Aufzug auf der Leinwand: Mord im Weißen Haus

Tatort des Grauens, Platz für Erotik: Wenn in Filmen oder Serien Menschen in einen Aufzug steigen, ändert sich so einiges. Wir zeigen die besten Fahrstuhlszenen der TV- und Kinogeschichte. Diesmal: fliegende Fäuste neben Wischmopp.

Hollywood ist die Glamour-grelle Traumfabrik des Kinos, aus der Entfernung betrachtet scheint dort alles und jeder zu funkeln und zu leuchten. Doch weit gefehlt, auch in der Filmschmiede treiben sich Halunken und Verbrecher herum – denn nichts anderes ist ja schließlich, wer mal hinter Gittern gelandet ist. Die Liste der Schauspieler mit Knasterfahrungen ist überraschend lang und durchaus prominent besetzt. Manche saßen nur wenige Tage, andere gar einige Jahre ein. Hier die namhaftesten der Gesetzesbrecher:

  • Al Pacino (Der Pate, 3 Tage wegen Waffenbesitz)
  • Kiefer Sutherland (24, 18 Tage wegen Trunkenheit am Steuer)
  • Sean Penn (Milk, 30 Tage wegen Körperverletzung)
  • Mark Wahlberg (Departed, 45 Tage wegen versuchtem Mord)
  • Christian Slater (Mr. Robot, 3 Monate und 10 Tage wegen Trunkenheit am Steuer, illegalem Waffenbesitz und Körperverletzung)
  • Robert Downey jr. (Avengers, 1 Jahr und 6 Monate wegen Drogen- und Waffenbesitz)
  • Tim Allen (Hör mal, wer da hämmert, 2 Jahre und 4 Monate wegen Drogenhandel)
  • O.J. Simpson (Die nackte Kanone, mindestens 9 Jahre Gefängnis wegen bewaffnetem Raubüberfall)
  • Danny Trejo (Machete, 11 Jahre wegen Raub- und Drogendelikten)

Vergleichsweise harmlos, zumindest mal friedlich mutet da an, was Wesley Snipes auf dem Kerbholz hat: Weil er zwischen 1999 und 2004 zu wenig Einkommenssteuer zahlte, wanderte der Blade-Star im Dezember 2010 für 2 Jahre und 4 Monate ins Gefängnis. Als er 1997 einen Mord im Weißen Haus aufzuklären versuchte, war die Welt jedenfalls noch in Ordnung.

Worum geht’s in Mord im Weißen Haus?

Detective Harlan Regis (Wesley Snipes) arbeitet im Morddezernat in Washington und soll den Tod einer Frau aufklären, die ausgerechnet im Weißen Haus ermordet wurde – und einfach gestaltet sich das für ihn wahrlich nicht. Der Leiter des Secret Service im Weißen Haus, Nick Spikings (Daniel Benzali), will keinen auswärtigen Ermittler in seinem Bereich und legt ihm alle möglichen Steine in den Weg. Zum Kreis der Verdächtigen zählen auch der Präsident selbst, sein Sohn und der Sicherheitschef, was den Fall umso brisanter macht. Regis bekommt die Secret Service-Agentin Nina Chance (Diane Lane) als vermeintliche Unterstützung zur Seite gestellt und kommt bald einer Verschwörung auf die Spur, in die selbst hohe Regierungsbeamte verwickelt zu sein scheinen. (Quelle: filmstarts.de)

Worum geht’s im Fahrstuhl?

Als Reinigungskraft verkleidet, stellt Detective Harlan Regis Untersuchungen im Weißen Haus an. Allerdings ist seine Verkleidung nicht ganz stimmig, Regis fliegt auf und so kommt es zu einer handfesten Schlägerei vor der Kulisse goldener Aufzugtüren und samtroter Wandverkleidung.

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