#liftclip: Hysterische Freude am Abgrund

Fahrstuhl-Prank, Fiktives, Reales und Banales – im Netz werden Aufzug und Fahrtreppe zum Star. In unserer Reihe #liftclip zeigen wir davon die besten Szenen. In dieser Woche erlauben wir uns einen Blick über den Abgrund. Und erkunden, wie lustvoll man man in Asien teils mit der Höhenangst umgeht. Vor allem, auf den dort äußerst beliebten Skywalks…

Wer die Höhe nicht verträgt, bleibt lieber am Boden. So ist man es gewohnt. Denn Höhenangst ist eine irrationale Furcht, die nur schwer zu überwinden ist. Manche überkommt sie sogar in einer geschlossenen Fahrstuhlkabine, wo der eigentliche Abgrund gar nicht zu sehe ist. Brücken, Brüstungen, Balkons – Orte, die Menschen mit Akrophobie lieber meiden sollten. Nicht so in Asien. Das lässt zumindest unser liftclip der Woche vermuten. Dort haben seit einigen Jahren sogenannte Skywalks Konjunktur. Brücken und Pfade mit gläsernem Boden führen zum Teil über hunderte Meter durch bizarre Felslandschaften uns spektakuläre Schluchten. Ein Albtraum für jeden, den bereits auf einer Deichkrone der Schwindel erfasst. Warum diese Menschen dennoch einen Spaziergang über den Abgrund wagen, ist schleierhaft. Wir vermuten eine gewisse Lust an der Hysterie. Und empfehlen zur Steigerung einen Aufzug mit Glasboden, wie diesen in neuseeländischen Auckland. Dort lassen sich Akrophopbie und Klaustrophobie aufs lusvollste verbinden …

Gestern am Abgrund, heute ein Schritt weiter:

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