Drei vor zehn vom 12. August: Neues aus der vertikalen Welt

Schindler zieht Großauftrag an Land, Zeitung porträtiert Aufzugliebhaber und Sportler sitzen im Fahrstuhl fest. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Schindler gewinnt millionenschweren Großauftrag in den USA

Nach der Belieferung des neuen Istanbuler Flughafens hat Schindler nun einen weiteren Großauftrag an Land gezogen: die Infrastrukturerneuerung des Nahverkehrssystems in der US-Großstadt Atlanta im Bundesstaat Georgia. Der Vertrag über das Multi-Millionen-Projekt läuft 10 Jahre und umfasst die Modernisierung sowie den Unterhalt von 109 Aufzügen und 116 Fahrtreppen in 38 Bahnstationen der Metropolitan Atlanta Rapid Transit Authority (MARTA). MARTA ist der achtgrößte Nahverkehrsbetrieb der USA und verfügt über eine Infrastruktur, die jährlich von mehr als 134 Millionen Passagieren im Großraum Atlanta genutzt wird. Das Verkehrssystem verbindet die Stadt unter anderem mit dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport, dem Flughafen mit dem weltweit höchsten Passagieraufkommen. Beim Projekt wird Schindler InTruss zum Einsatz kommen, eine Technologie, die die Aufrüstung von bestehenden Fahrtreppen mit minimalen Ausfallzeiten ermöglicht. Nach der Modernisierung werden Aufzüge und Fahrtreppen mit Schindler Direct rund um die Uhr fernüberwacht.
Mehr dazu unter cash.ch, finanznachrichten.de, bluewin.ch sowie auf schindler.com.

20 Minuten porträtiert Schweizer Aufzug-Liebhaber und YouTube-Star

© Screenshot YouTube

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Der 22-jährige Schweizer Misha Gianoli hat ein ungewöhnliches, aber höchst begrüßenswertes Hobby: Er filmt Aufzugfahrten und lädt sie bei YouTube hoch. Dabei entsprang seine Liebe zum Fahrstuhl ursprünglich einer Phobie, wie die Zeitung 20 Minuten schreibt. Denn als Kind hatte Gianoli Angst, zwischen den Türen steckenzubleiben und beobachtete sie deshalb ganz genau. Inzwischen hat der kaufmännische Angestellte fast 1200 Videos bei YouTube hochgeladen und mit ihnen knapp eine Million Klicks erzielt. Das erfolgreichste Video stammt übrigens aus Schindler-Aufzügen, nämlich denen im Messeturm in Basel. Bis heute haben sich schon 82.000 Menschen angesehen, wie Gianoli das 31-stöckige Gebäude rauf- und runterfährt.
Das komplette Porträt über Misha Gianoli gibt’s auf 20min.ch, seinen Videokanal auf YouTube.

Wer Personenaufzüge nicht prüfen lässt, muss bis zu 100.000 Euro zahlen

Wer die Haupt- und Zwischenprüfung für einen Personenaufzug versäumt, muss zahlen: Das erfuhr die Geschäftsführerin eines Pflegedienstes im sächsischen Jahna nun am eigenen Leib. Weil sie zudem die Betriebsprüfung erst mit einem Monat Verspätung vorgenommen lassen hatte, erhielt sie von der Landesdirektion Sachsen einen Bußgeldbescheid. Ein Richter verurteilte die Angeklagte wegen fahrlässiger Unterlassung der Hauptprüfung zu einer Geldstrafe von 400 Euro, für die fahrlässige Unterlassung der Zwischenprüfung zu 250 Euro und für die verspätete Betriebssicherheitsprüfung noch einmal zu 50 Euro. Im Höchstfall kann für unterlassene Prüfungen von Personenaufzügen ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro fällig werden.
Den kompletten Artikel gibt’s unter sz-online.de.

Prominent ignoriert: Sportler versus Aufzüge: 0:2

Gleich zwei Mal zogen Sportler in der vergangenen Woche gegen Aufzüge den Kürzeren. Am Montagmorgen waren die Fußballer des FC Basel um Stürmer Marc Janko Opfer einer technischen Panne geworden und steckengeblieben. Das nennt man dann wohl „Fahrstuhlmannschaft“…

Einen Tag zuvor hatte dasselbe Schicksal einen Tennisspieler ereilt, nämlich den argentinischen Olympia-Teilnehmer Juan Martín del Potro. Wegen eines Stromausfalls im olympischen Dorf war er 40 Minuten im Aufzug gefangen, bevor Mitglieder des argentinischen Handballteams Alarm schlugen und ihren Landsmann befreiten. Doch del Potro schien den Schock gut verdaut zu haben: Noch am selben Abend schlug er in der ersten Runde des Tennisturniers den haushohen Favoriten Novak Đoković und sorgte damit für eine der großen Überraschungen bei Olympia.


Die Meldungen dazu gibt’s unter blick.ch und unter sueddeutsche.de.

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