Drei vor zehn vom 29. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Schindler investiert 44 Millionen Euro, in Luxemburg wird ein Glasaufzug eingeweiht und in Unterföhring polarisiert ein Werbeplakat. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Schindler investiert 44 Millionen Euro in Innovationszentrum

Geplante Ansicht der Hauptverwaltung von Schindler Deutschland am Schindler-Platz in Berlin © Schindler Deutschland AG & Co. KG

Geplante Ansicht der Hauptverwaltung von Schindler Deutschland am Schindler-Platz in Berlin © Schindler Deutschland AG & Co. KG

Das Unternehmen will seine Firmenzentrale im Berliner Ortsteil Mariendorf bis zum Jahr 2020 zu einem Digital Innovation Hub ausbauen, und zwar mit einem Investitionsvolumen von 44 Millionen Euro. Ziel ist es, verstärkt digitale Services für Aufzüge und Fahrtreppen anzubieten. Schon jetzt ist es möglich, Probleme an Fahrstühlen vorausschauend zu identifizieren und zu beheben, vorausgesetzt die Anlagen liefern Daten über das Internet. Meinolf Pohle, CEO von Schindler Deutschland, zu den Plänen: „Wir schaffen am Schindler Campus Berlin neue Arbeitsplätze in einem Segment, das unbestritten zu den Innovationstreibern des 21. Jahrhunderts zählt.“
Einen Fernsehbeitrag sendete die Abendschau vom rbb, mehr zum Thema gibt’s außerdem unter berliner-zeitung.de und natürlich auf schindler.com.

Gläserner Fahrstuhl in Luxemburg eröffnet

Am vergangenen Freitag wurde in der Stadt Luxemburg ein gläserner Aufzug eingeweiht, der künftig das Viertel Pfaffenthal mit dem Parc Pescatore in der Oberstadt verbindet. Seit 2009 wurde an dem Fahrstuhl für Radfahrer und Fußgänger gebaut, nun ist er fertig. Zehn bis zwölf Fußgänger oder fünf bis sechs Radfahrer finden in der Liftkabine Platz.

Der Aufzug bewältigt die 60 Meter Höhendifferenz in wenigen Sekunden. Oben angekommen, entfaltet sich laut der Zeitung L’essentiel „ein einzigartiges Panorama auf den Kirchberg und das darunterliegende Pfaffenthal“.
Mehr dazu unter lessentiel.lu.

Golem.de über Wolkenkratzer, Liftsysteme und futuristische Fluggeräte

Vor welchen Herausforderungen steht die Aufzugindustrie im 21. Jahrhundert? Und mit welchen Lösungen meistert sie die? Werner Pluta beantwortet diese scheinbar uferlosen Fragen in seinem Text auf golem.de in eindrucksvoller Ausführlichkeit. Er stellt die wichtigsten Hochhausprojekte aus aller Welt vor, erklärt, welche Schwierigkeiten das Bauen in die Höhe mit sich bringt und stellt innovative Aufzugsysteme vor. Zuletzt beantwortet er auch noch die Frage, wie die Feuerwehr Herr über die schwindelerregend hohen Wolkenkratzer werden will, Stichwort „Jetpacks„. Das Fluggerät besteht aus zwei senkrecht angeordneten Mantelpropellern, die von einem 200 PS starken Motor angetrieben werden und mit denen der Pilot bis zu 1000 Meter hoch aufsteigen kann.
Den kompletten Artikel (den man sich auch online vorlesen lassen kann) gibt’s unter golem.de.

Prominent ignoriert: Love Is In The… Elevator. Again.

Im beschaulichen Unterföhring bei München trug es sich vor einigen Wochen zu, dass Eltern beim Bürgermeister gegen ein Werbeplakat protestierten. E-Zigaretten wurden dort angepriesen, und Grundschüler liefen zweimal täglich daran vorbei. Also schrieb der Bürgermeister einen Brief an die Firma, die das Plakat aufgestellt hatte – und die E-Zigaretten-Werbung verschwand. Wenig später stand an selber Stelle ein anderes Plakat. Eins der Kampagne „Liebesleben“, initiiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und eine Variante des folgenden Clips:

Wieder gab es Proteste, diesmal blieben sie erfolglos. Der Verantwortliche für die Außenwerbung gab zu Protokoll: „Über die Machart kann man streiten, über den Inhalt aber nicht.“ Und wir sagen: Aufzug geht eh immer.
Die Meldung dazu gibt’s unter merkur.de.

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