Drei vor zehn vom 7. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Was ging ab diese Woche? Nicht viel. Pink saß fest. Der Mieter darf die Miete mindern. Schindler schaut in die Wolken und Ein-Euro-Jobber sollen den Aufzug ersetzen. Das klingt alles verwirrend? Keine Angst, wir lassen Sie nicht mit dubiosen Andeutungen allein, sondern halten Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Haus und Grundbesitz: Mit Aufzugsdaten Ausfälle vermeiden

Auf den Kühlschrank, der die Milch nachbestellt, sobald sie alle ist, warten wir immer noch. Dafür haben wir jetzt Aufzüge, die ans Internet angeschlossen sind. Na bitte, geht doch! Bloß was habe ich davon? Dieser nicht ganz trivialen Frage geht dieser Woche ein Beitrag im Fachmagazin Haus und Grundbesitz nach. So senden bereits heute jeden Tag Aufzüge und Fahrtreppen von Schindler mehr als 200 Millionen Nachrichten an die Predix-Plattform von General Electric. Das ist eine cloudbasierte Software, die eine große Menge Daten in Echtzeit analysiert. Doch was hat der Nutzer davon, was der Betreiber? Bestellt der Schindler Aufzug jetzt automatisch die Milch nach? Das sicherlich nicht, aber der Aufzug 4.0 macht es beispielsweise möglich, dass Störungen behoben werden können, bevor sie auftreten. Wie das funktioniert, lesen Sie am besten selbst:
Den kompletten Artikel gibt es bei hug-online.com.

Der Teckbote: Was, wenn der Aufzug nicht funktioniert?

Foto: Pixabay

Nein, der Teckbote ist keine Tech-Magazin. Dementsprechend geht es bei der Frage „Was, wenn der Aufztug nicht funktioniert?“, auch gar nicht darum, ob der Techniker bereits informiert ist. Die Frage ist vielmehr, ob der Mieter die Miete mindern darf, wenn der Aufzug lange Zeit defekt ist. Und die Antwort ist schlicht und ergreifend: er darf. Die Erklärung: Der Aufzug ist mitgemietet und zwar: betriebsbereit. Fällt der Aufzug durch eine aufwendige Reparatur länger aus, darf der Mieter seine Miete mindern. Spannend ist in dem Zusammenhang auch die Frage, ob der Erdgeschossbewohner auch an den Betriebskosten für den Aufzug beteiligt werden darf, obwohl er ihn gar nicht nutzt. Wenn der Aufzug bis in den Keller fährt, selbstverständlich, denn dann kann er ihn ja auch nutzen. Aber selbst, wenn der Aufzug nicht in den Keller oder bis zum Dachboden fährt, muss der Erdgeschossbewohner zahlen, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Gewisse Ungenauigkeiten bei Verteilung der Betriebskosten seien hinzunehmen, urteilten die Richter.
Den kompletten Artikel gibt es auf Teckbote.de.

Badische Zeitung: Brücke ohne Fahrstuhl – nun sollen Ein-Euro-Jobber ran

Personen-Aufzug. Bahn Haltestelle Neuhausen Rheinfall Foto: Hauserphoton via Wikimedia Commons

Was, wenn der Aufzug fehlt? Dann müssen eben Ein-Euro-Jobber ran. So zumindest stellt man sich das zumindest in Lahr vor. Dort sorgt derzeit eine Behelfsbrücke dafür, dass die Zugreisenden auf den Bahnsteig gelangen. Für Gehbehinderte, Kranke und Reisende mit viel Gepäck keine wirkliche Option. Also sollen jetzt zwölf Ein-Euro-Jobber mobilitätsbeeinträchtigten oder schwerbepackten Fahrgästen dabei helfen vom und zum Bahnsteig zu kommen. Nach Vorstellung der Stadt und Kommunalen Arvbeitsförderung sollen diese dann in kleinen Gruppen zum Einsatz kommen. Mit der Bahn werde gerade geklärt, zu welchen Uhrzeiten Bedarf besteht. Wie die Aushilfsvertikaltransporteure die Leute dann hoch und runter bringen sollen, wird im Beitrag leider nicht erwähnt. Und wenn Sie das Ganze jetzt für einen schlechten Scherz halten, seien Sie versichert, der Senkrechtstarter versucht, nur gute abzuliefern.
Den kompletten Artikel gibt es auf Badische-Zeitung.de.

Prominent ignoriert: Pink in the elevator

Sollte das ein Zeichen sein, fragt die Promi-Webseite Promicabana, als die Sängerin Pink vor ihrem ersten Auftritt nach vier Jahren im Aufzug stecken bleibt. Wohl nicht, möchte man antworten, eher eine Störung. Pink sitzt das gemeinsam mit ihrer Tochter aus. Selbstverständlich nicht ohne ihre Fans via Instagram daran teilhaben zu lassen. Dabei ignoriert Promicabana in ihrem Bericht über diese Banalität das eigentlich Witzige an diesem Post. Pink schafft es, dort gleich drei Popsongs zu erwähnen, die ihre Situation umschreiben. „It’s getting hot in here“ meint natürlich „You got the style“ von Athlete. „Living in a Box“ dürfte wohl jeder Ü30 kennen. Und Aerosmiths „Love in an elevator“muss man im Senkrechtstarter ja nicht weiter vorstellen.
Diese Geschichte ignorieren wir gewohnt prominent auf Promicabana.de.

Stuck in an elevator (it’s getting hot in here) (love in an elevator) (livin in a box) #help

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