Drei vor zehn vom 30. September: Neues aus der vertikalen Welt

Halle hat die Rechnung ohne den Paternoster gemacht. Regensburg rettet immer mehr Personen aus Aufzügen und weiß nicht warum. Berlin steigt sich selbst aufs Dach und will da wohnen. Und Elon Musk? Ach, lesen Sie selbst. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Mitteldeutsche Zeitung: In Halle rechnet man nicht mehr mit Paternoster

Biuld: Dagmar Schmidt/ Wikimedia Commons

Das Rathaus in Halle. Bild: Dagmar Schmidt/ Wikimedia Commons

In Halle, in Halle, da werden die Paternoster nicht alle. Ganz im Gegenteil, muss man leider sagen. Denn um den Paternoster im Hallenser Rathaus zu retten, müsste die Stadt 300.000 Euro in die Hand nehmen. Dieses Geld ist notwendig, um den Rundläufer, der seit 2011 stillsteht, so herzurichten, dass er den strengen Vorgaben von Frau Nahles‘ Betriebssicherheitsverordnung (unter Aufzugsfreaks auch Vatermörderverordnung genannt) entspricht. Es bestünde allerdings auch die Möglichkeit, modene Aufzüge in den Paternosterschächten zu installieren. Diese Variante schlüge allerdings mit 330.000 Euro zu Buche. Kein Wunder also, dass sich der Oberbürgermeister für Variante drei entschieden hat: „Wir lassen alles, wie es ist, und sparen die 300.000 Euro.“ Und so dreht sich die Paternosterposse immer schön weiter.
Den kompletten Artikel gibt’s auf mz-web.de.

Mittelbayerische Zeitung: Immer öfter im Aufzug gefangen

Da ist etwas faul im Städtchen Regensburg. Immer öfter muss die Regensburger Berufsfeuerwehr ausrücken, um Personen aus Aufzügen zu befreien. In neun von zehn Fällen sei das zwar innerhalb von zehn Minuten erledigt, gibt diese zu Protokoll. Und wenn gar nichts mehr helfe, dann mache man eben was kaputt. Doch nicht nur mehr Personenbefreiungen stünden auf der Rechnung, auch der Missbrauch des Notrufs nehme zu. Und das obwohl 150 Euro Strafe die Delinquenten erwarte. Spätestens an dieser Stelle fragt sich aber der geneigte Leser, ob denn nun der Grund  für die steigende Anzahl von richtigen und falschen Aufzugsnotrufen in Regensburg noch gennant wird. Und ohne vorzugreifen, verraten wir: nein. Dafür schließt der Beitrag mit einem weiteren bemerkenswerten Mut zur Lücke: „Wie viele Aufzüge es in Regensburg gibt, war übrigens weder von der Stadt, der Feuerwehr oder dem TÜV zu erfahren.“ Na, prima.
Den kompletten Artikel gibt’s auf mittelbayerische.de.

Berliner Morgenpost: Häuser auf den Dächern von Häusern

Platz ist in der kleinsten Hütte. Bild: Cabin Spacey

Wenn’s unten eng wird, nun, dann ziehen wir einfach nach oben. Und da auf den Dächern Berlins – abgesehen von gelegentlichen Tauben und Roofern – jede Menge Platz ist, möchten die Berliner Architekten Simon Becker und Andreas Rauch eins draufsatteln. Ein Mikrohaus von 25 Quadratmetern direkt oben aufs Dach. Doch was heißt hier eins? Der Bausenator Andreas Geisel spricht von 50.000 Wohnungen, die auf Berliner Dächern Platz fänden. Doch zuerst einmal wollen Becker und Rauch mit ihrem Startup Cabin Spacey ein Häuschen auf einem Berliner Dach realisieren. Zwischen 50.000 und 70.000 Euro soll es kosten und vor allem aus Glas und Holz bestehen. Ob die Berliner es hingegen gut finden, wenn ihnen jemand aufs Dach steigt, bleibt abzuwarten.
Den Beitrag gibt’s unter morgenpost.de.

Prominent ignoriert: Fly me to the Mars, Elon!

Elon Musk. Foto: NASA/Dimitri Gerondidakis, Wikimedia Commons

Elon Musk. Foto: NASA/Dimitri Gerondidakis, Wikimedia Commons

Im Silicon Valley geht bekanntlich alles etwas schneller und nachdem Tesla-Chef Elon Musk bereits der Autoindustrie beim Thema Elektromobilität davongefahren ist, will er selbiges nun auch in der Vertilkalen versuchen. Vollmundig kündigte er nun für 2024 den ersten Marsflug mit einer 122 Meter langen Superrakete aus seiner Weltraumschmiede SpaceX an. 100 Personen sollen damit zum Mars gelangen. Ein erster Schritt zur Besiedlung des Planeten, denn langfristig sollen sich in der Vorstellung Musks hier eine Million Menschen niederlassen. Weil der Senkrechtstarter aber ein bekennender Fan des Weltraumfahrstuhls ist und lieber den Mann auf dem Mond besucht als Elon Musk auf dem Mars, buchen wir uns jetzt noch kein Ticket – zumal uns die 200.000 Dollar dafür fehlen.
Den Beitrag gibt’s unter tagesspiegel.de.

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