Geschäftsidee im Elevator Pitch: Intelligentes Wohnen mit Coqon

Per App die Jalousien steuern: Das Bremer Start-up Coqon will bezahlbare und einfach zu bedienende Smart-Home-Lösungen bieten. Andreas Kadler erklärt in unserem wöchentlichen Elevator Pitch, wie das Ganze genau funktioniert. 

Elevator Pitch mit Andreas Kadler:

 

Andreas Kadler von Neusta Next

Andreas Kadler von Neusta Next

Wer seid ihr?

Wir sind Neusta Next aus Bremen und entwickeln mit Coqon eine Smart-Home-Lösung, die es ganz einfach machen soll, Zugang zu intelligentem Wohnen zu bekommen.

Welches Problem hat euch auf die Idee für Coqon gebracht?

Es gab vier Hürden, die smarte Wohnungen eigentlich nicht zum Standard haben werden lassen bis dato aus unserer Sicht. Zum einen sind das hohe Kosten, fehlende übergreifende Vernetzung und eben eine extrem hohe Komplexität, die damit verbunden war, das alles eben zum Laufen zu bringen. Und last but not least war einfach das Styling immer nicht wohnzimmertauglich, sondern das hat man am liebsten irgendwo im Schrank verschwinden lassen. Und die vier Punkte haben uns dazu gebracht, über eine eigene Lösung nachzudenken.

Wie funktioniert Coqon?

Also für das smarte Wohnen mit Coqon braucht man zwei Dinge: Da wäre zum einen das Coqon-Gateway, die sogenannte Qbox. Und parallel zur Einrichtung und Steuerung natürlich ein Smartphone, worauf unsere App läuft. Die gibt es für Android und eben für iOS. Über unsere Qbox lassen sich dann verschiedene lokale Produkte eben einbinden. Ob das nun eine Wetterstation ist oder über Z-Wave verschiedene Funkaktoren, die beispielsweise die Rollläden steuern. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. So kann man heute schon fünfzig eigene Produkte, die wir anbieten, an das Produkt anbinden. Und eben viele, viele weitere smarte Dinge, die es eben auf der Welt schon gibt – und viele, viele weitere mehr, die künftig noch dazugefügt werden.

Was soll Coqon erreichen?

Coqon ist unsere Vision, wie man intelligentes Wohnen demokratisieren kann. Das war bis dato immer einer sehr spitzen, sehr elitären Zielgruppe vorbehalten, auch dem Neubauvorhaben in der Regel. Und wir wollen das für alle erschwinglich und für alle möglich machen und so einfach, dass das wirklich jeder – egal ob der 3 Jahre alt ist oder 83 Jahre alt ist – ganz simpel und einfach bedienen kann.

Wie gelange ich zu Coqon – und was kostet mich das Ganze?

Wir haben das Produkt bewusst ohne große Hürden gebaut, und es passt sich halt auch der jeweiligen Lebenssituation an: Wenn ich in einer Mietwohnung starten möchte, dann kann ich beispielsweise mit der klassischen Plug-and-Play-Lösung starten, die kaufe ich auf coqon.de. Das geht dann ab 399 Euro los mit der Qbox, und dann eben à la carte wähle ich mir die Produkte aus, die zu meinem Leben eben passen. Wenn ich dann auch über meinen Lebenszyklus hinweg dann in die Eigentumswohnung ziehe oder ins Einfamilienhaus, dann kann ich mein Produkt eben mitnehmen und über den Handwerker zu einem Professional-Produkt upgraden lassen. Dann kann der Handwerker eben die ganzen komplexen Dinge realisieren wie Heizkesselsteuerung, Fußbodenheizung und so weiter mehr. Technische Voraussetzungen gibt’s eigentlich keine. Strom brauche ich, na klar, und ich müsste halt ein Smartphone haben, auf dem Android oder iOS laufen, um die Einrichtung von beispielsweise Szenen oder ähnlichem vorzunehmen.

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