen?

 

Aber nicht, dass Sie aus lauter Frust gleich die Treppe nehmen. Obwohl… die guten Vorsätze sind doch eh spätestens im Februar wieder Geschichte. Bis dahin und bis zur nächsten Twitterschau wünschen wir Ihnen deshalb einen fabelhaften Jahresauftakt!

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