Das Auf und Ab der Woche vom 9. Februar

Was hoch steigt, kann tief fallen. Mal geht es ganz runter, mal steil hinauf. Und wer mit der BILD-Zeitung im Aufzug nach oben fährt… Nun, das wisst Ihr selbst. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wer in dieser Woche auf- und abgestiegen ist. Heute steigen wir mit Vince Ebert in den Aufzug und fragen, ob man sich in einem ungebremst nach unten rasenden Fahrstuhl retten könnte, indem man in dem Moment des Aufpralls einfach nach oben springt?

Aufsteiger: Was wäre, wenn die Seile reißen würden? (Spektrum.de)

Vince Ebert ist nicht nur einer der besseren deutschen Comedians, er ist auch Diplomphysiker. Beides zusammen hilft ihm dabei, komplizierte Dinge einfach und lustig zu präsentieren, und damit ist er geradezu prädestiniert, eine der hartnäckigsten Aufzugsfragen aller Zeiten zu beantworten: Kann man in einem abwärts stürzenden Aufzug überleben, wenn man im Moment des Aufpralls mit aller Kraft nach oben springt? Mal abgesehen von der offensichtlichen Unmöglichkeit, den Zeitpunkt des Aufpralls zu besitmmen, wenn man sich in der Kabine befindet, ist es auch rein physikalisch nicht möglich. Kurz gesagt: Wenn die Kabine mit Gravitationsgeschwindigkeit nach unten rast, befindet sich der Mensch darin in absoluter Schwerelosigkeit. Selbst wenn die Kabine diese Geschwindigkeit nicht erreicht, würde ein Sprung von maximal 12 km/h nach oben, wohl wenig bewirken. Vince Ebert kann das natürlich besser erklären.
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Vince Ebert. Foto: Michael Zargarinejad

Absteiger: Wenn Studenten plötzlich im Bürokomplex lernen (welt.de)

Die Zielrufsteuerung ist eine tolle Erfindung: Man gibt sein Fahrziel bei einem Aufzug bereits an, bevor man die Kabine betritt. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Fahrgäste, die in dieselbe Etage wollen, werden in denselben Aufzug geschickt und können dann ohne Zwischenstopps in die Zieletage fahren. Voraussetzung ist natürlich, dass mehrere Aufzüge, eine so genannte Aufzugsgruppe, zur Verfügung stehen. Ihre Vorteile spielt eine Zielrufsteuerung in großen, komplexen Gebäuden mit gemischter Nutzung. So wie in dem Bürogebäude in Hamburg, in dem zwischenzeitlich Studierende der Uni Hamburg lernen müssen, weil an der Uni saniert wird. Nun stören sich manche Studierende an der dort installierten Zielrufsteuerung: „Wenn mehr als 20 Leute in den zwölften Stock wollen, kommt trotzdem nur ein Fahrstuhl. So schlau sind die nämlich nicht“, zitiert DIE WELT einen Studenten. Nun, könnte man einwenden, schlauer sind herkömmliche Steuerungen auch nicht. Aber Zielrufsteuerungen können auch viel schlauer sein, wenn sich die Nutzer nämlich zuvor identifizieren. Das myPORT-System von Schindler macht das zum Beispiel vor. Wie das geht, könnt ihr euch beim Park Tower in Zug und bald auch im Frankfurter Omniturm ansehen.
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