Europacity: Kleihues baut das Entrée

Blick in die Zukunft: Das geplante Hochhaus am Nordhafen in der Berliner Europacity. Quelle: Kleihues + Kleihues

Die Europacity ist Berlins größtes innerstädtisches Baugebiet. In dem Quartier nördlich des Berliner Hauptbahnhofs werden eine Million Quadratmeter Bruttogrundfläche in die Höhe gezogen. Nun ist auch der Wettbewerb um die prestigeträchtige Nordspitze entschieden: Das Berliner Büro Kleihues + Kleihues wird den Zugang zum Quartier gestalten. Mit einem bis zu 16-stöckigen Bau, der flexible Flächen für Büromieter bietet.

Es ist ein Projekt der Superlative: Berlins Projektgebiet Europacity ist ein Areal, das mit rund 60 Hektar gut acht Mal so groß ist wie das vor 20 Jahren errichtete Quartier am Potsdamer Platz. Damit hier ein lebendiger Kiez entsteht, kommt der Mischnutzung eine zentrale Rolle zu. Neben Büroflächen sind deshalb auch Mietwohnungen, Restaurants, Freizeit- und Erholungsflächen geplant.

Mischnutzung des Quartiers

Mittlerweile sind gut 40 Hektar mit Hotels und Konzernzentralen bebaut. Im Ostteil der Europacity soll bis 2023 ein Quartier entstehen, in dem Menschen wohnen und arbeiten. Im Westen wird ein etwa 550 Meter langer Gewerberiegel gebaut. Insgesamt stehen in der Europacity 700.000 Quadratmeter zur gewerblichen Nutzung für Büros und Hotels bereit und 300.000 Quadratmeter Wohnfläche.

Monolithischer Baukörper um zwei Erschließungskerne. Quelle: Kleihues + Kleihues

Monolithischer Baukörper um zwei Erschließungskerne. Quelle: Kleihues + Kleihues

Bei der Gestaltung der Nordspitze setzen sich die Architekten Kleihues + Kleihues in einem internationalen Wettbewerb des Immobilienunternehmens CA Immo Deutschland durch, dem etwa 20 Hektar des Gesamtareals gehören. Das geplante Gebäude verfügt über rund 41.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Drei sternförmige Gebäudeabschnitte steigen stufenförmig in die Höhe. Die prägende Klinkerfassade nimmt Bezug auf historische Berliner Gewerbebauten.

Großzügige Grundflächen im Hochhaus in der Europacity. Quelle: Kleihues + Kleihues

Großzügige Grundrisse m Hochhaus in der Europacity. Quelle: Kleihues + Kleihues

Mischnutzung des Quartiers

Durch seinen monolithischen Baukörper mit nur zwei Erschließungskernen bietet das Bürogebäude Nutzungsflächen von 1.000 bis 2.500 Quadratmeter. So können die Mieter ihre Räume später flexibel selbst gestalten. Das Hochhaus am Nordhafen soll neben einem repräsentativen Foyer auch ein Konferenzzentrum mit mehreren Besprechungsräumen enthalten. Vorgesehen sind zudem Coworkingflächen, Fahrradabstellplätze und ein Fitnessbereich für die Mitarbeiter der künftigen Mieter.

im Hochhaus sind ein repräsentatives Foyer und ein Konferenzzentrum geplant. Quelle: Kleihues + Kleihues

im Hochhaus sind ein repräsentatives Foyer und ein Konferenzzentrum geplant. Quelle: Kleihues + Kleihues

Rund 140 Millionen Euro investiert CA Immo in den bis zu 70 Meter hohen Prestigebau am Nordhafen. Je nach Marktnachfrage soll das Hochhaus in viereinhalb Jahren fertig sein.
Doch das Areal entwickelt sich rascher als geplant. Berlins Wirtschaft wächst und viele neue Firmen ziehen in die Stadt. Nach Angaben der Entwickler ist die Nachfrage nach Büroflächen derzeit so groß, dass alle Neubauten noch vor Fertigstellung vermietet seien.

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