Drei vor zehn vom 9. Juni: Neues aus der vertikalen Welt

Diese Woche haben wir ein wenig Stillstand, etwas Kunst im Aufzug und viel Training auf der Fahrtreppe im Angebot. Einen Elevator-Pitch, der auf der Rolltreppe erfolgt, ignorieren wir hingegen besser. Dafür halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Neues Deutschland: Rolltreppen in Bahnhöfen laufen

Rolltreppen fördern die vertikale Mobilität. Foto: Schindler Group

Rolltreppen fördern die vertikale Mobilität. Foto: Schindler Group

97 bis 98 Prozent der Fahrtreppen auf den Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg funktionieren einwandfrei. Das gilt zumindest zum Zeitpunkt der Prüfung um 8 Uhr, so die Deutsche Bahn. Fällt eine Rolltreppe später am Tag aus, gilt sie statistisch erst als defekt, wenn sie nicht bis 8 Uhr morgens des nächsten Tages wieder in Betrieb ist. Während die Bahn früher eine Fahrquote von 95 Prozent zum Ziel hatte, ist diese nun auf 97 Prozent heraufgesetzt worden. Dass diese auch erreicht werde, liegt laut Neuem Deutschland mit daran, dass die Bahn mittlerweile große Bestände an Ersatzteilen eingelagert habe. Außerdem habe der abgesagte Börsengang dazu geführt, dass Kundenzufriedenheit höher als Wirtschaftlichkeit bewertet werde. Und in den kommenden Jahren dürfte sich die vertikale Mobilität auf berlin-brandenburgischen Bahnhöfen weiter verbessern. So plant die Bahn unter anderem, die Aufzüge und Rolltreppen am Potsdamer Hauptbahnhof sowie in Hennigsdorf zu erneuern.
Den kompletten Artikel gibt es beim Neuen Deutschland.

Der Standard: Museum zeigt Gifs im Aufzug

Wechsel-Ausstellung: The Gif Elevator im New Yorker Museum of the Moving Image. Bild: Detail aus Yellowwhirlaway (2017) von Lorna Mills

Wechsel-Ausstellung: The Gif Elevator im New Yorker Museum of the Moving Image. Bild: Detail aus Yellowwhirlaway (2017) von Lorna Mills

Vor 30 Jahren entstand das erste Gif. Heute sind die animierten Bilder kaum noch aus dem Internet wegzudenken. Kein Scrollen durch den Twitter-Stream, den Facebook-Feed oder durch Buchbesprechungen bei Goodreads kommen ohne Graphics Interchange Format aus. Das New Yorker Museum of the Moving Image nimmt den 30. Geburtstag zum Anlass für eine Ausstellung im Fahrstuhl, berichtet der Standard. Ein Jahr lang werden wechselnde Gifs an den Wänden und der Decke des Aufzugs zu sehen sein.
Den kompletten Artikel gibt es beim Standard.

Anzeiger von Uster: Training für den „SkyRun“

Der SkyRun Frankfurt startet am 11. Juni im Messeturm. Foto: Wikimedia/Norbert Nagel

Der SkyRun Frankfurt startet am 11. Juni im Messeturm. Foto: Wikimedia/Norbert Nagel

Zur vertikalen Mobilität gehören selbstverständlich auch Treppenläufe. Am Sonntag, 11. Juni, ist es wieder soweit: Dann startet mit dem „SkyRun“ eine der wichtigsten Sportveranstaltungen dieser Art. Mit dabei sind in diesem Jahr Feuerwehrleute aus der Schweiz. Aus Uster und Mettler-Toledo hat sich eine Gruppe gebildet, die die 61 Stockwerke in voller Feuerwehrmontur laufen will. Die Montur wiegt rund 25 Kilogramm, so der Anzeiger von Uster. Die Teilnehmer haben daher vor dem Event fleißig trainiert. Eine passende Trainingsstätte zu finden, ist jedoch nicht leicht. Die Feuerwehrleute übten daher zunächst auf einer Rolltreppe. Und zwar auf einer fahrenden in einem Einkaufszentrum. In Frankfurt wollen sie im Treppenhaus nicht mehr als 15 Minuten unterwegs sein. Wer wissen möchte, wie schwer das ist, schnalle sich einen 25 Kilogramm schweren Rucksack um und übe im nächsten Einkaufszentrum. Oder er probiert einen Aufzug-Marathon.
Den kompletten Artikel gibt es beim Anzeiger von Uster.

Prominent ignoriert: Elevator Pitch auf der Rolltreppe

Reality-TV à la Apple: Planet of the Apps Foto: Apple Music

Reality-TV à la Apple: Planet of tue Apps. Foto: Apple Music

Der Elevator Pitch gehört zur Welt der digitalen Start-ups wie der Aufzug zum Hochhaus. In „Planet of the Apps“ haben Entwickler 60 Sekunden Zeit, um eine Jury von ihrer Idee zu überzeugen. Schaffen sie es, fahren sie auf der Rolltreppe nach unten, berichtet Macwelt. In der Jury sitzen mit Gwyneth Paltrow, Jessica Alba und will.i.am drei Künstler, die ihr Geld zum Teil bereits in Firmen investiert haben. Gary Vaynerchuck, der vierte Juror, hatte damit bereits am meisten Erfolg. Er steckte bereits Geld in Uber und Snapchat. Episode 1 der Reality-TV-Show stellt Apple Music noch kostenlos zur Verfügung, danach sollen auch die Zuschauer zahlen. Beim Senkrechtstarter warten wir lieber auf die fertig entwickelten Apps.
Den kompletten Artikel gibt es auf Macwelt.de.

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