Das letzte Auf und Ab der Woche im Jahr 2017

Das Auf und Ab der Woche vom 8. Dezember

Was hoch steigt, kann tief fallen. Mal geht es ganz runter, mal steil hinauf. Und wer mit der BILD-Zeitung im Aufzug nach oben fährt… Nun, das wisst Ihr selbst. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wer in dieser Woche auf- und abgestiegen ist. Heute machen wir Schluß mit 2017, freuen uns, dass die Zeit sich Zeit für den Aufzug nimmt und empfehlen dem RB Leipzig selbiges.

Aufsteiger: Wo Sie sich hinstellen, verrät wer Sie sind (Zeit Online)

Das Jahr neigt sich dem Ende und der Aufzug ist angekommen. In der Mitte der Gesellschaft. Im Mainstream: Wenn Zeit Online, eine Seite, die 10 Millionen Leser im Monat erreicht, in einem langen Beitrag “hinter Fahrstuhltüren” blickt, muss der Senkrechtstarter ja einiges richtig gemacht haben. Das ganze Jahr lang haben wir wieder angeschrieben. Gegen die Treppe. Gegen das Parterre. Gegen Links/Rechts. Für mehr Oben und Unten, für ein besseres Auf und Ab, für mehr vertikale Mobilität. Und wenn sich Zeit Online jetzt des Aufzugs in soziologischer, technischer, kultureller und ästhetischer Hinsicht annimmt – eine Würdigung seines Daseins und Soseins – dann war das nicht umsonst. Und wenn wir eines sicher wissen: 2018 steht im Sternzeichen des Aufzugs.
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Mit diesem Aufzug geht es nur hinab. Bild: Schindler

Absteiger: Wir haben die Treppe genommen (Sportbuzzer.de)

Von “Absteiger” mag man im Zusammenhang mit RB Leipzig gar nicht reden. Einer Mannschaft, die solch einen kometenhaften Aufstieg hingelegt auch nur in die Nähe eine Abstiegsgedanken zu bringen, scheint absurd. Aber so absurd wie das Leben, ist auch die Aussage von RB-Leipzig-Chef Oliver Mintzlaff zum Abschluss der Hinrunde: “Wir sind nicht im Aufzug gefahren, wir haben die Treppe genommen.” Ja, warum denn eigentlich, möchte man fragen? Weil RB-Leipzig keine Fahrstuhlmannschaft sein möchte? Wer will das schon. Weil man sich die Vizemeisterschaft hart erarbeitet hat? Ja sicher, aber fährt nicht der Fahrstuhl ganz nach oben? Oder war er vielleicht schon besetzt und Hoeneß hat noch schnell den Tür-zu-Knopf gedrückt? Wir werden es nicht erfahren. Worüber aber alle Ballpoeten, die so gern die Fahrstuhl-Metapher aus dem Hut zaubern, mal nachdenken sollten: Die Treppe führt auch in beide Richtungen.
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Foto: Pixabay

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