Best practice: Flughafen Köln/ Bonn

48 Jahre sind mehr als genug – fand jedenfalls die Flughafen Köln/ Bonn GmbH und beauftragte im Herbst 2015 Schindler mit der Modernisierung der in die Jahre gekommenen Aufzugsanlage in Aufgang 4 in Terminal 1. Nach sechsmonatiger Bauzeit befördern nun seit dem Frühjahr 2016 drei Schindler 6500 Aufzüge bis zu 13 Fahrgäste pro Kabine zu den sieben Haltestellen. Aufgang 4 ist Pilotprojekt und Vorbild für weitere Modernisierungsmaßnahmen.

365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag – der Betrieb im und am Flughafen Köln Bonn ruht nie. 2016 nutzten rund 11,9 Millionen Passagiere das Drehkreuz im Westen. Rund 13.500 Menschen arbeiten in 115 verschiedenen Betrieben und Behörden für den Airport. Rolltreppen und natürlich Aufzüge erleichtern es Passagieren wie auch Besuchern, die 86 Check-in-Schalter und 52 Shops und Restaurants zu erreichen.

Moderner Look: Mit den neuen Aufzügen kam auch eine neue Optik. Fotos: Schindler (3x)

Typisch das Szenario vor Aufgang 4 in Terminal 1. Reisende strömen zu den Check-in-Schaltern. In den Geschäften werden letzte Geschenke und Lesestoff gekauft. Eine Familie stärkt sich mit Getränken und Snacks für den bevorstehenden Flug. In der Sicherheitskontrolle kontrollieren Mitarbeiter das Handgepäck. Ganz normaler Hochbetrieb in Terminal 1. „Hier ist immer viel los“, bestätigt Stephan Demmer, der als stellvertretender Abteilungsleiter Fördertechnik auch für die Planung und Instandhaltung der Aufzugsanlagen im Flughafen verantwortlich ist. Insgesamt verbinden sechs Treppenhäuser mit jeweils drei Aufzügen die sieben Ebenen des Terminals – vom untersten Parkdeck bis zur Besucherterrasse.

Aushängeschild Aufgang 4

Auffälige Optik: Die Signalfarben erleichtern den Passagieren die Orientierung.

2015 entschied die Flughafenleitung, die Aufzüge, die 365 Tage im Jahr und 24 Stunden am Tag ununterbrochen in Betrieb sind, sukzessive zu modernisieren. „Es war an der Zeit, die in die Jahre gekommene Anlage an das moderne Erscheinungsbild des Flughafens anzupassen“, sagt Demmer. Den Anfang machte Aufgang 4. 1968 waren die Aufzüge dort in Betrieb gegangen. Seit Mitte der 80er- Jahre lässt der Flughafen die Aufzüge von Schindler warten.

Bremsen für die Notversorgung

Von der öffentlichen Ausschreibung bis zur Vergabe des Auftrags an Schindler für Aufgang 4 vergingen zweieinhalb Monate. Im Herbst 2015 begann Schindler mit der Modernisierung. Zunächst musste das Unternehmen den Schacht für die drei neuen Aufzüge vom Typ Schindler 6500 aufwendig entkernen. „Die Kabinen sind größer, die Türen höher und breiter“, erklärt Elektromeister Demmer. Für ihn ist Aufgang 4 seit der Inbetriebnahme im Frühjahr 2016 ein „Aushängeschild“. Der Grund: Funktion und Ausstattung der Aufzüge sind auf dem neuesten Stand. Die Schindler 6500 Aufzüge kommen ohne Maschinenraum aus und gewinnen über die Bremsleistung Energie, die unter anderem die LED-Beleuchtung versorgt und Akkus für die Notversorgung speist.

Lesen Sie den ganzen Beitrag jetzt auf der Referenz-Website von Schindler Deutschland – und entdecken dort regelmäßig neue, spannende Projekte aus der Welt der vertikalen Mobilität!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.