Senkrechtstarter in Serien: Black-ish

Das Überraschungsmoment: Ein weißes Mädchen im Aufzug in der Serie Black-ish

Hoch und runter, immer wieder: Aufzüge transportieren Menschen quasi in Serie. Da wundert es kaum, dass der Aufzug auch in TV-Serien oftmals eine große Rolle spielt. Wir schauen hinter die Kulissen und zeigen, warum Fahrstühle die heimlichen Senkrechtstarter in Serien sind. In Black-ish sorgt der Aufzug für eine unheimliche Begegnung.

Comedy-Serie über eine schwarze Familie

Während der Rassen-Segregation gab es in den USA getrennte Aufzüge für Schwarze und Weiße. Doch auch wenn sie aufgehoben ist, sind längst nicht alle Grenzen gefallen. Das zeigt Black-ish. Die Serie setzt sich damit auseinander, was heutzutage afro-amerikanische Kultur in den USA ausmacht. Der Rahmen ist eine Comedy-Familienserie. Drei Generationen leben unter einem Dach. Im Mittelpunkt steht das Paar Andre “Dre” Johnson und seine Frau Rainbow “Bow” Johnson. Zusammen haben sie vier Kinder, denen sie ein gutes Leben ermöglichen können. Doch Dres Vater Earl erinnert immer wieder an die Kämpfe, die Afro-Amerikaner ausfechten mussten, um ihre Stellung in der Gesellschaft zu verbessern. Das führt zu Konflikten zwischen Dre und Earl, aber auch den Eheleuten sowie zwischen Eltern und Kindern. Denn die sozialen Konflikte sind längst nicht vorbei.

Generationenkonflikte, Erziehungsfragen und kulturelle Tradition sind die wichtigsten Themen der Serie. Besonders die Szenen zwischen Anthony Anderson als Dre und Laurence Fishburne gehören zu den Highlights der Comedy. Im Original sind bereits vier Staffeln der ABC-Serie verfügbar. Synchronisiert gibt es bislang lediglich die ersten beiden Staffeln.

Die Grenzen zwischen Schwarzen und Weißen lotet die Serie im Büro von Dre aus. So auch in der vierten Episode der dritten Staffel. Die Aufzugtüren funktionieren hier wie ein Theatervorhang. Hier will Dre in den Aufzug steigen, als die Türen aufgehen und enthüllen, dass sich ausgerechnet ein kleines weißes Mädchen allein in der Kabine befindet. Dres Reaktion sorgt auf der Arbeit und zu Hause für einige Diskussionen.

Black-ish: Das Kind im Aufzug

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2 Kommentare

  1. Ich vermisse von euch einen Beitrag z..B. unter dem Titel “im Bett liegend Fahrstuhl fahren”.
    Das ist in Krankenhäusern üblich.
    Wäre doch gewiß auch eine interessante Story.

    • Jan Steeger

      Überhaupt haben wir bisher den Bettenaufzug hier etwas vernachlässigt. Das holen wir nach. Vielen Danbk für den Hinweis!

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