Drei vor zehn vom 16. September: Neues aus der vertikalen Welt

Ein Aufzugsbetreiber antwortet nach sieben Monaten auf einen Notruf. Studenten bauen den Aufzug ins All. Frau Knigge steigt mit dem Handelsblatt in den Aufzug. Und dann wären da noch Kendall und Kylie Jenner. Wer? Ach, lesen Sie selbst. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Stern.de über einen Aufzugsnotruf und die Antwort nach sieben Monaten

Gut Ding will Weile haben, dachte sich wohl das US-Bahnunternehmen Amtrak, als es über Twitter erfuhr, dass Amanda Carpenter in einen ihrer Aufzüge feststeckt. Die frühere Kommunikationschefin des republikanischen Politikers Ted Cruz hatte am 14. Februar einen Hilfe-Tweet an ihre 90.000 Twitter-Follower gesendet, als sie am Flughafen Baltimore im Aufzug steckenblieb.

Amtrak handelte nicht überstürzt, sondern fragte schon sieben (sic!) Monate später vorsichtig bei Amanda Carpenter nach, ob sie denn immer noch im Aufzug stecke. Das mag man als zynisch betrachten, aber immerhin kann sich Amtrak nicht vorwerfen lassen, auf Kundenfragen nicht zu reagieren. Und außerdem hat die irre Geschichte auch eine ganz einfache Auflösung.
Den kompletten Artikel gibt’s auf stern.de.

Die Süddeutsche Zeitung über Studenten, die den Aufzug ins All bauen

Künstlerische Darstellung eines Weltraumliftes. Bild: Wikimedia

Der Traum vom „Space Elevator“ ist jetzt schon mehr als 100 Jahre alt. Dass er nichts von seiner Faszination verloren hat, bewiesen in der vergangenen Woche wieder findige Studenten auf der „European Space Elevator Challenge“ an der TU München, einem internationalen Wettbewerb zur Entwicklung sogenannter Weltraumaufzüge. Weil aber das All doch sehr weit weg ist, testen die Teams, die beim Wettbewerb antreten, ihre Kletteraufzüge an einem 100 Meter langen Seil, das an einem Heliumballon befestigt ist. Und genau in diesem Punkt liegt auch die Erklärung dafür, warum es den Weltraumaufzug trotz aller Tüftelei und großer Ambitionen immer noch nicht gibt: Wenn’s nicht am Menschen liegt, dann eben am Material. Ein 36.000 Kilometer langes Seil, dass die enormen Fliehkräfte und das eigene Gewicht aushält, kann noch nicht hergestellt werden.
Den kompletten Artikel gibt’s auf sz.de.

Das Handelsblatt steigt mit Frau Knigge in den Fahrstuhl

Das Verhalten im Aufzug gibt immer wieder Anlass zur Diskussion. Dabei ist doch alles so einfach. Einsteigen, freundlich grüßen, nicht auf den Boden oder an die Decke starren. Nicht telefonieren. Nicht dies. Nicht das. Ja, was den eigentlich? Nur gut, dass sich Handelsblatt-Kolumnistin Sabina Wachtel eine Knigge-Beraterin in den Aufzug geholt hat. Und von dieser können wir alle noch etwas lernen, zum Beispiel: die Wende. Sie haben noch nichts von der Wende gehört? Na, dann: „Die Wende geht so: vorwärts durch die geöffnete Tür – komplett natürlich, dann eine leichte Drehung nach links oder rechts, und Achtung: freundlich Guten Tag sagen (sofern jemand drinnen ist natürlich), im Drehen, noch bevor man die endgültige Position gefunden hat. Der Profi (also zukünftig ich) nimmt sogar in der Bewegung bereits ersten Blickkontakt auf.“
Den Beitrag gibt’s unter handelsblatt.de.

Prominent ignoriert: Kendal & Kylie Jenner stecken fest

Auch in früheren Zeiten werden Prominente der A-, B- und C-Kategorie schon mal im Aufzug steckengeblieben sein. Glücklicherweise gab es aber noch keine Transparenzgesellschaft und das Dauerpublikationsgebot der Aufmerksamkeitsökonomie, das zumindest für die nicht ganz so Prominenten gilt. Dementsprechend mussten Kendal und Kylie Jenner, hauptberuflich Schwestern von Kim Kardashian – die gestern übrigens von der Gala zur Verliererin des Tages gekürt wurde -, die Welt daran teilhaben lassen, wie sie bei der News York Fashion Week im Aufzug feststeckten. Nach einer halben Stunde und einigen Snaps, Tweets, Instas waren sie wieder draußen. Und weil der Senkrechtstarter selbst nur ein kleiner Teil dieser Medienmaschinerie ist, kommen wir nicht umhin diesen Vorfall prominent zu ignorieren. Wie diese Geschichte weitergeht – „und jetzt kommt der Hammer“ – lesen sie übrigens in der Fachpresse: zum Beispiel in der Grazia.

kendall via snapchat #kendalljenner #kendalljennersnapchat

Ein von KENDALL JENNER (@kendalljennr.snapchat) gepostetes Video am

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