Drei vor zehn vom 2. Juni: Neues aus der vertikalen Welt

Diese Woche musste der Aufzug für einiges herhalten. In Disneyland wird er zum Fahrgeschäft, in Wuppertal zur Toilette und bei YouTube taugt er nur noch als Kulisse für Interviews. Was ist los mit der vertikalen Mobilität? Es wird wohl einfach Zeit, dass die Aufzüge auch im digitalen Zeitalter ankommen. Vielleicht schließt sie ja mal einer an das Internet an? Bis dahin halten wir Sie gern auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

com! professional: Neue Wachstums-Chancen für Unternehmen

Wenn ein Beitrag mit dem Satz beginnt: „Immer mehr Unternehmen erkennen die Potenziale von IoT-Projekten.“ kommen wir nicht daran vorbei. Immerhin geht es nicht nur um die Aufzugsbranche im Allgemeinen, sondern um den Schweizer Hersteller Schindler im Besonderen. Denn: „Die modernen Fahrstühle des Herstellers melden einen Ausfall sofort an die Service-Zentrale. So ist in vielen Fällen ein Techniker bereits unterwegs, bevor der Kunde den Ausfall seines Aufzugs überhaupt bemerkt hat.“ Aufmerksamen Lesern kommt das sicher bekannt vor. Allen anderen sei verraten, dass es eher ungewöhnlich ist, dass ein Aufzugsunternehmen als Trendsetter herhalten muss. Umso wichtiger ist es, das gebührend und häufig zu würdigen.
Den kompletten Artikel gibt es beim Com-Magazin.

Standard.at: Der Fahrstuhl des Schreckens

Im Disney-Vergnügungspark in Kalifornieren gibt es eine neue Attraktion: den „Guardians of the Galaxy“-Ride. Dabei sitzen die Gäste in einem überdimensionierten Fahrstuhl, der 40 Meter im freien Fall in die Tiefe stürzt. So tief, so gut. Aber nicht für den Reporter des Fernsehsenders ABC 30, der das einmal ausprobieren möchte. Möglicherweise hätte er lieber die Treppe nehmen sollen.
Den kompletten Artikel gibt es bei Standard.at.

Solinger Tageblatt: Aufzug mitten in Wuppertal wird zur Toilette

Der Senkrechtstarter weiß von vielen Metamorphosen des Fahrstuhls zu erzählen: Aufzüge, die zur Rakete werden, zum Museum oder zur Galerie sind hier längst bekannt. Bisher unerwähnt geblieben ist allerdings der Aufzug, der zur Toilette wird. Und er ist kein Einzelfall. Dass gerade der Fahrstuhl als Nicht-Ort zum stillen Örtchen mutiert, ist nicht nur in Wuppertal ein Problem und wohl nicht ausschließlich dem Mangel an Bäumen geschuldet. Problematisch ist es – von hygienischen und olfaktorischen Gründen einmal abgesehen – vor allem darum, weil eine Doppelnutzung aus rein materialtechnischen Erwägungen kaum möglich ist. Der Urin setzt den Kontaktschaltern zu, diese korrodieren, der Aufzug fährt nicht mehr und wird schließlich ganz zur Toilette. Schade drum.
Den kompletten Artikel gibt es beim Solinger Tageblatt.

Prominent ignoriert: Das deplatzierte Interview

Diese Woche gab es mehr zu ignorieren als zu erwähnen. Insofern ignorieren wir auch nicht ganz konsequent den angeblichen Trend des Pussy Slapping, der sich auch gerne mal in vertikalen Verkehrsmitteln manifestiert. Stattdessen wenden wir uns der YouTube-Reihe „Das fehlplatzierte Interview“ zu, dessen Konzept es nach eigener Aussage ist, die Moderatorin an einem „verückten Ort“ ein Interview führen zu lassen. Warum nun ein Aufzug ein solch verrückter Ort ist, versteht der Senkrechtstarter zwar nicht, ebenso wenig, warum dieses Interview deplatziert sein soll. Dafür sind mit den Playback-Zwillingen Lisa & Lena dieses Mal Gäste am Start, von denen unsere ältere Leserschaft noch sicher nichts gehört hat und das sollte man im Sinne des Generationendialogs schleunigst ändern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.