Aufzug auf der Leinwand: James Bond 007: Skyfall

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn in Filmen oder Serien Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der TV- und Kinogeschichte. Diesmal: Einfach mal angespannt abhängen.

Kaum ein Held des zeitgenössischen Kinos hat ein problematischeres Verhältnis zu Frauen als Bond, James Bond. Zugegeben: Er hat Charme. Und Ende der 60er-Jahre, Im Geheimdienst Ihrer Majestät, traute er sich sogar mal zu heiraten. Doch in der Regel sind die Liebeleien des englischen Geheimagenten von eher kurzer Dauer, und nicht selten taktisch geprägt. Wenn man so will, ist Bond eben immer noch ein heillos rückständiger Macho.
Vielleicht auch deshalb hört man dieser Tage – in denen „Bonds größte Krise“ heraufbeschworen wird – immer häufiger den Namen „Jane Bond“. Wer das sein soll? Diese Frau zum Beispiel:

Ja, die US-Schauspielerin Gillian Anderson, bekannt aus der Mystery-Serie Akte X, brachte sich mit diesem Tweet tatsächlich kürzlich als mögliche erste Bond-Darstellerin ins Spiel – und fast 30.000 Menschen auf Twitter gefiel die Idee. Nachdem Daniel Craig als amtierender Bond in einem Interview so drastisch wie uneindeutig geäußert hatte, er würde sich eher mit einem Glas die Pulsadern aufschneiden, als den Geheimagenten [im Moment] noch einmal zu spielen, begannen die Spekulationen. Tom Hiddleston (Thor – The Dark Kingdom) scheint bei vielen hoch im Kurs zu stehen – doch offenbar muss er sich erst mal um seine neue Romanze Taylor Swift kümmern. Warum also keine Frau? Nach Anderson brachte sich nämlich nun auch Emilia Clarke (Game of Thrones) selbst ins Spiel.
Jane Bond? Passt das? Fragen sich nicht nur Stern und Zeit in ihren Artikeln, sondern wohl auch die beiden Produzenten Barbara Broccoli und Michael G. Wilson. Übrigens wird auch für den Regiestuhl eine Frau heiß gehandelt. Nachdem Sam Mendes keinen dritten Bond-Film mehr drehen möchte (und trotzdem schon mal eine „Überraschung“ bei der Neubesetzung des Helden ankündigte), gilt die Dänin Susanne Bier (In einer besseren Welt) als aussichtsreiche Kandidatin. Mindestens den Werbepartner Heineken würde das wohl freuen…

Worum geht’s in James Bond 007: Skyfall?

James Bonds (Daniel Craig) Loyalität zu seiner Vorgesetzten M (Judi Dench) wird auf die Probe gestellt, als die resolute Chefin des MI6 von ihrer eigenen Vergangenheit eingeholt wird. M hat Daten verloren, die alle Agenten enttarnen können, die in terroristische Zellen eingeschleust wurden. Dadurch gerät der britische Geheimdienst ins Fadenkreuz eines Verbrechers, durch dessen Skrupellosigkeit viele Menschen ihr Leben lassen müssen. Nun liegt es an 007, die unheimliche Bedrohung aufzuspüren und aufzuhalten, die den gesamten Geheimdienst an den Rand des Zerfalls treibt. Und wie Bond schnell merkt, ist sein Gegenspieler kein Unbekannter, der darüber hinaus bestens mit der Vorgehensweise des MI6 vertraut ist – aus eigener Erfahrung. Der Agent im Dienste Ihrer Majestät setzt nun alles daran, dem Verbrecher das Handwerk zu legen. Es ist egal, zu welchem Preis – so lautet die Anweisung. (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

In den Fahrstuhl gelangt Bond nicht mal, aber das wäre ja auch langweilig – und vor allem zu auffällig. Denn natürlich ist der Geheimagent im Dienste Ihrer Majestät wieder mal einem Bösewicht auf den Fersen und folgt ihm in altbekannter Manier: auf dem unmöglichsten Weg.

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