#liftclip: Den Fahrstuhl tanzen wie The Next Step

Fahrstuhl tanzen

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star. In unserer Reihe #liftclip zeigen wir davon die besten Szenen. In dieser Woche erkunden wir, wie Liebe, Romantik, Aufzüge und Akrobatik zusammenhängen – und ob man eigentlich den Fahrstuhl tanzen kann.

Wer an Liebe und Fahrstuhl denkt, denkt unweigerlich auch an Aerosmith. Sonderlich romantisch ging es in dem Song “Love in the Elevator” freilich nicht zu. Dafür umso expliziter: “Lovin’ it up till I hit the ground.” Knick knack, zwinker zwinker, na, Sie wissen schon. Darauf hinzuweisen, dass es auch weit zartere Gefühlsregungen rund um den Aufzug gibt, blieb unserem Fachorgan überlassen. “Formen der Fahrstuhlliebe” war der Beitrag damals überschrieben. Und gleich der erste Satz lieferte ein hübsches Paradoxon: “Über die Liebe zu reden ist wie zu Architektur zu tanzen.”

Seit dem hat sich so einiges getan. Also reden wir nicht lange darum herum. Das kanadische Fernsehen hat den Versuch unternommen und ließ den Fahrstuhl tanzen. Amy, Michelle und Amanda übernahmen die Aufgabe, eine Choreografie zum Song “Elevator” von Oliver Pigott auf die Bühne zu bringen. Das ganze passierte im Rahmen der beliebten Tanzshow “The Next Step” und beweist zweierlei: Man kann zu Architektur (und dazu zählen Fahrstühle nun mal auch) tanzen. Das Kabinenkabel ist jedenfalls deutlich zu erkennen. Und der Aufzug eignet sich als philosophische Metapher für romantische Popsongs. Kostprobe gefällig? “A sister, a brother you saved me when no other person cared. You’re my elevator. You lift me up when I get down.” Endlich raus aus der Schmuddelcke, juchuuu!

Tanz den Mussolini? Nee, lieber mal den Fahrstuhl tanzen:

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