Drei vor zehn vom 7. Oktober: Neues aus der vertikalen Welt

Bald werden Moleküle Aufzug fahren und wir werden vom Space Elevator aus die Erdkrümmung sehen. Schon heute können Rolltreppen Rollstühle transportieren und in den kleinsten Räumen ganz große Geschichte entstehen. Aber lesen Sie selbst. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Heute.de: Wenn Moleküle Aufzug fahren können

Moleküle: kleine Kerle, ganz groß

Höher geht’s in der Wissenschaft nicht. Doch das ist nicht der Grund, warum sich der Chemie-Nobelpreisträger Bernard Feringa fühlt wie die „Brüder Wright“. Vielmehr liegt es unter anderem an dem molekularen Aufzug, für den der Niederländer Feringa (Universität von Groningen) zusammen mit dem Franzosen Jean-Pierre Sauvage (Universität von Straßburg) und dem Briten J. Fraser Stoddart (Northwestern University, Illinois) diese Woche den Chemie-Nobelpreis erhalten hat. Für den Senkrechtstarter ist das ebenfalls ein absolut erhebender Moment. Denn offenkundig ist es das erste Mal in der Geschichte der vertikalen Mobilität, dass ein Aufzug – nun nicht ganz der Aufzug, aber dessen Erfinder –  mit dem Nobelpreis geehrt wird. Wofür genau, und was diese molekularen Maschinen eigentlich sind, haben wir ja bereits hier erläutert.
Den kompletten Artikel gibt’s auf heute.de.

Die Zeit: Stimmt’s, dass man hoch oben die Erdkrümmung sehen kann?

Foto: NASA via Wikimedia Commons

Und von der Chemie schnell weiter zur Physik. Christoph Drösser widmet sich in seiner Kolumne „Stimmt’s“ in der Zeit immer wieder mal Fragen der vertikalen Mobilität, etwa dieser und jener. In dieser Woche geht es noch viel höher hinaus: Kann man am Strand, von einem Hochhaus oder aus einem Flugzeug die Erdkrümmung erkennen, fragt ein Leser. Nun, wenn wir die Leute ausschließen, die sowieso einen Knick in der Optik haben, läßt sich, so das Fazit Drössers, festhalten, dass von der Erde aus noch kein Mensch den gekrümmten Horizont gesehen habe. Die magische Grenze liege wohl, da sind sich die Experten erstaunlich einig, bei 10.000 Metern. Ab dieser Höhe sei die Krümmung erkennbar. Als passionierter Aufzugsfahrer enthält sich der Senkrechtstarter deshalb der Meinung und wartet noch auf den Space Elevator, um das zu verifizieren.
Den kompletten Artikel gibt’s auf zeit.de.

Bizeps.at: Rollstuhlgerechte Rolltreppen in Japan

Mit dem Rollstuhl nicht auf die Rolltreppe? Nicht so in Japan, wie ein Praxisbericht auf Bizeps, einer Nachrichtenplattform zum Thema Selbstbestimmung und Gleichstellung für Menschen mit Behinderungen, zeigt. Dort sind Fahrtreppen im Einsatz, bei denen mehrere Stufen eine Plattform bilden können, auf der dann ein Rollstuhl Platz findet. Auf diese Weise können auch U-Bahnhöfe, die keinen Aufzug haben, für Menschen im Rollstuhl zugänglich gemacht werden. Um diese Fahrtreppen zu nutzen, muss allerdings erst per Schlüsselschalter der Plattformmodus aktiviert werden. Wie das genau funktioniert, ist auf einem Video im Beitrag zu sehen. Ob es solche Fahrtreppen in Deutschland auch gibt, und wenn nein, warum nicht, wird eine Recherche-Aufgabe des Senkrechtstarter werden. Sachdienliche Hinweise bitte einfach in die Kommentare.
Den Beitrag gibt’s unter bizeps.at.

Prominent ignoriert: Hit me Baby one more time!

Screenshot: Family Guy

Es war die Aufzugsaufregergeschichte 2014. Ein Überwachungsvideo zeigte Handgreiflichkeiten zwischen dem Rapper Jay Z und Solange, der jüngeren Schwester seiner Frau Beyoncé. Wie sich bei Google Trends (siehe unten) gut zeigen lässt, löste seitdem kein anderes Ereignis im Zusammenhang mit einem Aufzug so viele Anfragen zum Suchbegriff „elevator“ aus wie dieses. Das spricht natürlich einerseits für die mediale Relevanz dieses Ereignisses, andererseits aber auch dafür, dass der Aufzug an sich offenkundig nur als relevant wahrgenommen wird, wenn sich ein Promifight darin abspielt. Das ist leider die harte Realität, der der Senkrechtstarter täglich entgegentreten muss. Heute belassen wir es allerdings dabei, darauf hinzuweisen, dass oben erwähntes vertikal-mobiles Großereignis in der Comicserie Family Guy jetzt nachgespielt wird. Also, wer es noch nicht kennt, kann jetzt eine Bildungslücke schließen oder es einfach zum zweiten Mal ignorieren.
Den Beitrag gibt’s unter bigfm.de.


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