Drei vor zehn vom 21. Oktober: Neues aus der vertikalen Welt

Der Hund schafft es nicht in den Fahrstuhl, die Ente schon und für die FAZ ist Aufzugfahren sowieso ein Horrortrip. Warum allerdings das Handydisplay von Nina Bott dunkel bleibt, weiß ganz allein der Wind. Aber selbst Bob Dylan gibt derzeit keine Antwort. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Bild.de: Mann rettet Hund vor dem Fahrstuhl

Screenshot

Aufzugstür und Hundeleine – beide verbindet eine leidvolle Geschichte. Wenn letztere in ersterer eingeklemmt wird, endet es meistens nicht gut für den Vierbeiner. Moderne Lichtgitter, die bei neuen Aufzügen dafür sorgen, dass so etwas nicht passiert, zählen leider noch nicht zum Standard. Umso schöner, wenn wir jetzt sehen, wie so eine verfangene Situation in letzter Sekunde noch gerettet werden kann. So geschehen in einem Hotel im amerikanischen Greenville: Als der Hotelmanager sah, dass die Leine eines kleinen Hundes von den Aufzugstüren eingeklemmt ist, griff er geistesgegenwärtig ein und zog so stark an der Leine, bis diese riss. Auch wenn das gerade noch mal gut gegangen ist, rät der Senkrechtstarter: Im Zweifelsfall nehmen Sie die Treppe oder Ihren Hund auf den Arm.
Den kompletten Artikel gibt’s auf bild.de.

FAZ: Horror im Fahrstuhl

Aber liebe FAZ, diese Überschrift ist doch ein ganz klarer Fall von Clickbaiting. Denn in der Kolumne „Nine to five“, die so übertitelt ist, geht es doch lediglich um Typen, die man morgens auf dem Weg ins Büro im Aufzug trifft. Neben dem Begrüßungsverweigerer steigen sodann die Wand- und Bodenanstarrer ein und selbstverständlich kommt dann noch der unvermeidliche Auf-das-Smartphone-Starrer hinzu. So wird die allmorgendliche Aufzugsfahrt zum Horrortrip. Dennoch: Die FAZ gibt uns auch Tröstliches mit auf den Weg die Fahrt: Es soll wohl gelengtlich auch der „Mensch unter den Aufzugfahrer“ anzutreffen sein, jemand, der grüßt, den Blickkontakt nicht meidet und sogar zu launischen Bemerkungen in der Lage ist. Der Senkrechtstarter kennt sogar noch ganz andere Typen unter den Vertikalfahrern, aber das ist eine ganz andere Etage.
Den kompletten Artikel gibt’s auf faz.net.

Augsburger Allgemeine: Lautlos in den zwölften Stock gleiten

Foto: blu-news.org, Wikimedia Commons

Das ist keine Ente. Doch ist es. Selbst wenn sie in der Zeitung steht. Bereits seit einigen Jahren versucht die Zeitungsente Paula Print junge Leser wieder für die Tageszeitung zu begeistern. Für die Augsburger Allgemeine ist sie jetzt sogar in den Aufzug gestiegen und wollte alles ganz genau wissen: Kann ein Aufzug abstürzen? Wann kann er steckenbleiben? Was muss ich tun, wenn das passiert? Paula Print fragt, recherchiert, schreibt alles auf und herauskommt ein informativer, verständlicher Beitrag für Groß und Klein über den Aufzug. Der Senkrechtstarter ist sehr angetan und fragt sich, ob die Zeitungsente nicht auch einmal Fahrtreppen fahren möchte..
Den Beitrag gibt’s auf augsburger-allgemeine.de.

Prominent ignoriert: Das schwarze Display der Nina Bott

Foto: Instragram / Nina Bott

Nina Wer? Nina Bott, Schauspielerin und neue Moderatorin des Vox-Promi-Magazins „Prominent!“ hat ein Elevator-Selfie auf Instagram gepostet! Für den Senkrechtstarter ist es nichts Neues und wenig verwunderlich, dass Menschen so etwas tun. Bemerkenswert ist das Selbstporträt aber dennoch, schließlich ist das Display des Smartphones, mit dem die Schauspielerin sich fotografiert, schwarz. Wie kann das sein? Immerhin hat doch die technische Möglichkeit, sich selbst im Moment des Auslösen im Display zu betrachten, das Phänomen des Selfies überhaupt erst groß gemacht. Wie also lässt sich erklären, dass auf dem Display von Nina Bott im eigentlichen Sinne des Wortes nichts zu sehen ist? Die Bunte vermutet, dass Frau Bott eine Anti-Spy-Folie verwendet, um ihr Display vor den neugierigen Blicken anderer zu schützen. Der Senkrechtstarter ist da deutlich weniger neugierig und schützt sich durch Ignoranz vor den Selfies der Anderen.
Den Beitrag gibt’s unter bunte.de.

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