Monat: November 2016

Der Bauwelt Kongress 2016: Gewohnt produktiv

Bereits zum dritten Mal lädt die Architekturzeitschrift Bauwelt zum Kongress nach Berlin ein. Nachdem in den vergangenen Jahren die „Generation Stadt“ und die „Zukunft Energiewende“ Themen waren, soll es dieses Mal um die produktive Stadt gehen. Wer dabei sein will, wenn sich morgen die Türen des Hauses der Berliner Festspiele zum Bauwelt Kongress 2017 öffnen, sollte sich hier noch schnell anmelden.

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Gläserne Aufzüge schaffen Komfort und Transparenz

Warum die Aufzüge immer verstecken? In Dortmund hat die GWG Hombruch-Barop eG die Grotenkampsiedlung umfangreich modernisiert. Eine hohe Bauqualität und ein zeitgemäßer Wohnkomfort standen dabei ganz oben auf der Agenda. Das zeigt sich nicht zuletzt bei den neuen Aufzugsanlagen, die als großzügig belichtete Vorbauten an die vorhandenen Treppenhäuser errichtet wurden.

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Funkelnder Hotelturm für Hamburg-Harburg

Neuer Glanz für den Binnenhafen in Hamburg-Harburg: Ein Hotelturm soll nicht nur Gäste aus aller Welt anziehen, sondern auch architektonisch ein Blickfang sein. Die gefaltete Glasfassade ist so geplant, dass unterschiedlich geneigte Glaselemente das Sonnenlicht reflektieren. Das so enstehende Funkeln wird schon von Weitem zu sehen sein. Mit diesem Konzept überzeugte der Hamburger Architekt Tim Hupe die Jury und gewann den Fassadenwettbewerb für das Hochhaus.

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Drei vor zehn vom 25. November: Neues aus der vertikalen Welt

Die Renaissance des Wolkenkratzers steht ins Haus. Aufzüge stürzen nicht ab und falls doch, legt man sich hin. Donald Trump zeigt uns zehn goldene Mittelfinger. So hoch, so gut.  Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

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#liftclip: Letzte Frage nachgeschoben

In unserer Reihe #liftclip zeigen wir Videos aus der vertikalen Welt. Das können Pranks sein, Fiktives, Reales und Banales. In die beiden letztgenannten Kategorien gehören so manche Promi-Interviews. Der MDR versucht für seine Jugendwelle „Jump“ seine Gespräche mit Musikern dadurch aufzumotzen, dass der Redakteur die letzte Frage im Fahrstuhl auf der Fahrt nach unten stellt. „Eine Frage habe ich noch“ heißt das Format. Diese Frage wird in kurzen Clips beantwortet, zumeist verbal, manchmal aber auch mit ein wenig Action. Doch seht selbst:

Wie man ein Hochhaus baut und darin wohnt

Für Kinder ist bereits ein Einfamilienhaus riesengroß – Hochhäuser sind für sie Giganten, die in den Himmel wachsen. Und auch Erwachsene haben diese Vorstellung, wie der Begriff „Wolkenkratzer“ verrät. Die englische Entsprechung ist der „skyscraper“. Ein Software-Entwickler aus New York hat seine App so genannt. Kinder und Erwachsene können mit ihr entdecken, wie man ein Hochhaus baut und darin wohnt.

Mit dem Bau geht es dann auch los. Ein paar Wischer und Taps auf das Display lassen das Hochhaus Stockwerk um Stockwerk bis zur 80. Etage wachsen. Anders als in der realen Welt der Glasfassaden werden die Gebäude in der Skyscraper-App aber bunter. Die Spieler dürfen nämlich selbst die Farbe der Fassade und das Aussehen der Spitze des Wolkenkratzers bestimmen. Und das gleich für mehrere Hochhäuser, die zusammen eine Skyline bilden.

Im Fahrstuhl durchs Hochhaus

Um die Größenverhältnisse zu verdeutlichen, und natürlich den Spaß zu erhöhen, versenken Schwergewichte in einer Animation das Fundament des Hochhauses im Boden. Blauwal, Elefant und Motorjachten künftiger Penthouse-Bewohner lassen das Gebäude absacken. Nach der Fertigstellung geht es dann stilecht per Fahrstuhl hinein ins Hochhausleben. Auf einigen Etagen wird gearbeitet, auf anderen schaut man Bewohnern zu, wie sie in der Küche werkeln oder die Betten im Schlafzimmer machen.

Kleine Katastrophen simmuliert die App. Fotos: Tinybop

Kleine Katastrophen simmuliert die App.     Screenshots: Tinybop

Der glückliche Alltag hält jedoch nicht lange an. Schnell werden die jungen Entdecker von der Realität eingeholt. Wie jeder Vermieter aus Erfahrung weiß, geht in einer Immobilie auch mal etwas kaputt. In der App sind das Schäden an Wasserrohren und Stromleitungen. Und auch größere Katastrophen, vom Feuer, über Erdbeben bis hin zu einem Dinosaurierangriff auf das Hochhaus, werden in der App simuliert. Für ein glückliches Ende ist aber schnell gesorgt – notfalls mit Hilfe der Eltern.

App simuliert das Leben im Wolkenkratzer

Der spielerische, intuitive Ansatz und die bunten Illustrationen passen gut ins Apple-Design. Das ist vielleicht ein Grund dafür, warum es die App bislang lediglich für iOS gibt und nicht für das weiter verbreitete Android. Ein anderer könnte sein, dass der Zugang beschränkt sein soll – ganz wie in den oberen Etagen eines echten Hochhauses.