Drei vor zehn vom 04.03.2016: Neues aus der vertikalen Welt

Smalltalk üben lässt sich wunderbar im Aufzug, wie ein Rhetorik-Coach weiß. Doch auch als Ausstellungsraum eignet sich der bewegliche Kasten. Mit den News der Woche halten wir Sie auf dem Laufenden über Neues aus der Branche, alles, was mit vertikaler Mobilität zu tun hat, und alles, was Sie getrost wieder vergessen können.

Rhetorik-Coach empfiehlt Aufzug als Trainingsgelände für Smalltalk

Manchem treibt schon die bloße Vorstellung den kalten Angstschweiß auf die Stirn: Allein mit dem Chef im Aufzug stehen und dann kein Gesprächsthema finden. Um die peinliche Stille zu überbrücken und gleichzeitig den so hilfreichen Smalltalk zu üben, braucht es vier Dinge, wie ein Rhetorik-Coach der Wirtschaftswoche verriet: Mut, Vorbereitung, Spontaneität und eine positive mentale Einstellung. Diese Eigenschaften würden bei jeder Rede weiterhelfen, so der Coach, und ließen sich im Fahrstuhl hervorragend ausprobieren. Ein Kommentar zu einer ungewöhnlichen Tasche oder einer besonderen Nachricht aus der Zeitung könnten dann als Ausgangspunkt eines Plauschs dienen, empfiehlt der Experte.
Mehr dazu unter wiwo.de.

„Paternoster-Pitch“ im Wiener Haus der Industrie

Nanu! Haben nicht wir das Patent auf den einzig wahren und höchst authentischen Elevator Pitch? Offenbar nicht, denn auch in Wien werden clevere Geschäftsideen im Aufzug vorgestellt, wie die Frankfurter Allgemeine berichtet. Im Haus der Industrie am Schwarzenbergplatz dreht dort ein Paternoster aus dem Jahr 1911 seine Runden, laut FAZ „der vielleicht älteste Aufzug der Welt“. Viereinhalb Minuten Zeit haben junge Gründer hier, um Investoren für ihr Projekt zu begeistern. Ausgedacht hat sich den „Paternoster-Pitch“ der Bundesgeschäftsführer der Nachwuchsorganisation Junge Industrie. Und wir sind beruhigt: Zwar sind wir nicht die einzigen, die Start-up-Gründer in den Aufzug bitten, aber wir sind die Anspruchsvolleren. Statt viereinhalb haben unsere Mitfahrer in der Regel nur zweieinhalb Minuten Zeit, um uns zu überzeugen.
Mehr dazu unter faz.net.

Kunst im Fahrstuhl: Miniaturen verhandeln „Ambivalenz von Raum“

Den Aufzug als „Nicht-Ort“ haben neun Künstler im bayerischen Neu-Ulm für sich entdeckt. Im Fahrstuhl der sogenannten Kunstetage zeigten sie beim Tag des offenen Ateliers neun kleine Kunstwerke, Miniaturen zum Thema „Ambivalenz von Raum“. Und wo könnte man dieses Thema schon besser verhandeln als in einem Fahrstuhl, diesem Hybrid aus Zimmer und Fahrzeug? Passend zur Miniaturausstellung misst übrigens auch der Ausstellungskatalog nur sieben mal fünf Zentimeter, wie die Südwest Presse heraufand.
Mehr dazu unter swp.de.

Prominent ignoriert: Love Escalator freut nicht jeden

„Kennen wir uns?“, dürfte den Opfern des französischen Komikers Grégory Guillotin als erste Frage durch den Kopf geschossen sein. Die Antwort: nein. Guillotin verteilte auf einer öffentlichen Rolltreppe bloß flüchtige Streicheleinheiten an Fremde. Wird man ja wohl noch machen dürfen. Wie allerdings die Reaktionen auf den Streich ausfielen, beweist: Nicht jeder versteht Spaß.
Mehr dazu unter heute.at.

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.