Drei vor zehn vom 22. Juli: Neues aus der vertikalen Welt

Tödliches Aufzug-Unglück in China, UV-Strahlen gegen Rolltreppen-Bakterien und Fahrstuhl-Romantik bei Pelé. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Tödliches Fahrstuhl-Unglück in China

In der ostchinesischen Stadt Longkou kostete in der vergangenen Woche ein Aufzug-Unfall acht Menschen das Leben. Der Fahrstuhl eines noch im Bau befindlichen Mehrfamilienhauses sei aus dem 18. Stockwerk abgestürzt, berichten Focus und t-online unter Berufung auf Nachrichtenagenturen. Trotz mancher Verbesserungen in den vergangenen Jahren sei die Arbeitssicherheit in China weiterhin ein Problem, heißt es in den Meldungen. Regelmäßig würden Vorschriften ignoriert oder umgangen, um Kosten zu sparen. Dies gehe meist zulasten von Sicherheitsvorkehrungen.
Mehr dazu unter focus.de und t-online.de.

UV-Strahlen machen Bakterien auf Rolltreppen unschädlich

Das Kölner Start-up UVIS, spezialisiert auf Entkeimungslösungen, hat am Dienstag eine Weltneuheit vorgestellt: Der Bakterienkiller „Escalite“ soll künftig dafür sorgen, dass man unbesorgt die Handläufe von Fahrtreppen anfassen kann – ohne Angst vor schädlichen Keimen. Das patentierte Verfahren funktioniert mit dem Einsatz von UV-Licht, laut dem Wirtschaftsportal business-on.de ist die Methode besonders wirksam und darüber hinaus umweltfreundlich. Derzeit seien die Entwickler mit Rolltreppenbetreibern im Gespräch.
Den Artikel gibt’s unter business-on.de, mehr Infos auf der Unternehmenshomepage uv-is.com.

Saarbrücker Zeitung porträtiert die saarländische Aufzugfirma Kasper

„Spezialisten für Maß-Aufzüge“ nennt die Saarbrücker Zeitung die Fahrstuhlbauer mit Sitz in Primstal. Denn nicht selten würden sie Sonderwünsche erfüllen, zitiert die Zeitung den geschäftsführenden Gesellschafter des 70 Jahre alten Familienunternehmens, Markus Kasper. Da würden schon mal vergoldete Handläufe angebracht oder Asphalt in einen Aufzug gegossen. Auch deshalb könne sich die Firma gegenüber den „großen Vier“ Thyssen-Krupp, Kone, Schindler und Otis behaupten. Zudem zeichnet der Artikel nach, wie und warum sich das Unternehmen mit den Jahren von der Fertigung von Getrieben wegbewegte und nun neben der Produktion ganzer Aufzüge auch die technische Aufarbeitung alter Anlagen übernimmt.
Den ganzen Artikel gibt’s unter saarbruecker-zeitung.de.

Prominent ignoriert: Love Is In The… Elevator

Wo lernt man die künftige Ehefrau kennen, wenn man den Titel „Weltfußballer des 20. Jahrhunders“ trägt? Am Spielfeldrand? Beim PR-Termin? Oder bei der Party nach einem gewonnenen Weltmeistertitel? Nein: im Fahrstuhl. So war es zumindest bei Edson Arantes do Nascimento, besser bekannt als Pelé. Jüngst heiratete er zum dritten Mal, eine Dame namens Marcia Cibele Aoki. Das Paar war sich in den 80er-Jahren zum ersten Mal in New York begegnet, 2010 traf man sich in einem Fahrstuhl in Sao Paulo wieder. Nun, sechs Jahre später, die Hochzeit. Bei der FAZ bringt diese Meldung „unsere Phantasie zum Blühen: Ob sie wohl bis in den 23. Stock hochgefahren sind? Oder reichten für die Liebe schon zwei Stockwerke? Sind die beiden womöglich einfach nicht mehr ausgestiegen, immer hin- und hergefahren, hoch und runter?“ Wie es auch immer gewesen sein mag: Für uns schon jetzt die Liebesgeschichte des Jahres.

Mehr dazu unter faz.net und express.de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.