Best practice: Grotenkampsiedlung Dortmund

Die Bewohner von 48 Wohnungen in der Grotenkampsiedlung haben gleich doppelten Grund, sich zu freuen. Rund 45 Jahre nachdem die Häuser im Süden Dortmunds gebaut wurden, bieten die sechs Schindler 5500 Aufzüge nicht nur zusätzlichen Wohnkomfort. Die verglasten Vorbauten in Kombination mit den gläsernen Rückwänden der Kabinen gewähren einen weiten Panoramablick ins Grüne.

Bäume, Wiesen und blühende Rapsfelder statt grauer Fassaden und dicker Luft aus Hochöfen: Auch Jahrzehnte nach ihrem Erstbezug Ende der 60er-Jahre hat die Grotenkampsiedlung im Dortmunder Süden nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Ein Vorzeigeprojekt für gediegenen und bezahlbaren Wohnkomfort im Grünen – erst recht nach einer gründlichen Sanierung.

Freier Blick ins Grüne, gute Luft und mit dem Kemnader See das Naherholungsgebiet gleich um die Ecke: Als 1969 die ersten Mieter in die insgesamt 108 Wohneinheiten in der Grotenkampsiedlung zogen, galt das Bauprojekt im Dortmunder Süden an der Stadtgrenze zu Witten als beispielhaft. Ein grünes Idyll im damals noch grauen Ruhrgebiet. Rund 200.000 Kumpel förderten seinerzeit noch mehr als 90 Millionen Tonnen Steinkohle pro Jahr. Im Nu waren die Wohnungen, errichtet von der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft GWG Hombruch-Barop (GWG), vermietet. „Seit dem Erstbezug der Anlage vor fast 50 Jahren stand keine der Wohnungen leer“, sagt Dirk Scheffler, technischer Leiter der GWG. Damit das Areal auch für kommende Generationen so attraktiv bleibt, beschloss die Genossenschaft 2010, die 16 Häuser an der Kruckeler Straße und Grotenkamp zu modernisieren. Weit oben im Lastenheft: Aufzüge für die sechs vierstöckigen Häuser der Siedlung.

Lockerer Untergrund

Kein einfaches Unterfangen, wie sich zeigen sollte. Nachdem die Häuser saniert waren, gerieten die weiteren Arbeiten ins Stocken. Der Grund: Um die Betonscheiben für die Aufzugvorbauten aufstellen zu können, musste die Baufirma erst den Untergrund stabilisieren. Nachdem auf dem Areal die Kohleförderung unrentabel geworden war, hatten die Zechenbetreiber die Hohlräume nur locker verfüllt. „Hätten wir nicht gehandelt, wären die Vorbauten um bis zu vier Zentimeter abgesackt“, erklärt Scheffler.

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