Drei vor zehn vom 16. Dezember: Neues aus der vertikalen Welt

Willkommen in den Zukunft. Bald bestellen wir unsere Pizza im Aufzug. Die Fahrtreppen fahren und fahren. Der Heimlift will auch ganz nach oben und wir präsentieren heute nichts als Fakten. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Handelszeitung: Schindler und Co. arbeiten am Lift der Zukunft

Aufzüge sorgen wieder für Schlagzeilen. Und das ist die gute Nachricht: für positive Schlagzeilen. Und das dürfte nicht mal am Zeitalter des Postfaktischen liegen, denn für das mediale Interesse am Fahrstuhl gibt es gute Gründe: Nach dem 150-jährigen Auf und Ab wird der Senkrechtfahrer auf einmal intelligent. Warum sollte man nicht beim Aufzugsfahren auch gleich ein Essen bestellen oder den Einkauf erledigen können, sagt etwa Schindler-Chef Thomas Oetterli. Thyssenkrupp hat 40 Millionen Euro in einen 246 Meter hohen Testturm im baden-württembergischen Rottweil investiert. Dort soll ein Aufzug getestet werden, der sogar horizontal fahren kann. Alle großen Hersteller arbeiten mit gewichtigen Partnern wie General Electric, IBM und Microsoft an der vorausschauenden Wartung übers Internet. Trsötlich auch für den Senkrechtstarter dass in postfaktischen Zeiten wenigstens die Aufzüge Tatsachen schaffen.
Den kompletten Artikel gibt’s auf handelszeitung.ch.

Tagesspiegel: Rolltreppen in Berlin

Ob auch die Fahrtreppen mal intelligent werden, bleibt abzuwarten. Erst mal sollten sie vielleicht einfach laufen. Das tun sie nämlich viel zu selten. So zumindest in der Wahrnehmung vieler Nutzer und auch von Tagesspiegel-Redakteur und ÖPNV-Experte Klaus Kurbjuweit. Doch wie so häufig kommen auch in dieser Frage gefühlte und gezählte Wahrheit nicht zur Deckung: Denn bei den Berliner Verkehrsbetrieben lag die mittlere Dauer eines Ausfalls von Fahrtreppen zwischen Juli 2015 und Juni 2016 bei durchschnittlich bei 0,79 Tagen. Anders ausgedrückt: In einem Jahr sind die Fahrtreppen in Berliner Nahverkehr im Schnitt einen Tag lang ausgefallen. Was der Durchschnitt allerdings verdeckt: Eine Fahrtreppe stand in der genannten Zeit 92,6 Tage still. Das ist Fakt.
Den kompletten Artikel gibt’s auf tagesspiegel.de.

Die Welt: Wenn der Heimlift plötzlich bei Schöner Wohnen auftaucht

Noch ein Fakt: Es gab Aufzüge und Treppenlifte. Jetzt gibt es auch Heimlifte. Das ist ein Zwischending. Ein Aufzug ohne Schacht. Ein Lift im eigenen Heim, nicht nur für Menschen mit Gehproblemen, sondern auch als „Lifestyle-Produkt“, wie die Kölner Anbieter ihn anpreisen: Der Preis liegt allerdings auch deutlich über dem Treppenlift. Kommentieren wollen die Treppenlift-Anbieter das Ganze trotzdem nicht. Man redet ja nicht über andere. Da sind wir beim Senkrechtstarter doch ganz anders drauf.
Den Beitrag gibt’s auf welt.de.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Prominent ignoriert: Vertikal Urinal

Das machen wir so kurz, wie es dem Fakt angemessen ist, dass ein Lieferant offensichtlich einen Aufzug mit einer Toilette verwechselt hat. Dabei stört ihn nicht einmal die Überwachungskamera, die das Geschehen festhält. Und weil man dieses im Netz kursierende Video nicht einfach ignorieren kann, muss Focus Online das natürlich aufnehmen. Und weil der Senkrechtstarter ja auch einen vertikal-pädagogischen Auftrag hat, ignorieren wir das zumindest prominent.
Das Video gibt’s unter focus.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.