Drei vor zehn vom 11.03.2016: Neues aus der vertikalen Welt

Während in Linz bald ein Aufzug über der Stadt leuchten soll, tut Selena Gomez im defekten Fahrstuhl, was ein It-Girl halt so tun muss: twittern. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Leuchtender Aufzug mit Panoramablick als neue Linzer Attraktion

Muss für einen Aufzug im Dachgeschoss Schluss sein? Keineswegs, wie man nun in der österreichischen Stadt Linz sieht. Stolze zehn Meter soll dort ein Fahrstuhl über das Gebäude hinausragen, in dem er fährt – und so nach seiner Fertigstellung im Dezember 2018 einen besonderen Blick über die Stadt an der Donau bieten. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen neoklassizistischen Monumentalbau, der künftig von der Linzer Kunstuniversität genutzt wird. Der geplante „Transzendenzaufzug“ der deutschen Künstlerin Karin Sander, ein allnächtlich beleuchteter Glasfahrstuhl, soll als Lichtskulptur auf eine Gesamthöhe von 32 Metern kommen und mit seinem Panoramaausblick Touristen anziehen.
Mehr dazu unter nachrichten.at.

In Deutschland fehlen fast 3 Millionen altersgerechte Wohnungen

Warum haben in Berlin eigentlich so viele Wohnhäuser nur vier Stockwerke? Damit sich die Bauherren Aufzüge sparen konnten, lautet die Antwort des Tagesspiegel-Autors Rainer Woratschka. Allerdings sei das nicht nachhaltig gedacht, die Nachrüstung mit Fahrstühlen sei teuer – aber angesichts einer immer älter werdenden Gesellschaft auch notwendig. Knapp 3 Millionen altersgerechte Wohnungen würden bis 2030 in Deutschland fehlen, so zitiert Woratschka eine Studie des Bauministeriums. Die Folge: In den kommenden 15 Jahren seien Investitionen in Höhe von gut 50 Milliarden Euro nötig, um Gebäude unter anderem mit barrierefreien Bädern, breiten Türen sowie Aufzügen und Rampen auszustatten.
Mehr dazu unter tagesspiegel.de.

Todesfall in China: Frau wird im Fahrstuhl vergessen

Tragisches hat sich derweil in China zugetragen, genauer gesagt in der Stadt Xi’an: Weil zwei Mechaniker bei einem steckengebliebenen Aufzug den Strom abgestellt hatten, um ihn zu reparieren, anschließend aber zunächst in die Ferien gegangen waren, starb eine Frau. Sie stand gerade in dem Fahrstuhl, als die Panne geschah – doch weil niemand prüfte, ob sich noch Fahrgäste in der Kabine befanden, wurde man 30 Tage lang nicht aufmerksam auf die 43-Jährige und konnte anschließend nur noch ihre Leiche bergen. Den beiden verantwortlichen Mechanikern wird nun fahrlässige Tötung vorgeworfen.
Mehr dazu unter welt.de.

Prominent ignoriert: Popsternchen Selena Gomez twittert aus Aufzug

Selbst Stars (oder solche, die sich dafür halten) sind nicht davor gefeit, dass die Technik mal aussetzt, wenn sie gerade in einem Fahrstuhl stehen. Tennisspielerin Sabine Lisicki ist das schon in Tokio passiert, Paris Hilton erst unlängst in Peking. Nun hakte es auch in good old Europe – und zwar just als Popsternchen Selena Gomez zur Fashion Week in Paris weilte. Die Klatschpresse nannte ihr Missgeschick wahlweise „Abenteuer“, „Mini-Drama“ oder „Fahrstuhl-Hölle“ und wähnte die 23-Jährige gar „in großer Gefahr“. Gomez selbst tat, was von einem It-Girl mit über 40 Millionen Followern eben so erwartet wird: Sie twitterte gleich mal ein Video aus dem Aufzug.

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